nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Sonntag, 2. März 2014

wochenrückblick 9.woche


[wetter] es kann sich nicht entscheiden, ob's winter wird oder frühling. hin+her.
[gemacht] kostüme geändert und genäht, stundenlang nach dem besten fährticket für den sommer gesucht, zuwenig geschlafen, martenizas (s.u. gestaunt) gefriemelt, und einen ersten sonnigen nachmittag im garten verbracht. 
[gewerkelt] zartbittere orangemarmelade gekocht. suppenwürze nach kreativbergart gemacht. mit den beiden jüngeren angefangen, ein wildbienenhotel zu bauen. jetzt haben sie erstmal wieder lust auf garten, weil sie ein richtiges arbeitsprojekt haben. den größten teil der zeit haben sie allerdings als piraten auf dem weidenhäuschen verbracht :-).
[bewegt] endlich wieder gelaufen (war ja nur eine woche ohne, es kam mir aber länger vor. sieh an.)
[gesehen] einen menschen mit anderen augen. so spannend, wenn der gewohnte blickwinkel auf einmal 'umspringt'.
[gehört] mitten in der nacht wildgans- oder kranich-rufe.
[gedacht] jede menge.
[gelesen] den schnulzigen irlandroman zuende, brigitte woman aus der bücherei, vieles zum nachdenken: einen teil der ZEIT und das zeitmagazin, einen artikel auf umstandslos über "mutterschaft,  feminismus und erschöpfung" - ich kann das zwar alles nachvollziehen, doch ist mir das für den alltag echt eine nummer zu theoretisch. vielleicht bin ich... zu müde dafür.
[getrunken] leider zuwenig! wasser, caffè, rooibostee, cidre.
[gegessen] couscous mit kichererbsen und huhn, spaghetti aglio/olio, pommes frites mit selbstgemachtem ketchup und sojanaise, salate jeden tag, orangen
[gefreut] über die menarche der großen tochter. über das mittlere mädchen, das in den letzten tagen so viel sanfter ist als sonst. ob das mit der krankheit der vorletzten woche zusammenhängt?
[gewunken] der großen tochter, die erneut eine woche mit der freundinfamilie wegfahren darf.
[gewundert] darüber, daß nun bald der winter zuende geht und ich das im sommer angefangene (und einmal komplett aufgelassene) tuch immer noch nicht fertig habe. irgendwie lockt es mich nicht, daran zu stricken.
[gestaunt] auf salamandra von einem alten südosteuropäischen brauch gelesen, am 1. märz, dem tag der "baba marta" rotweiß(schwarz)e glücksbringer, marteniza genannt, zu verschenken. wieso bin ich eigentlich noch nie auf die parallele des monats zum namen der tochter gekommen???? das war mir jetzt 13 jahre lang nicht bewußt.
[gekauft] die fährtickets für den sommerurlaub (""). und ein tolles buch: "catch, cut and fold" - arbeiten mit kartonverpackungen. jetzt such ich die stadt nach nassklebeband ab... 
[ausblick] karnevalsferien für zwei der kinder, baustelle am mittwoch: der installateur kommt, um das rohr im bad auszutauschen.
[dankbarkeit] immer. fürs leben, für die kinder, für licht und schatten.
[und sonst so...?]
ach... soviele gedanken, die einfach so vorbeiziehen. und doch ihre spuren hinterlassen.

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