ich mag das sehr (besonders, weil ich ein warmes zuhause habe in das ich zurückkehren kann, sobald mich die kälte zu sehr beißt.) kälte und eis und schnee gehören für mich zum winter dazu. dieses sonstige nasskalt kann ich garnicht leiden, da werd ich auch viel schneller krank.
zwar haben wir hier keinen schnee, aber die kinder finden auch so gelegenheit, in der kälte draussen zu spielen. ich finde es gut und wichtig, auch so elementare dinge wie kälte zu spüren. gerade wir dauergewärmten städter brauchen das doch auch mal.
im kindergarten haben sie heute beim druassenspiel in der großen feuerschale auf der terrasse feuer angezündet, nicht nur zum wärmen. das war eine rechte elementeküche! ein alter topf wurde herbeigeschafft und dann eisbrocken aus dem bach (der fließt durch kigagelände) hineingetan. als ich zum abholen kam, zog mir schon von weitem der feuergeruch in die nase. wunderbar!
dick in mehrere lagen wolle gehüllt, sind wir am nachmittag durch dieses wunderbare licht zum bach gestapft. das mußte sein. wann ist ein bach schonmal vereist? wie fühlt sich das an, wenn das eis unter den füßen knirscht, wenn es bricht? wie viel kraft brauche ich, um das eis mit einem stock zu zerhacken? wie leicht brechen eiskritalle? und was passiert mit meinen händen, wenn ich mit den wollhandschuhen in den bach fasse?
nach einer stunde hat die kälte arg gezwickt, da sind wir schnell wieder nachhause. da waren in meinen manteltaschen und handschuhen lauter kinderhände ;-).
und zur gutenachtgeschichte habe ich eine eislaterne angezündet, die draussen vorm kinderzimmerfenster steht. (mit einer vor jahren geschenkten plastiksternform gemacht)