worüber ich in der vergangenen woche froh, dankbar oder einfach nur glücklich war.
angelehnt an die friday fives von frau buntraum.
* bei der arbeit: ich ging zum lieblingskollegen in die nachbargruppe, um einen meterstab auszuleihen, fragte wie es ihm geht, wir begannen zu reden, setzen uns und sprachen bestimmt 10 minuten über unsere trauerfälle (seine schwester und sein schwiegervater sind anfang februar unerwartet gestorben, genau wie meine schwiegermutter). das war so schön, ohne zögern oder berührungsängste ganz alltäglich und friedlich über unsere verluste und alles damit einhergehende sprechen zu können. und gemeinsam schweigen zu können.
* zoo-gefühl: an zwei nachmittagen kam die vermieterin mit potentiellen nachmietern hierher. das war zu beginn ein seltsames gefühl, wenn fremde so durch das eigene zuhause, meine höhle, gehen. aber es waren sehr nette begegnungen dabei, einige menschen haben sich bedankt fürs gucken dürfen oder gar entschuldigt, daß sie so durch unsere privatsphäre trapsen. zweimal wurde interessiert gefragt, ob unsere küche bleiben könnte, weil sie so schön sei *hachz*. drei familien kamen aus waldorfkreisen (kein wunder, dies ist eine begehrte wohnlage, waldorfschule und kindergärten sind 300m entfernt). und obwohl wir uns nicht kannten, war zweimal ein direkter draht da, das wir uns über manche bemerkungen der vermieterin zuzwinkerten *schmunzel*. obwohl es für mich 'geraubte' nachmittage waren (ich kann dann nix anderes tun, wenn fast zwei stunden hier die leute durchgehen), war es durchaus ein bereichendes erlebnis.
* zwischen erstaunen und erschrecken: die pubertät der mittleren tochter beginnt, dabei ist sie doch erst 10! grade war sie noch ein baby. ich erinnere mich genau an dieses wenige tage alte menschlein auf dem wickeltisch, das von der hormonell 'verseuchten' muttermilch brustschwellungen bekommen hatte. und nun sieht es genauso aus, kommt aber von ihren eigenen hormonen *schluck*. sie grenzt sich ganz stark von mir ab und das ist nicht leicht (wohl für uns beide), denn bis vor einem jahr war sie mir so nah. aber alle zwei tage landet sie doch wieder auf meinem schoß und mag kuscheln. leider kann sie darüber so garnicht reden, und auch mir fallen nur selten die richtigen worte ein. also schweige ich lieber, bevor ich was blödes sage.
* geschenk: der neue vermieter (eigentlich ist er nur verwalter, aber das macht es grade gut!) ist ein schatz. beim letzten ortstermin genehmigte er mal eben die professionelle renovierung von küchendecke und treppenhauswand (an beiden kommt der putz runter) und sagte zum schluß, wir würden doch so viel im haus selber machen, da sollten wir ihm dann bitte die rechnung vom korkboden fürs erdgeschoss schicken. wow!
* abschied: heute morgen um 6 herrn siebensachen und die jüngste zum bahnhof gebracht, sie fahren an die nordsee zur vaterkindkur. kloß im hals und tränen in den augen. mir fallen abschiede schwer, auch wenn ich mich über die drei wochen freue - für die beiden reisenden und für mich und die andern beiden. das wird schon speziell.
nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)
Freitag, 27. Februar 2015
Dienstag, 17. Februar 2015
sonntagsfreude
der erste caffè auf der zukünftigen terrasse im vorfrühlingssonnenschein
während einer renovierungspause.
Donnerstag, 12. Februar 2015
februarliebe
februar: zarttürkis, petrol, eiswasserblau. hellgrau und winterweiß. rauhrindenbraun.
im gegensatz zu vielen anderen menschen, die seit wochen auf den frühling warten, mag ich den februar sehr gerne. klar friere ich nicht gern, und grau und nass mag ich auch nicht. doch so ist der februar gar nicht! für mich ist er der kälteste monat, oft friert es bei uns erst ende januar/anfang februar so richtig. und das mag ich! nicht körperliches frieren, sondern klirrende kälte, frost, rauhreif und darüber blauen februarhimmel, gerne auch mit weißem schnee *hach*. ich finde das ein so sinnliches und wichtiges element auf dem weg durch die jahreszeiten. (vor ein paar jahren gabs hier wochenlangen dauerfrost, das war herrlich! ich war ganz oft mit den kindern draussen, an bach und fluss, um das eis zu erleben.) wenn es keinen frost gibt, fehlt mir was. und wenn mir kalt ist, muss ich mich ja nur warm genug anziehen ;-). nachts gibts eine wärmflasche (sowieso), dicke socken und eine extradecke obendrauf. und dann machen wir das fenster auf, auch bei -10°. natürlich geht das nur, weil wir den luxus einer heizung haben und morgens nur aus dem bett schlüpfen und am rädchen drehen müssen, um nicht mehr zu frieren. dessen bin ich mir sehr bewußt und kann die kälte deshalb nochmal mehr genießen.
seit gestern nun ist das licht anders, strahlender. ein ahnung von vorfrühling hat sich hineingeschlichen und macht den himmel porzellanen. ich bin hingerissen! und nun dauert es nicht mehr lang, bis der erste amselerich zu singen beginnt.
im gegensatz zu vielen anderen menschen, die seit wochen auf den frühling warten, mag ich den februar sehr gerne. klar friere ich nicht gern, und grau und nass mag ich auch nicht. doch so ist der februar gar nicht! für mich ist er der kälteste monat, oft friert es bei uns erst ende januar/anfang februar so richtig. und das mag ich! nicht körperliches frieren, sondern klirrende kälte, frost, rauhreif und darüber blauen februarhimmel, gerne auch mit weißem schnee *hach*. ich finde das ein so sinnliches und wichtiges element auf dem weg durch die jahreszeiten. (vor ein paar jahren gabs hier wochenlangen dauerfrost, das war herrlich! ich war ganz oft mit den kindern draussen, an bach und fluss, um das eis zu erleben.) wenn es keinen frost gibt, fehlt mir was. und wenn mir kalt ist, muss ich mich ja nur warm genug anziehen ;-). nachts gibts eine wärmflasche (sowieso), dicke socken und eine extradecke obendrauf. und dann machen wir das fenster auf, auch bei -10°. natürlich geht das nur, weil wir den luxus einer heizung haben und morgens nur aus dem bett schlüpfen und am rädchen drehen müssen, um nicht mehr zu frieren. dessen bin ich mir sehr bewußt und kann die kälte deshalb nochmal mehr genießen.
seit gestern nun ist das licht anders, strahlender. ein ahnung von vorfrühling hat sich hineingeschlichen und macht den himmel porzellanen. ich bin hingerissen! und nun dauert es nicht mehr lang, bis der erste amselerich zu singen beginnt.
Sonntag, 8. Februar 2015
sonntagsfreuden: ein traum
im frühmorgendlichen schlaf:
ich komme auf eine terrasse, die nonna sitzt lächelnd in ihrem rollstuhl,
ich komme auf eine terrasse, die nonna sitzt lächelnd in ihrem rollstuhl,
und ich nehme sie lange und liebevoll in den arm.
nach dem aufwachen bin ich erstmal traurig, bis mir auffällt,
daß ich mich da im traum von ihr verabschiedet habe.
meine sonntagsfreude.
Donnerstag, 5. Februar 2015
adieu
liebe liebe nonna. eigentlich bist du ja meine schwiegermutter, aber hier bei uns heißt du nur nonna (italienisch für oma), und so hat sich diese bezeichnung fast wie ein name in meine gedanken geschlichen.
seit ich dich kenne (und noch mindestens 15 jahre davor) warst du krank, unheilbar mit multipler sklerose. als ich das erste mal bei euch zu besuch kam, warst du noch mobil, im rollstuhl zwar, aber du bist rumgefahren, hast gekocht und gefegt und gemacht was halt ging. mein erstes kind, dein zweites enkelkind, konntest du noch auf dem schoß halten, bist mit ihr über die terrasse gefahren, hast ball gespielt, warst sogar mit uns am strand. im laufe der jahre wurdest du so schwach, daß du nicht mehr sitzen konntest, und so hast du die beiden jüngeren kinder nie auf dem arm halten können, sie lagen stattdessen neben dir im bett, in deinem arm. sie waren dir gegenüber leider immer zurückhaltend, weil du immerzu im bett lagst. auch wenn wir oft bei dir saßen, zum reden, zum erzählen von früher, zum kaffeetrinken oder auch mal zum fernsehen, so normal es eben ging. doch für sie blieb die situation immer befremdlich, denn wir konnten ja nur einmal im jahr die weite reise zu euch machen. schade und ein bißchen traurig fand ich das, aber du hattest dafür verständnis.
so viel hattest du zu erzählen. von deinem leben als kind auf dem land in sardinien, zu einer zeit, als es dort noch kaum autos gab, ihr 20 km zu fuß zu eurer nonna zu besuch gegangen seid. als die heutigen strassen noch einspurige feldwege waren. als noch alles von hand gemacht wurde, mit bäuerlichen holzgerätschaften und menschen- oder tierkraft. was du als kind mit deinem 5 schwestern alles erlebt hast, wie du als jugendliche nicht kochen lernen wolltest - und dann doch später viele köstlichkeiten für uns zaubertest. von deiner übersiedlung nach deutschland 1963, und wie unglaublich unfreundlich und garstig oft mit euch umgegangen wurde, obwohl ihr doch als 'gast'arbeiter hergebeten worden wart. ich bin ja froh, daß ihr gekommen seid und ausgehalten habt, und froh über den 'betriebsunfall' im ersten jahr eures hierseins, der 35 jahre später mein mann wurde ;-).
ich habe deinen erzählungen immer gern gelauscht, weil es dich mir näherbrachte und auch eure insel, eure kultur. alles kanntest du, jede pflanze die ich dir beschrieb, weil ich den namen nicht wußte, jedes tier, tricks zum einmachen, wie die speziellen backwaren bei euch gemacht wurden. trotz aller beschwernisse in deinem leben hast du vor allem vom schönen und fröhlichen erzählt. und alles hast du uns auf deutsch erzählt, deiner drittsprache, die du auch nach eurer rückkehr auf eure insel immer weitergepflegt hast. das hat mich immer davon abgehalten, flüssig italienisch zu lernen!
du (und dein mann) und eure insel, ihr seid mir sehr ans herz gewachsen. jedes jahr, wenn wir von euch wegfuhren, mußte ich weinen, weil mir der abschied so schwer fiel. "bis nächstes", sagtest du immer, aus deiner sprache wörtlich ins deutsche übersetzend. das blieb mir immer im ohr, "bis nächstes"!
nun gibt es kein nächstes, zumindest nicht auf erden, und ich weine hier vor mich hin und vermisse dich, obwohl ich gleichzeitig so froh bin, daß du endlich erlöst bist.
woran du letztendlich gestorben bist, weiß ich garnicht, und es ist auch egal. denn ich bin von herzen froh, daß du der geräte(intensiv)medizin zuvorgekommen bist. da wo du lebtest ist es nämlich nicht erlaubt, geräte abzuschalten, wenn der betreffende mensch das will. also wärst du, wenn zb deine lungen oder die schluckmuskulatur noch schwächer geworden wären, an das entsprechende gerät angeschlossen und am leben gehalten worden, ob du wolltest oder nicht. so aber ging es wohl recht schnell, gestern an deinem 75. geburtstag warst du noch munter und heute morgen ging es auf einmal bergab. ich hoffe, sie haben keine hektik um dich herum gemacht, sondern dich ruhig gehen lassen. deinen mann haben sie angerufen (er wohnt in einem seniorenwohnhaus, du in einem pflegeheim), daß er kommen soll, aber darauf konntest du dann nicht mehr warten. es war eben zeit.
seit ich dich kenne (und noch mindestens 15 jahre davor) warst du krank, unheilbar mit multipler sklerose. als ich das erste mal bei euch zu besuch kam, warst du noch mobil, im rollstuhl zwar, aber du bist rumgefahren, hast gekocht und gefegt und gemacht was halt ging. mein erstes kind, dein zweites enkelkind, konntest du noch auf dem schoß halten, bist mit ihr über die terrasse gefahren, hast ball gespielt, warst sogar mit uns am strand. im laufe der jahre wurdest du so schwach, daß du nicht mehr sitzen konntest, und so hast du die beiden jüngeren kinder nie auf dem arm halten können, sie lagen stattdessen neben dir im bett, in deinem arm. sie waren dir gegenüber leider immer zurückhaltend, weil du immerzu im bett lagst. auch wenn wir oft bei dir saßen, zum reden, zum erzählen von früher, zum kaffeetrinken oder auch mal zum fernsehen, so normal es eben ging. doch für sie blieb die situation immer befremdlich, denn wir konnten ja nur einmal im jahr die weite reise zu euch machen. schade und ein bißchen traurig fand ich das, aber du hattest dafür verständnis.
so viel hattest du zu erzählen. von deinem leben als kind auf dem land in sardinien, zu einer zeit, als es dort noch kaum autos gab, ihr 20 km zu fuß zu eurer nonna zu besuch gegangen seid. als die heutigen strassen noch einspurige feldwege waren. als noch alles von hand gemacht wurde, mit bäuerlichen holzgerätschaften und menschen- oder tierkraft. was du als kind mit deinem 5 schwestern alles erlebt hast, wie du als jugendliche nicht kochen lernen wolltest - und dann doch später viele köstlichkeiten für uns zaubertest. von deiner übersiedlung nach deutschland 1963, und wie unglaublich unfreundlich und garstig oft mit euch umgegangen wurde, obwohl ihr doch als 'gast'arbeiter hergebeten worden wart. ich bin ja froh, daß ihr gekommen seid und ausgehalten habt, und froh über den 'betriebsunfall' im ersten jahr eures hierseins, der 35 jahre später mein mann wurde ;-).
ich habe deinen erzählungen immer gern gelauscht, weil es dich mir näherbrachte und auch eure insel, eure kultur. alles kanntest du, jede pflanze die ich dir beschrieb, weil ich den namen nicht wußte, jedes tier, tricks zum einmachen, wie die speziellen backwaren bei euch gemacht wurden. trotz aller beschwernisse in deinem leben hast du vor allem vom schönen und fröhlichen erzählt. und alles hast du uns auf deutsch erzählt, deiner drittsprache, die du auch nach eurer rückkehr auf eure insel immer weitergepflegt hast. das hat mich immer davon abgehalten, flüssig italienisch zu lernen!
du (und dein mann) und eure insel, ihr seid mir sehr ans herz gewachsen. jedes jahr, wenn wir von euch wegfuhren, mußte ich weinen, weil mir der abschied so schwer fiel. "bis nächstes", sagtest du immer, aus deiner sprache wörtlich ins deutsche übersetzend. das blieb mir immer im ohr, "bis nächstes"!
nun gibt es kein nächstes, zumindest nicht auf erden, und ich weine hier vor mich hin und vermisse dich, obwohl ich gleichzeitig so froh bin, daß du endlich erlöst bist.
woran du letztendlich gestorben bist, weiß ich garnicht, und es ist auch egal. denn ich bin von herzen froh, daß du der geräte(intensiv)medizin zuvorgekommen bist. da wo du lebtest ist es nämlich nicht erlaubt, geräte abzuschalten, wenn der betreffende mensch das will. also wärst du, wenn zb deine lungen oder die schluckmuskulatur noch schwächer geworden wären, an das entsprechende gerät angeschlossen und am leben gehalten worden, ob du wolltest oder nicht. so aber ging es wohl recht schnell, gestern an deinem 75. geburtstag warst du noch munter und heute morgen ging es auf einmal bergab. ich hoffe, sie haben keine hektik um dich herum gemacht, sondern dich ruhig gehen lassen. deinen mann haben sie angerufen (er wohnt in einem seniorenwohnhaus, du in einem pflegeheim), daß er kommen soll, aber darauf konntest du dann nicht mehr warten. es war eben zeit.
adieu, nonna, du liebe.
gute reise, wohin sie dich auch führen mag.
flieg mit den vögeln, zieh mit dem wind.
nun darfst du endlich frei sein.
Sonntag, 1. Februar 2015
sonntagsfreude: zusammen was schaffen
heute war ich mit den mädels zum tapetenabkratzen im haus (herr siebensachen hatte spätdienst).
und alle waren im einsatz, jede nach eigenem können (und da geht schon eine menge, auch die 7jährige ist eifrig und effektiv dabei!).
schön ist das, zusammen was zu schaffen!
und alle waren im einsatz, jede nach eigenem können (und da geht schon eine menge, auch die 7jährige ist eifrig und effektiv dabei!).
schön ist das, zusammen was zu schaffen!
Donnerstag, 29. Januar 2015
unverhoffte wunscherfüllung
wir wohnen nun seit fast drei jahren in dieser wohnung. schlecht ist sie nicht, schön geräumig mit zwei bädern (ein segen!) und viel licht. nachteilig sind der bodenbelag (laminat! aarrrhg!), die schlecht isolierten aussenwände und der preis (obwohl der nur für unseren geldbeutel hoch ist, an sich ist er ok). daß die vermieterin um die ecke wohnt und ab+zureinschneit um zu behaupten, wir hätten ja nicht geputzt oder so zeugs, das übersehen wir mal großzügig. die lage ist für uns großartig: der waldrand ist 200m entfertn, die kinder könne zu fuß in ihre beiden waldorfschulen gehen, auch läden für den täglichen bedarf sind zu fuß zu erreichen, sogar ein bioladen. vor allem aber fühlen wir uns hier zuhause.
trotzdem wanderten meine augen immer mal wieder durch die wohnungsannoncen, gaben suchwörter wie 'altes haus miete' in immobilienbörsen ein. schweiften die blicke beim spazierengehen so nach hier und da uns ließen mich manchmal seufzen. ach, ein garten oder balkon wäre schön. oder ein feuerofen. aber naja...
im dezember letzten jahres bemerkte ich dann eine wende in meinem denken und fühlen. ich wurde immer zufriedener, ließ die träume von einem neuen zuhause ziehen und ertappte mich sogar bei dem gedanken, "na, wenn die wohnung jetzt zum kauf stünde, die könnten wir uns richtig schön machen." ich freute mich, daß ich diese leise unzufriedenheit hatte loslassen können.
am sylvesterabend gossen wir wachs (statt blei), und sowohl herr siebensachen als auch sein holdes weib hielten danach etwas in den händen, was von allen sofort als hutzeliges häuschen gedeutet wurde. hä???? die große tochter - deren freundin gerade die trennung der eltern erlebt - meinte trocken: "oder ihr trennt euch, jeder ein zuhause."
ich stellte mein häuschen zusammen mit meinem wunschstern auf mein bettkästchen und schmunzelte leise in mich hinein.
am nächsten tag machte ich mit der jüngsten einen neujahrsspaziergang, traf am ende eine bekannte und schwatzte ein bißchen mit ihr. zum schluß meinte ich noch, "wenn bei euch mal ein haus frei wird, darfst du uns mal bescheid sagen." sie guckte und meinte, "da sind häuser frei! und sogar eins zur miete." zuhause googelte ich eine kontaktmailadresse und schrieb. nach eineinhalb wochen kam eine vielversprechende antwort, wir machten einen besichtigungstermin aus, und waren keine zwei meter im haus, da warn wir schon begeistert. der vermieter (der immobilienmensch einer kirchlichen organisation) war sehr nett und anscheinend auch mit uns zufrieden (es stellte sich sogar heraus, daß auch er drei töchter hat *schmunzel*). und vorgestern haben wir den vertrag unterschrieben. seitdem schwanke ich zwischen euphorie und überforderung, denn es muss eine menge gemacht werden bzw wir wollen eine menge machen. dafür haben wir aber drei monate zeit!
es ist ein zwanzigerjahrereihenmittelhäuschen 300m entfernt von hier, von außen leiderpotthässlich nicht so hübsch, doch innen mit potenzial. drei etagen, holztreppenhaus, vollunterkellert, gasheizung, terrasse und 8oqm garten. parkett im wohnzimmer, oben dielenböden. und das ganze für 180euro weniger als hier (100 weniger miete, 80 weniger nebenkosten). da wohnen kinder im viertel, und die strasse ist so miniklein, daß die kinder rausgehen und auf der strasse vorm haus spielen können. wir kriegen noch die alten bodenbeläge rausgerissen und die paneele unterm dach entfernt, hier und da eine steckdose zusätzlich, einen neuen gasanschluss in der küche, eine kellerwand entfeuchtet. das abschleifen der dielenböden werden wir - wenn sie noch in ordnung sind - machen lassen. ansonsten gibt es viele qm wände zu machen (tapete ab, gipsen, streichen) und die treppen zu streichen. und danach kisten zu packen... aber dann...!
oh, ich freue mich so unglaublich! was dort alles möglich sein wird in haus und garten! zwischendurch hab ich immer wieder so ein leises gefühl von ankommen und hoffe sehr, daß wir dort dann lange bleiben werden (oh doch, das werden wir tun. so einen glückstreffer werden wir nicht wieder loslassen). und ich geh auch davon aus, daß wir trotz klassischer wohnsituation dann nicht 'verspießern' werden ;-)
(ein bißchen erinnert mich das prozedere an den klassischen ablauf zb bei unerfülltem kinderwunsch: wenn du endlich losgelassen hast und mit nichts mehr rechnest, dann geht dein wunsch in erfüllung!)
trotzdem wanderten meine augen immer mal wieder durch die wohnungsannoncen, gaben suchwörter wie 'altes haus miete' in immobilienbörsen ein. schweiften die blicke beim spazierengehen so nach hier und da uns ließen mich manchmal seufzen. ach, ein garten oder balkon wäre schön. oder ein feuerofen. aber naja...
im dezember letzten jahres bemerkte ich dann eine wende in meinem denken und fühlen. ich wurde immer zufriedener, ließ die träume von einem neuen zuhause ziehen und ertappte mich sogar bei dem gedanken, "na, wenn die wohnung jetzt zum kauf stünde, die könnten wir uns richtig schön machen." ich freute mich, daß ich diese leise unzufriedenheit hatte loslassen können.
am sylvesterabend gossen wir wachs (statt blei), und sowohl herr siebensachen als auch sein holdes weib hielten danach etwas in den händen, was von allen sofort als hutzeliges häuschen gedeutet wurde. hä???? die große tochter - deren freundin gerade die trennung der eltern erlebt - meinte trocken: "oder ihr trennt euch, jeder ein zuhause."
ich stellte mein häuschen zusammen mit meinem wunschstern auf mein bettkästchen und schmunzelte leise in mich hinein.
am nächsten tag machte ich mit der jüngsten einen neujahrsspaziergang, traf am ende eine bekannte und schwatzte ein bißchen mit ihr. zum schluß meinte ich noch, "wenn bei euch mal ein haus frei wird, darfst du uns mal bescheid sagen." sie guckte und meinte, "da sind häuser frei! und sogar eins zur miete." zuhause googelte ich eine kontaktmailadresse und schrieb. nach eineinhalb wochen kam eine vielversprechende antwort, wir machten einen besichtigungstermin aus, und waren keine zwei meter im haus, da warn wir schon begeistert. der vermieter (der immobilienmensch einer kirchlichen organisation) war sehr nett und anscheinend auch mit uns zufrieden (es stellte sich sogar heraus, daß auch er drei töchter hat *schmunzel*). und vorgestern haben wir den vertrag unterschrieben. seitdem schwanke ich zwischen euphorie und überforderung, denn es muss eine menge gemacht werden bzw wir wollen eine menge machen. dafür haben wir aber drei monate zeit!
es ist ein zwanzigerjahrereihenmittelhäuschen 300m entfernt von hier, von außen leider
oh, ich freue mich so unglaublich! was dort alles möglich sein wird in haus und garten! zwischendurch hab ich immer wieder so ein leises gefühl von ankommen und hoffe sehr, daß wir dort dann lange bleiben werden (oh doch, das werden wir tun. so einen glückstreffer werden wir nicht wieder loslassen). und ich geh auch davon aus, daß wir trotz klassischer wohnsituation dann nicht 'verspießern' werden ;-)
(ein bißchen erinnert mich das prozedere an den klassischen ablauf zb bei unerfülltem kinderwunsch: wenn du endlich losgelassen hast und mit nichts mehr rechnest, dann geht dein wunsch in erfüllung!)
Donnerstag, 22. Januar 2015
loslassen macht glücklich
die letzten zweieinhalb wochen sind wirklich die allerallerbesten in meinem leben seit sehr langer zeit. und das, obwohl hier der gewöhnliche trubel und noch was obendrauf läuft. mir geht es so gut, ich bin entspannt und glücklich trotz und geradeweil mit allem.
es begann, als ich mit einer lieben kollegin/freundin im café saß (was ja echt eine rarität ist, daß ich mal ausgehe...) und wir uns den aktuellen stand von familie+co berichteten. da erzählte ich auch von meinem aktuellen herkunftsfamilienchaos und was mir meine schwester so an vergangenheitsschatten (u.a. schläge, an die ich mich nicht erinnere) berichtete. meine kollegin/freundin kann das gut einordnen, weil sie auch aus einer alkoholgeschädigten familie stammt (und psychologin ist). und dann sagt sie da so einen satz, bei dem es mir im nachhinein wie einen vorhang vor den augen wegzieht: daß ich energetisch so schnell 'hochfahre' bei aufregung würd sie ja nicht wundern, das sei ein typisches muster der alarmbereitschaft aus kindertagen. zack.
den satz trug ich mit mir, wollte ihn nicht haben und spürte doch, wie richtig er war. und dann konnte ich ihn annehmen und sagen, ja, das stimmt - und alles war gut. es war, als ob eine klammer um mich herum abgesprungen wäre. und ich verstand einiges aus den letzten jahren ganz neu, sah meine welt mit anderen augen. wieviel von dem stress, der meiner meinung nach nicht von mir kam (weil ich doch gar keinen stress will!) eben doch von mir kam, einfach durch diese alarmbereitschaft, die sofort ansprang, wenn differenzen, streit etc aufkeimten.
seither kann ich so gut loslassen, zulassen was geschieht. ich krieg keinen stress mehr mit herrn siebensachen, komm nicht in streitlaune, kann einlenken, nachgeben, aushalten. ich hab keine ahnung, wieso das auf einmal geht, es funkioniert einfach. sobald ich merke, daß anspannung in mir aufsteigt, denk ich dran, daß ich keine alarmbereitschaft mehr brauche - und die spannung geht weg. wow! es ist unfassbar und ich bin total glücklich darüber.
in manchem moment fühlt es sich an, als würde ich vom glück geflutet (wenn es so mit gänsehaut im körper bis in den kopf hochsteigt und seufzen macht, vielleicht kennt ihr das gefühl). das hab ich soooo lange nicht gespürt, daß ich mich nun ganz besonders darüber freue und mir oft die tränen in die augen steigen. *hach*
... und dann passierte noch was anders unglaubliches, aber dazu gibts nen eigenen eintrag...
es begann, als ich mit einer lieben kollegin/freundin im café saß (was ja echt eine rarität ist, daß ich mal ausgehe...) und wir uns den aktuellen stand von familie+co berichteten. da erzählte ich auch von meinem aktuellen herkunftsfamilienchaos und was mir meine schwester so an vergangenheitsschatten (u.a. schläge, an die ich mich nicht erinnere) berichtete. meine kollegin/freundin kann das gut einordnen, weil sie auch aus einer alkoholgeschädigten familie stammt (und psychologin ist). und dann sagt sie da so einen satz, bei dem es mir im nachhinein wie einen vorhang vor den augen wegzieht: daß ich energetisch so schnell 'hochfahre' bei aufregung würd sie ja nicht wundern, das sei ein typisches muster der alarmbereitschaft aus kindertagen. zack.
den satz trug ich mit mir, wollte ihn nicht haben und spürte doch, wie richtig er war. und dann konnte ich ihn annehmen und sagen, ja, das stimmt - und alles war gut. es war, als ob eine klammer um mich herum abgesprungen wäre. und ich verstand einiges aus den letzten jahren ganz neu, sah meine welt mit anderen augen. wieviel von dem stress, der meiner meinung nach nicht von mir kam (weil ich doch gar keinen stress will!) eben doch von mir kam, einfach durch diese alarmbereitschaft, die sofort ansprang, wenn differenzen, streit etc aufkeimten.
seither kann ich so gut loslassen, zulassen was geschieht. ich krieg keinen stress mehr mit herrn siebensachen, komm nicht in streitlaune, kann einlenken, nachgeben, aushalten. ich hab keine ahnung, wieso das auf einmal geht, es funkioniert einfach. sobald ich merke, daß anspannung in mir aufsteigt, denk ich dran, daß ich keine alarmbereitschaft mehr brauche - und die spannung geht weg. wow! es ist unfassbar und ich bin total glücklich darüber.
in manchem moment fühlt es sich an, als würde ich vom glück geflutet (wenn es so mit gänsehaut im körper bis in den kopf hochsteigt und seufzen macht, vielleicht kennt ihr das gefühl). das hab ich soooo lange nicht gespürt, daß ich mich nun ganz besonders darüber freue und mir oft die tränen in die augen steigen. *hach*
... und dann passierte noch was anders unglaubliches, aber dazu gibts nen eigenen eintrag...
Donnerstag, 15. Januar 2015
turbulenzen
nicht nur beim wetter, auch hinter diesen kulissen geht es turbulent zu.
nach dem bewegten jahresstart geht es gleich weiter. traritrara mit den alten eltern. überforderung bei der einen schwester, die mir ungefragt alle brocken (unterlagen und abrechnugskram, oh graus) vor die füße wirft. schatten der vergangenheit, die klarheit bringen.
aber auch positiv aufregendes. in sachen wohnen haben wir morgen früh einen besichtigungstermin *hibbel*. herr siebensachen arbeitet ab februar mehr (volle stelle), das bringt zwar mehr organisationsgedöns für mich, aber auch mehr geld aufs konto *klimper*. mit der einen tochter haben wir bald wichtige termine, um ihr weiterzuhelfen. zur beruhigung arbeite ich meinen ufo-stapel ab und nähe mir obendrein ein kleid.
insgesamt schaffe ich es ganz gut, in dem trubel bei mir zu bleiben, geduldig und freundlich zu sein, mich vor überforderung zu schützen. damit die turbulenzen sich aber nicht zum sturm zusammenbrauen, ist es hier im blog so still. ich brauche die abendstunden einfach um runterzufahren. schade, denn ich hätte schon einiges zu schreiben. doch wenn es abends dann endlich still wird im haus, ist es beser, ich lenke mich ab um gut einschlafen zu können. es ist nämlich eine unangenehme nebenwirkung von turbulenzen (besonders herkunftsfamiliärer art), daß sie mir dann spätabends/nachts über die bettdecke laufen und mich wachhalten, obwohl ich ungeheuer müde bin. zur zeit gehts, ich darf mich eben nur nicht vorm einschlafen mit dieser familienaufregung befassen.
ich vermisse unseren weihnachtsbaum. dabei durfte er doch dieses jahr eine ganze woche länger stehenbleiben als sonst, weil die abholung erst gestern war. leer und schmucklos sieht es nun im wohnzimmer aus. in ein paar tagen dann wird sich dieses empfinden gewandelt haben und ich werde den schlichten raum genießen. aber noch fehlt er.
(eine nettigkeit am rande: auf dem weg zur arbeit kam ich gestern morgen auf dem gehweg an vielen ex-weihnachtsbäumen vorbei. und allen in unserer strasse fehlte die spitze! da hat sich wohl jemand arbeitsmaterial geholt... für astquirle oder körbchen. wie schön, daß die bäume nicht ganz verloren sind! (und ich hab auch eine ahnung, wer das gewesen sein könnte - der eine werklehrer unserer waldorfschule wohnt nämlich hier ums eck...;-) )
aus dem ofen duftet ein brot für eine freundin, die gestern in die nachbarschaft gezogen ist. das bringe ich ihr gleich - brot und salz als willkommensgeschenk.
ich wünsch mir winter, eis und schnee. das klärt, erdet und erhellt. vielleicht käm damit nochmal etwas ruhe ins leben...
bis bald, habt es gut.
nach dem bewegten jahresstart geht es gleich weiter. traritrara mit den alten eltern. überforderung bei der einen schwester, die mir ungefragt alle brocken (unterlagen und abrechnugskram, oh graus) vor die füße wirft. schatten der vergangenheit, die klarheit bringen.
aber auch positiv aufregendes. in sachen wohnen haben wir morgen früh einen besichtigungstermin *hibbel*. herr siebensachen arbeitet ab februar mehr (volle stelle), das bringt zwar mehr organisationsgedöns für mich, aber auch mehr geld aufs konto *klimper*. mit der einen tochter haben wir bald wichtige termine, um ihr weiterzuhelfen. zur beruhigung arbeite ich meinen ufo-stapel ab und nähe mir obendrein ein kleid.
insgesamt schaffe ich es ganz gut, in dem trubel bei mir zu bleiben, geduldig und freundlich zu sein, mich vor überforderung zu schützen. damit die turbulenzen sich aber nicht zum sturm zusammenbrauen, ist es hier im blog so still. ich brauche die abendstunden einfach um runterzufahren. schade, denn ich hätte schon einiges zu schreiben. doch wenn es abends dann endlich still wird im haus, ist es beser, ich lenke mich ab um gut einschlafen zu können. es ist nämlich eine unangenehme nebenwirkung von turbulenzen (besonders herkunftsfamiliärer art), daß sie mir dann spätabends/nachts über die bettdecke laufen und mich wachhalten, obwohl ich ungeheuer müde bin. zur zeit gehts, ich darf mich eben nur nicht vorm einschlafen mit dieser familienaufregung befassen.
ich vermisse unseren weihnachtsbaum. dabei durfte er doch dieses jahr eine ganze woche länger stehenbleiben als sonst, weil die abholung erst gestern war. leer und schmucklos sieht es nun im wohnzimmer aus. in ein paar tagen dann wird sich dieses empfinden gewandelt haben und ich werde den schlichten raum genießen. aber noch fehlt er.
(eine nettigkeit am rande: auf dem weg zur arbeit kam ich gestern morgen auf dem gehweg an vielen ex-weihnachtsbäumen vorbei. und allen in unserer strasse fehlte die spitze! da hat sich wohl jemand arbeitsmaterial geholt... für astquirle oder körbchen. wie schön, daß die bäume nicht ganz verloren sind! (und ich hab auch eine ahnung, wer das gewesen sein könnte - der eine werklehrer unserer waldorfschule wohnt nämlich hier ums eck...;-) )
aus dem ofen duftet ein brot für eine freundin, die gestern in die nachbarschaft gezogen ist. das bringe ich ihr gleich - brot und salz als willkommensgeschenk.
ich wünsch mir winter, eis und schnee. das klärt, erdet und erhellt. vielleicht käm damit nochmal etwas ruhe ins leben...
bis bald, habt es gut.
Sonntag, 11. Januar 2015
sonntagsfreuden: selber machen lassen
den töchtern (13/10/7) die küche überlassen.
2 stunden klapper-kicher-raschel-duft.
zum schokoapfelwalnusskuchen gebeten werden.
*freu*
Sonntag, 4. Januar 2015
bewegtes neues jahr
schon 4 tage alt ist das jahr... und bisher sehr bewegt.
die weih- und rauhnachtszeit habe ich sehr genossen, wenn ich auch dieses mal nicht so recht zur abendlichen besinnlichkeit und zum räuchern gekommen bin. doch innerlich habe ich viel bewegt, gedanken, wünsche, gefühle, zu verschiedenen tageszeiten, wie es grad kam.
dann bewegte sich auch noch bei meinen eltern - frisch umgezogen - wieder einiges, es kam zu sehr unschönen situationen, aufgrund derer wir geschwister mal wieder alle 6 in aktion treten mussten - hinfahren, telefonieren, tralitrala... auch deshalb fehlte mir geruhsame zeit. dafür habe ich lange sehr intensive telefonate mit meiner einen schwester geführt und dinge aus unserer kindheit erfahren, die ich nicht erinnere - sehr düsteres, doch erhellend im sinne von "ach jetzt verstehe ich!". da suche ich noch nach einem weg, strukturen/verhaltensmuster aufzulösen, die ich nicht haben will. doch nun weiß ich immerhin, woher sie stammen. (ach gäbs doch eine lösch-taste in hirn und seele wie am computer...)
am 3. januar bin ich bei einer frauenneujahrswanderung mitgegangen, trotz nieselregen. nach all der familiengeschichtenintensität hat es so gut getan, zu gehen, gehen, gehen. raus mit der energie (und bißchen weinen) statt wütend werden. wir gingen stundenlang am flüsschen entlang und haben pause gemacht in einer uralten kleinen kirche. eine frau stöpselte dort die lichterkette vom weihnachtsbaum ein, wir picknickten im trockenen und sangen zum schluß - so schön. und an einer seichten uferstelle des flüsschens haben wir ein kleines wunschritual gemacht: mit einem wunsch für die richtung diesen jahres ein teelicht angezündet und schwimmen lassen. ich hatte sogar ein bißchen räucherwerk dabei :-)
und mich selbst habe ich auch schon jeden tag bewegt: waldspaziergang, schwimmen, neujahrswanderung, schlittschuhlaufen.
nun geht mein urlaub leider zuende. ich könnte gut noch eine woche gebrauchen... da die kinder aber noch 2 tage ferien haben, werden meine ersten arbeitstage wenigstens geruhsam beginnen können. ich habe vor, die rauhnächte noch ein wenig lebendig werden zu lassen und zu geniessen, die nächsten abende sollen meine sein!
die weih- und rauhnachtszeit habe ich sehr genossen, wenn ich auch dieses mal nicht so recht zur abendlichen besinnlichkeit und zum räuchern gekommen bin. doch innerlich habe ich viel bewegt, gedanken, wünsche, gefühle, zu verschiedenen tageszeiten, wie es grad kam.
dann bewegte sich auch noch bei meinen eltern - frisch umgezogen - wieder einiges, es kam zu sehr unschönen situationen, aufgrund derer wir geschwister mal wieder alle 6 in aktion treten mussten - hinfahren, telefonieren, tralitrala... auch deshalb fehlte mir geruhsame zeit. dafür habe ich lange sehr intensive telefonate mit meiner einen schwester geführt und dinge aus unserer kindheit erfahren, die ich nicht erinnere - sehr düsteres, doch erhellend im sinne von "ach jetzt verstehe ich!". da suche ich noch nach einem weg, strukturen/verhaltensmuster aufzulösen, die ich nicht haben will. doch nun weiß ich immerhin, woher sie stammen. (ach gäbs doch eine lösch-taste in hirn und seele wie am computer...)
am 3. januar bin ich bei einer frauenneujahrswanderung mitgegangen, trotz nieselregen. nach all der familiengeschichtenintensität hat es so gut getan, zu gehen, gehen, gehen. raus mit der energie (und bißchen weinen) statt wütend werden. wir gingen stundenlang am flüsschen entlang und haben pause gemacht in einer uralten kleinen kirche. eine frau stöpselte dort die lichterkette vom weihnachtsbaum ein, wir picknickten im trockenen und sangen zum schluß - so schön. und an einer seichten uferstelle des flüsschens haben wir ein kleines wunschritual gemacht: mit einem wunsch für die richtung diesen jahres ein teelicht angezündet und schwimmen lassen. ich hatte sogar ein bißchen räucherwerk dabei :-)
und mich selbst habe ich auch schon jeden tag bewegt: waldspaziergang, schwimmen, neujahrswanderung, schlittschuhlaufen.
nun geht mein urlaub leider zuende. ich könnte gut noch eine woche gebrauchen... da die kinder aber noch 2 tage ferien haben, werden meine ersten arbeitstage wenigstens geruhsam beginnen können. ich habe vor, die rauhnächte noch ein wenig lebendig werden zu lassen und zu geniessen, die nächsten abende sollen meine sein!
Donnerstag, 1. Januar 2015
neujahr
da ist es nun, das neue jahr 2015. sei willkommen!
ich bin gespannt, was du mir bringst.
das alte jahr haben wir mit einem großaufräumen beendet. wenigstens in den kinderzimmern, in wohnzimmer und küche wollte ich aufgeräumt und frei das neue jahr beginnen können. die große tochter bekam endlich teppichboden für ihr zimmer (100% schurwolle für 9,95/qm von h*rnbach, ein megaschnapp!) und wir brachten das wirklich ganz zuende. vor allem sie räumte alles ein und um und befreite ihr reich gründlich von staub. schön ist es geworden!
am abend mussten wir armen müden eltern bis mitternacht und darüber hinaus aufbleiben, weil die kinder nun einfach silvester feiern mögen *gähn*. es war ein sehr harmonischer abend, für den sich das aufbleiben doch gelohnt hat. ich (herr siebensachen mußte arbeiten) hatte im vorfeld mit den kindern überlegt, was sie denn so machen wollen, um alle erwartungen klären zu können, und es waren alle wünsche erfüllbar: fondue essen (mit und ohne fleisch), spiele und knabberkram, tischfeuerwerk und knallbonbons, wachsgießen und wunschsterne, und natürlich feuerwerkgucken. es gab keinen streit und kein gemaule, obwohl alle rechtschaffen müde waren. und wie es so geht, der abend war dann doch zu kurz, um alles zu erledigen: die große tochter hatte extra kärtchen mit kindertauglichen begriffen angefertigt fürs gewünschte activity-spiel, doch wir haben nur memory und 10-fängt-an gespielt. war aber nicht schlimm.
zum jahreswechsel waren wir mit wunderkerzen und kleinknallzeugs draussen und haben das feuerwerk bewundert. obwohl eigentlich klares wetter war, war die sicht schon nach 20 minuten ziemlich mies durch den ganzen qualm. die knallerei der großen stadt war dieses jahr deutlich früher zuende als sonst, schon um viertel nach 1 konnten wir uns zur ruhe begeben.
heute morgen wurde unser bett gestürmt erwartete uns leuchtend blauer himmel mit rauhreif und feinster, klarer frostluft. das tat gut nach dem kleinen drink und dem gläschen sekt des vorabends (ich bin ja nix gewöhnt... und das ist auch gut so!). der rest der familie ließ sich nicht dazu bewegen, das haus zu erlassen, also lümmelten wir herum, bis herr siebensachen zur arbeit mußte. da ließ ich mich von ihm den berg hinauf mitnehmen, brachte zwei eimer kompost zum garten, richtete hier und da ein bißchen was und ging dann zu fuß nicht auf direktem weg, sondern die lange runde nach hause. so stramm durch den wald zu gehen, in dem ich so gern gelaufen bin, das war schön. dabei habe ich was nettes gemacht: ich habe allen menschen, die mir begegneten, ein frohes neues jahr gewünscht und damit alle zum lächeln gebracht. zum schluß hin kam es dann sogar so, daß andere mir zuerst ein frohes neues jahr wünschten - als ob der wald diese schwingung verbreitet haätte. schön war das, freundlichkeit zu verbreiten. am schluß meines weges hatte ich dann noch eine besonders nette begegnung mit einer bekannten, während der sich so eine kleine hoffnung auf eine veränderung ergab... mal sehen...
ansonsten verbringe ich meine zeit mit spielen, vorlesen, nachdenken, räuchern, schnittmuster durchpausen und ausschneiden, flickwerk zuende bringen, rumlümmeln. ich arbeite an einem jahresrückblick, aber der läßt sich nicht so aus dem ärmel schütteln, daß ich ihn tagsüber mal eben schreiben könnte. aber es wird :-)
Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, dass wir noch sind!
Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798-1874)
in diesem sinne wünsche ich euch ein gutes, frohes neues jahr,
das euch freude und erfüllung bringen möge!
Samstag, 27. Dezember 2014
weihnachtsfreuden
es schneit. seit mehr als 6 stunden ohne unterbrechung. zwar ist der boden nicht kalt genug und der schnee ist schnell zu matsch getreten, aber ach, obendrauf, welche pracht! die welt wird so hell und still im schnee, das mag ich sehr. vielleicht gibts ja nächste nacht ein bißchen frost, dann haben wir auch morgen noch das vergnügen.
und der schnee kam gerade recht, bevor wir hier einen budenkoller kriegten. in den letzten tagen war nämlich fast keineR draussen, aber heute morgen konnte es den kindern dann nicht schnell genug gehen :-)). inzwischen sind sie - in wechselnder besetzung - zum dritten mal draussen und auf allen heizkörpern liegt nasse kleidung.
weihnachten.
es fing ein bißchen schwierig an, wie so oft. ramona beschrieb das sehr schön, und auch bei uns prallten vorbereitungseiferstress, hibbelige vorfreude und unausgesprochene erwartungen und vorstellungen aufeinander. bevor es richtig knallen konnte, hab ich dann einfach (haha, es war sooo anstrengend, den eigenen frust nicht auszulassen) den mund gehalten und stumm vor mich hin gemacht. traurig fand ich, daß wir bei der lichterstunde in der kirche nicht beieinander standen, sondern an verschiedenen stellen. der mann fand das nicht schlimm, was mich dann wiederum wunderte, weil er sich über absonderung beklagt hatte. wenn ich dann drüber zu reden versuche, wird es fast noch schlimmer, jedes wort wird mir zurückgeschossen, wie beim pingpongspiel. schweigen also. wir murkselten uns so durchs abendessen (vegane lasagne) und machen es uns noch ein bißchen unterm baum gemütlich, bevor die kinder dann endlich in den betten verschwanden und wir dem christkind behilflich sein konnten. (geschenke gibts bei uns am 25. morgens, das entzerrt den 24. immens.).
die große verpackungszeremonie war dann gegen 22.30 geschafft, und ich konnte noch in ruhe ein mützchen für die neue puppe der jüngsten zuende stricken. ich war echt sehr froh, daß ich mal nicht auf den allerletzten drücker bis weit nach mitternacht an der nähmaschine saß, sondern daß die puppe - spät genug - schon am montag fertig geworden war und nur noch kleidung brauchte.
am nächsten morgen gab es dann aber leuchtende kinderaugen und entspannte gesichter. nach der bescherung haben wir opulent gefrühstückt, und eigentlich lungern wir seither gemütlich rum. es gab leckeres weihnachtsessen - rotkohl und stampfkartoffeln mit putenrollbraten oder lupinenfilet, feldsalat mit orangensauce und hinterher vegane mousse au chocolat-, gemütliches vorlesen, musik von cd und live (geige und flöte von den beiden größeren töchtern - nach gefühlt stundenlangem piepsgeübe...), lesen in den neuen büchern (die große tochter schmökert sich durch ihre knapp tausend seiten bücher - das war für mich früher das wahre winterferiengefühl, endloses eintauchen in andere welten), waldweihnacht (siehe hier und hier) für die tiere mit der jüngsten tochter, einmal pantau von dvd und gestern den obligatorischen astridlindgrenfilm. wahrscheinlich ist der für unseren schnee verantwortlich, meinte ein kind heute morgen, denn bei michel schneite es auch gewaltig.
nun beginnt die wunderbare winterzeit. herr siebensachen ist zwar eben zum spätdienst davongezuckelt, er muss diverse tage arbeiten. ich habe noch 8 ganze lange tage frei und freue mich so sehr darüber! die füße hochgelegt, mit strickzeug und chai auf dem sofa, schneespaziergang, räuchern, das alte jahr verabschieden und das neue jahr begrüßen. und das ganze mit der weißen winterwunderwelt vorm fenster!
und der schnee kam gerade recht, bevor wir hier einen budenkoller kriegten. in den letzten tagen war nämlich fast keineR draussen, aber heute morgen konnte es den kindern dann nicht schnell genug gehen :-)). inzwischen sind sie - in wechselnder besetzung - zum dritten mal draussen und auf allen heizkörpern liegt nasse kleidung.
weihnachten.
es fing ein bißchen schwierig an, wie so oft. ramona beschrieb das sehr schön, und auch bei uns prallten vorbereitungs
die große verpackungszeremonie war dann gegen 22.30 geschafft, und ich konnte noch in ruhe ein mützchen für die neue puppe der jüngsten zuende stricken. ich war echt sehr froh, daß ich mal nicht auf den allerletzten drücker bis weit nach mitternacht an der nähmaschine saß, sondern daß die puppe - spät genug - schon am montag fertig geworden war und nur noch kleidung brauchte.
am nächsten morgen gab es dann aber leuchtende kinderaugen und entspannte gesichter. nach der bescherung haben wir opulent gefrühstückt, und eigentlich lungern wir seither gemütlich rum. es gab leckeres weihnachtsessen - rotkohl und stampfkartoffeln mit putenrollbraten oder lupinenfilet, feldsalat mit orangensauce und hinterher vegane mousse au chocolat-, gemütliches vorlesen, musik von cd und live (geige und flöte von den beiden größeren töchtern - nach gefühlt stundenlangem piepsgeübe...), lesen in den neuen büchern (die große tochter schmökert sich durch ihre knapp tausend seiten bücher - das war für mich früher das wahre winterferiengefühl, endloses eintauchen in andere welten), waldweihnacht (siehe hier und hier) für die tiere mit der jüngsten tochter, einmal pantau von dvd und gestern den obligatorischen astridlindgrenfilm. wahrscheinlich ist der für unseren schnee verantwortlich, meinte ein kind heute morgen, denn bei michel schneite es auch gewaltig.
nun beginnt die wunderbare winterzeit. herr siebensachen ist zwar eben zum spätdienst davongezuckelt, er muss diverse tage arbeiten. ich habe noch 8 ganze lange tage frei und freue mich so sehr darüber! die füße hochgelegt, mit strickzeug und chai auf dem sofa, schneespaziergang, räuchern, das alte jahr verabschieden und das neue jahr begrüßen. und das ganze mit der weißen winterwunderwelt vorm fenster!
ich wünsche euch frohe genüßliche wintertage mit euren lieben.
und frieden auf erden.
***
Sonntag, 21. Dezember 2014
puppenmutter
in mir steckt wohl immer noch ein kleines mädchen, ein puppenmütterchen: beim nähen einer stoffpuppe müssen alle stiche am körper getan sein, bevor ich das gesicht sticke, sonst ists, als täte ich der puppe weh. und nun, da das gesicht gestickt ist und die puppe quasi geboren (wenn auch noch haarlos), kann ich sie nicht mehr ganz und gar unter dem tuch verschwinden lassen, mit dem ich sie auf dem regal neben meinem nähtisch vor den augen der kinder verberge. zieh ich ihr eben die decke nur bis zur nase hoch, damit sie in ruhe schlafen kann. :-)
(ähnlich ging es mir schon mein ganzes leben, zuletzt vor ein paar wochen, als mich aus einem sperrgutkarton ein altes stoffpüppchen ansah. es mußte mit, wurde gründlich gewaschen (und hat seinen kellergeruch inzwischen verloren) und schläft nun in meinem kleiderschrank. es wird in den nächsten wochen oder monaten zur kur in meine nähecke kommen und dann, mal sehen, wohin es wandert.)
(ähnlich ging es mir schon mein ganzes leben, zuletzt vor ein paar wochen, als mich aus einem sperrgutkarton ein altes stoffpüppchen ansah. es mußte mit, wurde gründlich gewaschen (und hat seinen kellergeruch inzwischen verloren) und schläft nun in meinem kleiderschrank. es wird in den nächsten wochen oder monaten zur kur in meine nähecke kommen und dann, mal sehen, wohin es wandert.)
Dienstag, 16. Dezember 2014
wochenrückblick 50.woche
wieder eine geraffte version...
[wetter] zwischen null und fünf grad, dabei oft feucht, also echt fieses wetter.
[wetter] zwischen null und fünf grad, dabei oft feucht, also echt fieses wetter.
[gemacht] neben arbeit und haushalt und all den vorbereitungen für weihnachten habe ich ein lichtermeer organisiert. der hausmeister unserer einen schule hat letzte woche seine frau an den krebs verloren. er ist ein ganz lieber, bedächtig, bescheiden und immer freundlich, für alle da, zu jedem problem fällt ihm was ein. als ich vom tod seiner frau hörte, war ich sehr betroffen und hatte spontan die idee, ihm eine kerze hinzustellen, um meine anteilnahme zu zeigen, ohne ihm zu nahe treten zu müssen. und dann wuchs die idee, daß alle, die mögen, dies tun. das hab ich per mail über unsere beiden klassenverteiler vorgeschlagen (ein hoch auf das internet!) und die meisten fanden es gut und haben es an andere klassen weitergeleitet. und am nächsten morgen gab es tatsächlich ein lichtermeer am rande des schulhofes! (leider mußte ich zur arbeit und konnte selber garnicht dort sein).
außerdem hab ich am sonntag einen teil meiner geschwisterfamilien getroffen beim 79. geburtstag unseres (stief)vaters. das war sehr schön. und ich habe die mittlere tochter zur ersten geigenstunde gebracht.
[gewerkelt] heimlich eine neue puppe für die jüngste begonnen. dazu hosenflickwerk und ein bißchen stulpenstricken. die wolle für die puppenhaare hab ich mit walnussschalen braun gefärbt, das ist schön geworden. mit im farbbad war ein dünner schlauchschal, den ich mir aus einem nicht mehr reparablen wolleseideunterhemd des mannes genäht habe. ("aus alt mach anders", eine meiner lieblingsaktivitäten ;-) )
[bewegt] einmal kräftiges workout und zwei spaziergänge.
[gesehen] puderzuckerlandschaft in der eifel. wir fuhren über die erste hügelkette und da war der schnee. war das schön!
[gedacht] (wieso kommt weihnachten wieder so plötzlich?)
[gelernt] daß es in bezug auf anteilnahme und einfühlsamkeit richtig ist, auf das erste gefühl zu hören und es nicht kaputtreden zu lassen (es gab auch stimmen, die die kerzenaktion nicht gutgeheißen haben, die befürchteten, damit zu nahe zu treten).
[gelesen] zwei bücher angefangen und abgebrochen: "geh wohin dein herz dich trägt" von susanna tamaro. das war mir zu traurig, zu viel trennung und loslassen von der tochter, das hab ich nicht ausgehalten. und dann "das haus am mount coyote". die geschichte einer beziehung mit einem unberechenbaren, gewalttätigen mann. ich hab die ohnmacht der frau nicht ausgehalten, ihre angst, ihr entschuldigen und erklären, das hielt mich sogar vom einschlafen ab. am übernächsten tag hab ich dann aber die letzten 5 seiten gelesen und so erfahren, daß sie ausbricht und mit der kleinen tochter von ihm weggeht. puh!
[gefreut] daß die idee mit den kerzen geglückt ist, also daß es geklappt hat und vor allem, daß es dem hausmeister eine freude in seiner trauer war.
[gekauft] ein paar geschenke. und einen neuen anlasser für die nähmaschine - jetzt kann ich endlich wieder langsamer nähen!
[ausblick] viel zu tun: die puppe beenden und ihr kleidung nähen und stricken, zwei patchworkkissen nähen. geburtstag haben.
[dankbarkeit] daß wir gesund und munter sind.
[just
for me moments] das lezte mal beim physiotherapeuten gewesen. und ein wichtiger just-for-me-moment war, als ich begriff, daß meine unzufriedenheit hormonell verstärkt ist und mich deshalb so beeinträchtigt. jeden monat wieder machen mich die hormone kirre...
[zum ersten mal gemacht] mutig gewesen und eine spontane aktion für die ganze schule organisiert.
Samstag, 13. Dezember 2014
worte der woche
"mama, darf ich geige üben?"
die 10jährige hat vor drei tagen die erste geigenstunde gehabt, endlich! (sie hat nicht vorher gewollt.) nun ist ihre begeisterung groß und ich freu mich so!
die 10jährige hat vor drei tagen die erste geigenstunde gehabt, endlich! (sie hat nicht vorher gewollt.) nun ist ihre begeisterung groß und ich freu mich so!
Freitag, 12. Dezember 2014
bücherflohmarkt
ich habe aussortiert und biete euch einige bücher an.
sie sind alle sehr gut erhalten.
bei interesse meldet euch in den kommentaren oder per email (siebensachen ät online punkt de).
die preise sind inklusive (unversichertem) versand gedacht.
viel spaß beim stöbern!
* christiane kutik: erziehen mit gelassenheit
gebunden, quasi neu, kleine macken am oberen rand des schutzumschlages.
original 16,90, hier 10,- euro
* birgit kohlhase: familie macht sinn. hilfen für die lebenspraxis.
broschiert, wie neu, mit extra fadenbindung am rücken.
vergriffen. 10,- euro
* roswitha defersdorf: deutlich reden, wirksam handeln.
taschenbuch, ganz leicht angestoßene obere ecke.
neu 9,95, hier 5,- euro
* vivian könig: das große buch der babyzeichen.
broschiert, wie neu.
original 27,90, hier 15,- euro
* marion grillparzer: die all-you-can-eat-diät.
broschiert, wie neu, zwei knicke von eselsohren.
original 19,99, hier 12,- euro
* winterträume stricken (topp verlag)
gebunden, wie neu.
original 14,90, hier 8,- euro
* nicola willand: topfit mit baby. ein übungsprogramm für mutter mit kind.
broschiert, obere ecke leicht angestoßen.
original 12,73, hier 6,- euro
* barbara wanderer: heile, heile segen. massagen für kinder.
gebunden, obere ecke leicht angestoßen.
6 euro
*katherine ellison: mutter sein macht schlau. kompetenz durch kinder.
gebunden, ohne jede macke.
neu 19,19, hier 12,- euro
* michael winterhoff: tyrannen müssen nicht sein.
gebunden, wie neu.
12 euro
* barbara kratzius: noch mehr fingerspiele und andere kinkerlitzchen.
rororo taschenbuch mit ein paar eselsohren.
original 9,90 dm, hier 3 euro
sie sind alle sehr gut erhalten.
bei interesse meldet euch in den kommentaren oder per email (siebensachen ät online punkt de).
die preise sind inklusive (unversichertem) versand gedacht.
viel spaß beim stöbern!
* christiane kutik: erziehen mit gelassenheit
gebunden, quasi neu, kleine macken am oberen rand des schutzumschlages.
original 16,90, hier 10,- euro
* birgit kohlhase: familie macht sinn. hilfen für die lebenspraxis.
broschiert, wie neu, mit extra fadenbindung am rücken.
vergriffen. 10,- euro
* roswitha defersdorf: deutlich reden, wirksam handeln.
taschenbuch, ganz leicht angestoßene obere ecke.
neu 9,95, hier 5,- euro
* vivian könig: das große buch der babyzeichen.
broschiert, wie neu.
original 27,90, hier 15,- euro
* marion grillparzer: die all-you-can-eat-diät.
broschiert, wie neu, zwei knicke von eselsohren.
original 19,99, hier 12,- euro
* winterträume stricken (topp verlag)
gebunden, wie neu.
original 14,90, hier 8,- euro
* nicola willand: topfit mit baby. ein übungsprogramm für mutter mit kind.
broschiert, obere ecke leicht angestoßen.
original 12,73, hier 6,- euro
* barbara wanderer: heile, heile segen. massagen für kinder.
gebunden, obere ecke leicht angestoßen.
6 euro
*katherine ellison: mutter sein macht schlau. kompetenz durch kinder.
gebunden, ohne jede macke.
neu 19,19, hier 12,- euro
* michael winterhoff: tyrannen müssen nicht sein.
gebunden, wie neu.
12 euro
* barbara kratzius: noch mehr fingerspiele und andere kinkerlitzchen.
rororo taschenbuch mit ein paar eselsohren.
original 9,90 dm, hier 3 euro
Sonntag, 7. Dezember 2014
wochenrückblick 49. woche
es ist immer wieder erstaunlich, wie sich mein energiezustand nicht nur auf meine belastbarkeit, sondern besonders auch auf meine stimmung auswirkt. am morgen nach immerhin 7stündigem nachtschlaf ist mein befinden wie verwandelt, der deprimierte vorabend zwar nicht vergessen, aber gut erträglich und eigentlich nur noch erinnerung. ein alter vers fiel mir ein:
[wetter] grau, kalt bis eisig, ein paar erste schneeflocken.
Wirf den Stein von heute weg.
Vergiß und schlafe.
Wenn er Licht ist,
wirst du ihn morgen wieder finden
zur Dämmerzeit,
in Sonne verwandelt.
Vergiß und schlafe.
Wenn er Licht ist,
wirst du ihn morgen wieder finden
zur Dämmerzeit,
in Sonne verwandelt.
(Juan Ramón Jimenez)
so wurde meine woche dann auch eine recht gute.
[wetter] grau, kalt bis eisig, ein paar erste schneeflocken.
[gemacht] ein zweites mal beim chor gewesen. geburtstagstorte gebacken, das mittlere kind gefeiert, ihr eine übernachtungsparty ausgerichtet. und mit einem unerwarteten energieschub habe ich im anschluß an die tochtergeburtstagsfesttage im arbeitszimmer geschafft und geräumt. aussortiert, umgeräumt, noch ein regal aufgestellt, platz geschaffen. oah ist das gut! zwar noch nicht fertig, aber schon viiel besser.
[gewerkelt] ich habe mir ein portemonnaie genäht (hihi, ist das dann ein portmo-näh?). und papierbasteleien haben mich gefesselt, plissees um genau zu sein.
[bewegt] kein schwimmen (wegen des tochtergeburtstags), nur physiotherapie und ein workout.
[gehört] das doppelkonzert von j.s.bach im festsaal der schule bei kerzenschein - nicht perfekt und wunderschön.
[gefreut] über so viel kleinigkeiten -
[geweint] tränen in den augen vor glückseligkeit beim schulkonzert (s.o.). gibt es etwas schöneres, als gemeinsam zu musizieren?
[gestaunt] beim chor eine frau von vor 20 jahren getroffen - wir haben damals zu studienzeiten in einer (heute nicht mehr existenten) frauenvollkornbäckerei gearbeitet - sie hat gebacken, ich ausgeliefert. wir haben uns nicht eingekriegt vor staunen.
[gekauft] ein paar weihnachtsgeschenke, ein geburtstagsgeschenk für mich (und der großen tochter zur verwahrung gegeben).
[dankbarkeit] für die heilende kraft des schlafes.
[just
for me moments] beim adventbasar habe ich mir ganz spontan eine thera-nui-energiebehandlung gegönnt - eine halbe stunde nur für mich und meine knie. da tat so gut! (eine ehepaar bot sein können an, zum kennenlernen gegen spende, die der schule zugute kommt.)
[zum ersten mal gemacht] die mittlere tochter zweistellig geweckt. mein großes herzelein!
[ausblick] nächstes wochenende ist großes familientreffen - unser (stief)vater wird 80.
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