nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Montag, 7. Juli 2014

sommerpause

ich wünsch euch allen eine wunderbare genussreiche sommerzeit!

Samstag, 5. Juli 2014

wochenrückblick 27. woche

[wetter] hin und her, und zwei tage heiß. prima einstimmung auf die urlaubsortstemperatur. 
[gemacht] letzte arbeitstage, den garten ferienfertig gezähmt, urlaubsvorbereitungen
[gewerkelt] versucht, das bessere autoradio anzuschließen. ging nicht, falsches kabel. fahren wir halt ohne usb-stick. schablonen gezeichnet. shirts genäht und gefärbt
[bewegt] einmal gelaufen (6km), 4mal workout. bin mal gespannt, ob ich es im urlaub schaffe weiterzumachen oder ob mir die hitze zu arg zusetzt. 
[gesehen] ein letztes mal den wald beim laufen.es ist witzig: seit vielen jahren kenne ich diesen wald, doch war er mir schon ein wenig langweilig. seit ich laufe, sehe ich ihn sogar noch öfter und finde ihn wieder so schön und spannend. 
[gehört] viel durcheinandergequassel, was mich sehr anstrengt. multitasking geht bei mir nicht mit den ohren. 
[gelesen] 3 tolle zeugnisse. einen billigklamottenboykottaufruf. und das alte finnische buch (siehe letzte woche) zuende. 
[getrunken] roséschorle, wasser, caffè, sojacino, gartenkräutertee - das übliche.
[gegessen] beeren, pflücksalat und zwei minizucchiniaus dem garten, schuljahrsabschlußeisbecher (kleine tradition), risotto mit erbsen und broccoli,  fusilli mit frischen tomaten, knoblauch, basilikum und mozzarella, kichererbsencurry, salate, viele tomaten und nektarinen, smoothies, hähnchen mit lauch in orangensauce.
[begegnet] all den lieben menschen einen schönen sommer gewünscht.
[gefreut] über die ferien, über die hitze, über wunderbar entspannte und nahe momente mit der mittleren tochter; über die gute stimmung zwischen herrn siebensachen und mir; darüber, daß ich jetzt 6 einhalb wochen "ausschlafen" kann (ja, ich hab nur drei wochen ferien, aber wenn die kinder schulfrei haben, ist es sehr entspannt arbeiten zu gehen, weil ICH dann diejenige bin, die zuerst aus dem haus muß).
[geärgert] als ich am mittwoch 19.00 von der arbeit kam, waren die kinder allein und ohne abendessen, und der mann seit 2 stunden in der stadt. er habe keine lust gehabt, meinte er provokativ. hab mich unter hinweis auf unsere aufgabenverteilung (wer nicht bei er arbeit ist, macht haushalt und kinder) ausgiebig, aber ruhig beschwert. 
[gekauft] drei malbücher für die kinder - sie bekommen für jede reise eine unlinierte kladde. mit dem festen einband können sie gut auf dem schoß im auto malen oder schreiben. und reisefutter.
[ausblick] auf zur schwiegerelterninsel! 
[dankbarkeit] dafür, daß alles geklappt hat und wir auf die reise gehen können.

Donnerstag, 3. Juli 2014

übern zaun schau'n: anfang juli


ich schaffe es ja nicht so oft in den garten wie ich gerne möchte. oft liegt es an der zeit oder auch daran, daß die kinder nicht mitgehen wollen und ich sie aber nicht allein lassen mag. oder irgendwelche anderen tätigkeiten drängen sich vor, so daß die zeit nicht mehr lohnt, den kilometer zum garten zu gehen, dann was zu tun und wieder zurück zu gehen.


heute war mir das mal egal. die große tochter hatte eine freundin zu besuch, die jüngeren beiden wollten auf den spielplatz mit der option, nachzukommen zum beerenpflücken. haben sie nicht gemacht. so hatte ich zwei stunden, um in ruhe zu arbeiten.

vor allen dingen habe ich angefangen, den garten urlaubsfest zu machen. also nochmal mähen, alles nötige anbinden, gewuchertes abschneiden, düngen (mit brennesseljauche), mulchen. die ameisen haben mir die füße zerbissen beim mähen der hohen wiese, da hab ich mich mit sonnenwarmen beeren getröstet: rote und schwarze johannis-, waldhim- und jostabeeren. morgen mache ich weiter, dann kommen die kinder mit und wir bleiben bis in die sommernacht dort.




so ist der derzeitige stand im gemüsegarten: die gründüngung (linkes bild) wächst, phacelia blüht schon, rotklee und calendula kommen noch. die übriggebliebenen sonnenblumen stehen gut da, und manch wildkraut hat sich eingestellt. besonders freu ich mich über die wilde möhre, meine lieblingspflanze.

auf der gemüseseite hat das erbsenknipstier weiter gewütet, es sind so wenig erbsenpflanzen übrig, daß es das klettergerüst kaum lohnt (das zweite hab ich eh abgebaut). die kohlpflanzen werden von schnecken besucht, halten sich aber tapfer. der mangold hat sich vom auspflanzen erholt und beginnt zu wachsen. möhren und zwiebeln lassen sich nicht blicken, entweder sind die keimlinge auch abgefressen worden oder sie brauchen noch. auch die buschbohnen sind alle weg, morgen pflanz ich nochmal neue pflänzchen aus. sogar die stangenbohnen sind zum teil auch angeknabbert, obwohl ich ihnen einen schutzkragen aus ollen plastiktöpfen gemacht habe. auch dort pflanz ich morgen neue hinzu.

 


mein ganzer stolz ist das zucchinibeet: drei prächtige selbstgezogene pflanzen strotzen nur so vor lebenskraft und zeigen erste früchtchen. drumherum stehen rotebeetebabys. auf diesem beet habe ich große mengen kleingeschnittenen beinwell (comfrey) als mulch verteilt, und die vertrockneten blätter sind ziemlich rauh und etwas pieksig. ich geh mal davon aus, daß das die schnecken von diesem beet fern hält.

die kartoffeln kommen langsam (sie sind sehr spät gelegt, erst ende juni), sellerie und kohlrabi hatten schneckenbesuch. morgen schau ich, ob was zu retten ist.

ach ja. insgesamt ist das alles etwas mickrig, so viel lieber hätt ich so einen garten wie soulemama! ich habe aber festgestellt, daß unsere erde wohl wirklich trotz jährlichen kompostgaben nicht nährstoffreich genug ist. denn nur dort, wo ich pferdeäpfel ins pflanzloch gelegt haben (also je loch nur einen und dann nochmal erde drauf und dann erst gepflanzt), da wächst es gut. im herbst wird also der gesamte gemüsegarten pferdegemistet! ich will es doch mal schaffen, so richtig prächtiges gemüse zu ernten!

und wie jedes jahr mag ich den garten garnicht verlassen, um in urlaub zu fahren. ich fühl mich so wohl in unserem paradieschen!


nicht viel, aber eigen
spieglein in der wassertonne

Sonntag, 29. Juni 2014

wochenrückblick 26.woche

und schon ist jahresmitte...

[wetter] gemischt, ging für mich aber immernoch als sommer durch. also über 20°c und ohnesockentauglich. 
[gemacht] eine woche den laden ohne herrn siebensachen gewuppt, dank toller kinder. garten, schwimmen, zahnarzt, maler, autowerkstatt. dreimal mittagessen vorbereitet, das die kinder sich dann mittags alleine fertig gemacht haben (pizzarohlinge, tortellini mit tomatensauce, gemüsetopf). beim johannifest und -feuer auf dem biohof gewesen. den mann am bahnhof abgeholt. gewandert.
[gewerkelt] bad aus- und eingeräumt, damit der maler malern konnte (abschlussarbeiten nach rohraustausch). ein paar reihen gestrickt, lustlos, weil ich keine inspiration habe. ein shirt geändert. klamotten und stoff gefärbt. einen secondhandrock zerschnitten und neu zusammengesetzt  doch nicht mehr geschafft.
 [bewegt] 6 mal workout nach video, meist morgens zwischen kindern und arbeit. sehr anstrengend, aber ich glaube, das hat mir die kraft verschafft, daß diese woche alleinverantwortlich so gut gelungen ist. es stärkt mein durchhaltevermögen (ebenso wie das laufen, das aber diese woche ruhte). samstag 18km wanderung (in 4 stunden + 1/2 std. pause; wir waren so zügig, weil uns eine gewitterwarnung erreichte). 
[gesehen] ein auf dem sofa vorm fußballfernseher eingeschlafenes großkind. 
[gehört] nichts besonderes. 
[gedacht] ich bin lang nicht mehr so unvorbereitet auf einen urlaub gewesen. noch eine woche und bisher war nur das auto in der inspektion. sonst nix. 
[gelesen] nur ein paar zeilen vorm einschlafen, in "sonne des lebens" von frans eemil sillanpää. und ein schönes zitat: "am ende eines tages sollen deine füße schmutzig, deine haare zerzaust und deine augen strahlend sein." shanti 
[getrunken] vor allem zuwenig wasser. 
[gegessen] schweineschmorfleisch mit salbei kapern und zitronenschale, ofengemüse, linsenbraten, salate, smoothies, rohkost und obst, pfannkuchen, gemüsemuffins. 
[gefreut] daß herr siebensachen wieder da ist. und dass seither eine wirklich gute stimmung ist, wir gut miteinander im gespräch sind. 
[geweint] vor rührung beim eurythmieabschluss der 12.klasse. großartig! 
[geärgert] über betrunkene erwachsene, die hier am parkeingang mit freilaufendem hund rumlungern und einem kind, das aus hundeangst weint, nicht helfen, sondern sie auslachen. armes, tapferes siebensächelchen! 
[gekauft] ölwechsel und inspektion fürs auto. ein paar sachen (sonnenmilch, zahnpasta, après-soleil, secondhand-bücher) für die reise. 
[ausblick] endspurt bei der arbeit und zuhause vorm urlaub. 
[dankbarkeit] daß herr siebensachen uns auch vermisst hat und wir grad eine entspannte zeit haben. 
[und sonst so...?] die schwiegereltern sind grad in ein seniorenheim gezogen. wir räumen dann im urlaub mal hinter ihnen auf. spannend, anstrengend; wir machen trotzdem urlaub daraus.
johannifeuerfunkenhimmel

Donnerstag, 26. Juni 2014

hühnerstall

6 aufgedrehte mädchen im auto durch die gegend gefahren.
- ich will so eine trennscheibe wie im englischen taxi.

etwas weniger plastik

nun gibt es auch eine plastik- und ressourcenschonende computerschrift:


(wenn ich jetzt noch wüßte, was ich nach dem download tun muß, damit ich auch damit schreiben kann... für jeden tip bin ich dankbar!

Mittwoch, 25. Juni 2014

am feuer

gestern abend war ich mit den kindern zum johannifest auf einem biohof in der umgebung. es war - mal wieder - so schön dort. erstmal rein äußerlich, der hof mit seiner ganzen anlage, den gemüsefeldern und kräutern, sträuchern, bäumen und gewächshäusern; das beisammensein auf dem hofplatz mit singen und essen; gemeinsam dem entflammen des feuers zuzusehen und dann lange, von zeit zu zeit singend, drumher zu sitzen.


und dann hatte ich ein seltsames erleben, beginnend bei einem kleinen vortrag über johannes den täufer (dessen geburtstag der johannitag ist) und was sein sinn ist. ich kann es schwer beschreiben; obwohl ich nicht "religiös" oder gläubig bin (auch wenn mir das immer wieder fehlt, so einen rückhalt zu haben stell ich mir schön und stärkend vor - aber es gelingt mir nicht. habs nie kennengelernt, kann ich nicht erzwingen, wird wohl so bleiben.), hat mich diese ansprache doch sehr berührt: "ändert euren sinn". und dann ein wenig traurig und wehmütig dasitzen lassen. ich würd so gern zu so einer gemeinschaft gehören, das erleben all dieser freakigen, tatkräftigen, gelassenen und von innen strahlenden menschen dort hat mich so sehr angezogen und zugleich traurig gemacht. und der herr siebensachen weilt noch beruflich im ausland, so konnte ich garnicht mein herz ausschütten (und frag mich sehr, ob ich das überhaupt vermitteln oder er das verst ehen könnte).

ich hab aber einen kleinen vorsatz gefasst (über den ich hier erstmal (?) nicht schreibe - glaubt ihr, hier würde alles aus meinem leben stehen?  *zwinker*)  
und hoffe, daß ich dieses gefühl und den vorsatz über die tage retten kann.

und deshalb schreib ich das auch hier auf. nur für mich.

Sonntag, 22. Juni 2014

wochenrückblick 25. woche


[wetter] erstmal kühler und nass, dann wieder sommerlicher. "skandinavienwetter" heißt das bei mir, wenn wolken über den himmel ziehen und die sonne zwischendurch wärmt, es aber nicht heiß ist.
[gemacht] das übliche - was besonderes fällt mir nicht ein. leckere essen gekocht, froh gewesen, mich genüsslich ins bett gekuschelt.
[gewerkelt] ein flurregal gebaut, eine autolampe versucht zu wechseln, ein kopfhörertäschchen genäht.
[bewegt] zweimal laufen (6 und 5 km), zweimal situps, einmal workout nach video.
[gesehen] wolkenhimmel, blätterwogen, blütenbunt.
[gehört] fussballguckergeräusche von draussen. etta scollo.
[gedacht] wie gut so eine woche pause voneinander doch ist. (grad ist er erst gefahren, schon vermissen wir ihn.)
[gelesen] kinderbücher vorgelesen, für eigenes lesen war ich abends zu müde. nur häppchenweise einen alten (finnischen?) schinken aus dem nachlass meines vaters, naturromantisch und verklärt.
[getrunken] wasser, kalten kräutertee, caffè und sojacino, roséschorle und einen rhabarber-rum-limonen-drink.
[gegessen] schwarzwälder-geburtstagstorte, erdbeeren, kirschen, andere beeren direkt vom busch, seelachs in chili-limone mit reis und dill/schmand-schmorgurken, fruchtigen kartoffelsalat, selbstgemachte eissorten, spinatpizza, salate, obst, smoothies. 
[gefreut] über gute gespräche mit anderen klassenmüttern (mit einer besonders), die uns zwar erstmal ratlos lassen, uns aber stärken, weil wir uns nicht mehr als einzelschicksale und komisch, sondern quasi als solidargemeinschaft fühlen können.
[geweint] bei der arbeit hab ich am freitag vor frust anstrengung fast ein bißchen losgeheult (prämenstruell leb ich sehr nah am wasser...).
[geärgert] über arbeitskram - tägliche dienstplanänderungen, die wahnsinnig viel kraft fordern.
[gewundert] nein, nicht wirklich gewundert: über das ewige auf+ab bei meiner mutter und ihrem mann. nun wollen sie sich grad mal wieder garnicht helfen lassen. *seufz*
[gekauft] plättchen für seifenmagnethalter, ein bauchtäschchen für schlüssel und notfallmedis zum laufen, eine workout-dvd. mama turnt jetzt im wohnzimmer *kicher*.
[ausblick]  noch 5 tage, bis herr siebensachen wieder da ist! bis dahin: dreimal arbeiten, einmal mit den kindern unvorhergesehen zur zahnärztin (zwei rausgefallene plomben), dienstag johannifest auf einem biohof mit einer befreundeten familie, den garten versorgen, anfangen, packlisten für den urlaub zu schreiben (in zwei wochen sitz ich auf der fähre!)
[dankbarkeit] für mehrere kilo geschenkte süßkirschen frisch vom baum. die waren so gut (und haben kindheitserinnerungen geweckt).

Samstag, 21. Juni 2014

sommersonnenwende /mittsommer

und während die welt vor der glotze sitzt und fussball schaut, stehe ich bei offenem fenster in der küche und verarbeite die üppigkeit des sommers (heute: felsenbirnengelee).

mittsommer-sonnenuntergang 21.30 uhr


erde, die uns dies gebracht,
sonne, die es reif gemacht.
liebe sonne, liebe erde,
euer nie vergessen werde!
(christian morgenstern)

Donnerstag, 19. Juni 2014

produkttest: bambusgeschirr

seit wirklich langer zeit suche ich nach einer plastikfreien alternative zu t*pper&co, vor allem auch für meine mittagessen bei der arbeit. bisher benutze ich hauptsächlich glas: leere gläser von honig, sauren gurken usw mit schraubverschluss. das ist super, nur etwas schwer (ich bin auch zu fuß unterwegs und muß das also alles schleppen) und bruchgefährlich. megatolle edelstahlbehälter (die oder die) hab ich mir/uns noch nicht leisten können.

vor ein paar tagen, bei einer der seltenen gelegenheiten mit etwas zeit in der city, sprang mir in der auslage von x*nos etwas ins auge, was ich sehr interessant fand: geschirr aus bambusfaser! davon hatte ich schon gelesen als höchst umweltfreundliche und nachhaltige alternative zu kunststoff, doch hab ich die dinge lieber einmal in der hand, als so blind im netz zu bestellen. und da standen sie nun: becher, schüsseln, kannen, etc. im wissen, daß x*enos bei seinen produkten mit sicherheit weder wert auf nachhaltigkeit noch auf fairen handel legt, habe ich zur probe trotzdem mal so einen becher gekauft, für 1,49 euro *schäm*. und hunert meter weiter bei stra*ss gabs auch bambusgeschirr, wovon mir dann eine 750ml-schüssel mit plastikklemmdeckel für 3,95 sowie eine mit 400ml fassungsvermögen für 1,95 in die tasche hüpfte.

herr siebensachen wollte dann mit einer smartphon-app von greenpeace checken, ob das teil korrekt sei, doch die app verweigerte den dienst. meine rechercehim netz ergaben nicht wirklich viel, jedenfalls nicht für die teile von x*nos und stra*ss.
bei anderen anbietern fand ich mehr information:

"Genauso haltbar und langlebig wie ungeliebtes Plastik oder Melamin, aber im Gegensatz dazu gesund und 100% biologisch abbaubar.
Für den täglichen harten Einsatz bestens geeignet.
  • Widerstandsfähige Kinder Schale aus ökologischer Bambusfaser
  • Abmessung 15 cm Durchmesser x 5 cm
  • 100% lebensmittelecht
  • spülmaschinengeeignet
  • geeignet für heiße und kalte Lebensmittel
  • wiederverwendbar
  • Design Boo Louis
Der natürliche Verbundwerkstoff wird aus Bambusspänen gewonnen; diese werden zunächst weiter zerkleinert und dann mit pflanzlicher Zellulose vermischt. Das daraus entstehende Material stellt eine dauerhafte, sinnvolle Alternative zu „modernen“ Plastik- und anderen Einweggeschirren dar.
Sollten Sie das Geschirr zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr verwenden wollen, pflanzen Sie es einfach in die Erde ein und es zersetzt sich schnell, ohne der Umwelt zu schaden."
(quelle: kivanta)

ein paar klicks weiter bei kivanta:
"BIOBU by EKOBO ist ein praktisches und farbenfrohes Geschirr für die ganze Familie. Die zugleich dezente wie ausdrucksvolle Farbenauswahl verführt Groß und Klein. BIOBU ist für Drinnen und Draußen gemacht. Das robuste und unempfindliche Geschirr ist schnell in den Picknickkorb oder die Strandtasche gepackt und vermeidet unnötigen Müll,denn diese Geschirrkollektion aus Bambusfasern ist kompostierbar und gleichzeitig widerstandsfähig, wiederverwendbar und erneuerbar! BIOBU ist die abfallfreie Antwort auf Wegwerfgeschirr. BIOBU by EKOBO ist weitaus widerstandsfähiger als Glas oder Keramik und bietet dazu die gleiche Praxistauglichkeit wie Erdöl-basierte Geschirre, ohne dabei jedoch Mensch oder Umwelt zu schaden. Es eignet sich perfekt für den täglichen Gebrauch mit heißen oder kalten Lebensmitteln, und ist zudem spülmaschinengeeignet. Der natürliche Werkstoff wird aus Bambusspänen gewonnen. Diese werden zu Pulver weiterverarbeitet und dann mit pflanzlicher Zellulose vermischt. Dieses Material stellt somit eine echte, zeitgemäße Alternative zu Geschirren aus Plastik, Melamin oder Einweggeschirren dar. BIOBU-Produkte sind solide verarbeitet, nahezu unbegrenzt verwendbar, und dennoch problemlos kompostierbar. Sollten Sie das Geschirr eines Tages dennoch nicht mehr behalten wollen, reicht es aus, es in die Erde einzupflanzen und das Material zersetzt sich rasch und ohne die Umwelt zu belasten. "

hm tja.
bei den schüsseln von stra*ss stand definitiv dabei, dass sie aus 100% bambus sei. beim becher von x*nos stand nix zum material außer bambus und biologisch abbaubar, er fühlt sich aber genauso an.

ja genau, wie es sich anfühlt: ziemlich interessant, wie eine mischung aus pappe und holz. sehr angenehm, sehr leicht. es leitet wärme längst nicht so stark wie edelstahl, wird selbst mit sehr heißer flüssigkeit außen nur warm. und es riecht nach nichts.
der plastikdeckel von der schüssel (ohne materialangabe) ist leider nicht ganz dicht, deshalb nur zur aufbewahrung im (kühl)schrank oder zum transport trockener speisen geeignet (zb salat ohne sauce, ist eh leckerer, sie frisch drauf zu tun), aber eben nicht für sauciges. die sachen von x*nos sind sind naturbeige, hellgrau und dunkelgrau, die von stra*ss gibt auch in peppigem grün. der preis ist bei beiden ketten nur halb so hoch wie bei kivanta, was natürlich verlockend ist für den schmalen geldbeutel, aber da machen wir uns mal hinsichtlich der produktionbedingungen nichts vor - billig geht doch immer auf kosten der kleinen arbeiterInnen.

gerne hätte ich mehr informationen gefunden, doch auch bei greenpeace und anderen ökoseiten bin ich nicht fündig geworden. bambus wächst ja vor allem in fernost, das ist weit weg und die dortigen arbeitsbedingungen sind oft miserabel. die produkte von ekobo (über kivanta) sind auf jedem fall fair hergestellt, so die website des herstellers. ekobo bietet auch keine plastikklemmdeckel an, sondern korkdeckel. spanndend, doch für die arbeitstasche untauglich.

insgesamt ist dieses bambuszeugs aber ein sehr interesantes, angenehmes material. ich bin gespannt, was die zukunft bringt!
wißt ihr etwas über das material und/oder habt erfahrungen damit?
 
links 750ml, rechts 400ml von strau*s. in dem ehemaligen medikamentengläschen hab ich die salatsauce ;-), das leg ich zum transport mit in die salatschüssel hinein.


Dienstag, 17. Juni 2014

#fifamafia

hier
geht es zu einer petition gegen bestechungs-und-menschenrechteverletzer-klüngel in der fifa. 
damit fussball ein ungetrübtes vergnügen sein kann.

Sonntag, 15. Juni 2014

wochenrückblick 24. woche

[wetter] nach dem unwetter, das uns zum glück zu schrammte, ging es wieder bergauf: eine milde sommerwoche mit einigen wolken, aber immernoch barfußtauglich.
[gemacht] monatsfeier und schulsommerfest, gartenstippvisite, talsperrentag,
[gewerkelt] hosen geflickt, shirt genäht, rock geplant.
[bewegt] 2x gelaufen à 5,2 km, 2x situps. und im see geschwommen.
[gesehen] (meine) kinder, die wie giraffen an kirschbäumen grasen.
[gehört] jede menge kinder-tier-rätsel. das kommt aus der klasse der jüngsten und beschäftigt uns immer wieder gern. ein kind umschreibt ganz knapp ein tier, die andern raten. sehr schön ist, daß alle altersstufen ihr wissen einbringen können, egal ob die frage nun heißt "es wohnt im schornstein " (schleiereule) oder "es ist gestreift" (zebra).
[gedacht] über geburtstagsgeschenke für herrn siebensachen gegrübelt. was ich mir für ihn ausdenke, kommt nicht immer so gut an.
[gelesen] "die schwalbe, die katze, die rose und der tod" von hakan nesser. sehr gruselig zu beginn, so daß ich in der nacht nach dem lesen dieser stellen zweimal aufgewacht bin.
[getrunken] wasser, caffè, sojacino.
[gegessen] sonntagsdinkelbrötchen, grillkäse und selbstgemachten seitan mit grillgemüse, rotelinsen-zitronen-suppe mit spinat und joghurt, pilz-zwiebel-pizza, spaghetti aglio/olio, salate, smoothies. und wildkirschen und felsenbirnenbeeren vom baum und erbeeren vom feld.
[gefreut] besonders über den sommer und das schwimmen im see.
[geärgert] über die klassenlehrerin der mittleren tochter, die dem kind (und uns) stress macht. es fällt ihr (der lehrerin) schwer, das kind in seiner schweigenden eigenart anzunehmen (die tochter antwortet fast nie, wenn sie im unterricht angesprochen wird, ist aber ansonsten durchaus ein wildes hümmelchen). es fallen wörter wie "therapie" und "ob dies die richtige schule sei". das bedrückt mich.
[gespürt] sonnenwarmes stroh unter nackten füßen, grünes seewasser am ganzen körper. beides so weich!
[gekauft] außer dem normalen: kindersandalen und erdbeeren.
[ausblick] morgen mal montagsfrei (getauschter freitag), endlich wieder ein gfk-abend, und ab freitagmorgen bin ich für eine woche strohwitwe. mal sehen, wie das klappt, denn ich arbeite währenddessen normal weiter, und die kinder sind nach der schule bis kurz nach 15uhr auf sich gestellt. ich bin aber sehr zuversichtlich, daß wir eine gute zeit haben werden. immerhin habe ich das auto die ganze zeit zur verfügung, das erleichtert die logistik.
[dankbarkeit] für üppige sommerfreuden.