nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Samstag, 25. März 2017

grünzeug: pflanzenbunte knete

caro naturmama sammelt freitags "grüne" ideen.
heute hab ich auch mal eine beizusteuern:

pflanzenbunte knete,
 plastikfrei und kompostierbar

als es letzte woche so sehr regnete und die kinder trotz guten willens und mehreren versuchen draussen zu spielen immer schon nach kürzester zeit wieder rein kamen, sich drinnen dann aber in nörgeleien ergingen, hab ich ein rezept zum selbermachen von knete rausgesucht. dazu kam ein päckchen übriggebliebene ostereierfarben von letztem jahr und schwupps - bunte knete, die kompostierbar ist!

das farbpulver haben wir dem trockenen anteil des herstellungsprozessen (mehl, salz, zitronensäure) beigegeben, so verteilt es sich besser. und nachdem das rot doch nur sehr (erdbeer)rosa geworden war, haben wir für orange und gelb nur die halbe menge mehl genommen, das wurde dann schön intensiv.
welches rezept aus dem weltnetz es nun genau war, weiß ich nimmer. aufgeschrieben habe ich dies:

400g mehl
350g salz
4 el zitronensäure
(ostereierpflanzenfarben)
7 el öl
400ml kochendes wasser

trockene zutaten miteinander vermengen, wasser und öl miteinander vermengen. dann das wasser/öl-gemisch mit dem mixer in die mehlmischung einarbeiten, bis es einen guten homogenen klumpen er gibt.
das wars schon.

mit dem wasseranteil war ich vorsichtig, damit es nicht zu weich gerät. lieber erstmal nur 350 ml dazugeben und dann bei bedarf noch etwas mehr.

aufbewahren läßt sich die knete am besten einigermaßen luftdicht, wir haben eine ehemalige eispackung genommen.

Sonntag, 12. März 2017

was schön war: anfang märz

 * seit der boden wieder frostfrei ist, kann ich weiter umgraben auf meinem "acker". das ist ein lange nicht genutztes stückchen wiese ganz hier in der nähe, das ich als grabeland zum symbolischen preis beackern darf. ein großes hochbeet steht auch daneben. die wiese muss nun erstmal umgegraben werden und die großen steine rausgeklaubt werden, bevor irgendetwas weiteres geschehen kann. die hälfte hab ich seit vorgestern geschafft!

* der 16. geburtstag der großen tochter war ein irgendwie unspektakulärer und doch ganz besonderer tag. ein normaler schultag, die geschenke erfüllten wünsche waren groß und bekannt (ein schrank, ein paar schuhe), aber doch mit ganz viel *hach*. mittags haben wir uns etwas besonderes erlaubt und sind allesamt essen gegangen  bei "hans im glück", um dort burger der verschiedensten art zu speisen.  und abends, als die freundinnen da waren und die torte verputzt, kam die große plötzlich an und verkündete:" ich will jetzt bier trinken!" okeeeeeee, wir hatten eine einsame flasche im keller. zu dritt haben sie sich über diese hergemacht, nach einer halben stunde war sie immer noch nicht leer war, und hinterher meinten sie, es hätt nicht geschmeckt. na gut. (wir haben das konzept, möglichst viel zu erlauben im kontrollierten rahmen, damit sie nicht irgendwo heimlich was ausprobiert und dabei übertreibt.)

* ich habe nicht nur eine neue mütze gestrickt, sondern es auch geschafft, von der idee zur umsetzung eines nähwerkes mal nicht ewige monate zu brauchen, sondern zwei tage (ok, im details ists noch nicht fertig). und trage nun zufrieden ständig meine neue graue walkjacke, leicht und kuschelig, fahrradtauglich und trotzdem schick.

  * das frühlingserwachen in der zweiten märzwoche. irgendwie hatte ich mich noch auf längeres warten eingerichtet, und nun gehts schon los. so wunderbar, wie die knospen von tag zu tag dicker werden, erste blüten sich zeigen im februarlichen schneeglöckchenmeer des kleinen gartens, wie die sonne immer höher steigt und die tage täglich ein bißchen länger werden. mein herz beginnt zu flattern vor glück.

* das leben verlagert sich nach draussen, die terrasse ist entwintert (dh die möbel sind aus ihrem winterkleid aka schutzfolie befreit sowie alles laub und gestrüpps weggefegt) und wir haben nicht nur erst caffès draussen getrunkn, sondern sogar schon dreimal draussen gegessen. die töchter möchten morgen früh draussen milchreis essen *bibber*.

* ich hatte einen nachmittag mit einer gfk-übegruppe. es tat gut, mal wieder was nur für mich zu tun, und ich habe tatsächlich zwei wichtige erkenntnisse mitgenommen. das eine muss noch in mir arbeiten, das andere harrt der umsetzung mit der jüngsten tochter. insgesamt habe ich bestätigt gefunden, dass ich auf einem guten weg bin.

* und das fahrradfahren geht jetzt wieder richtig los. zwar muss ich mich nachwievor überwinden, aber sobald der anfang gemacht ist, läuft es prima und tut mir so gut. was freu ich mich auf das angekündigte schöne wetter der kommenden woche!

Donnerstag, 9. März 2017

zum 37. mal

torte zaubern, leintuch bügeln, geschenke einpacken, blumen hinstellen... geburtstag vorbereiten.
morgen wird die älteste 16 jahre alt. meine erstgeborene - so groß schon, fast erwachsen. manchmal noch schwer pubertär, aber meist schon eine tolle junge frau, die sich da herausschält. kreativ, liebevoll, still und auch energisch, selbständig, mutig, lustig, freundlich. und noch viel mehr.
liebe m., ich freu mich jeden tag, daß ich deine mama sein darf!

Freitag, 3. März 2017

hyacinth

nach der arbeitsfahrradrückfahrt frisch der dusche entsprungen, zog ich eine mütze übers nasse haar. das mag ich lieber statt zu föhnen, wenns zu kalt fürs lufttrocknen ist. heute war das meine frischfertigetze, gestrickt nach der anleitung "kraut und rüben" von mme ulma. und dann im schwindenden tageslicht schnell noch fotos gemacht...

ich habs gern, wenn meine kleidungsfarbe zur jahreszeit passt, das hat sich im laufe der jahre irgendwie ergeben. zb geht rot oder grün grad gar nicht, dafür braun und grau in allen schattierungen (und ringeln), auch mal eisblau oder petrol. nun nähert sich das frühjahr und mit ihm eine leise farbensehnsucht. da kam mir die hyacinthenlila wolle grade recht, und die krautundrübenmütze wollte ich schon längst mal stricken.

ich mag schlichte designs, grade linien, klare formen. die mütze sieht so einfach aus, gerippt halt, aber haha!, die raffinesse erschließt sich erst dem genauen blick. sie ist quergestrickt und bekommt ihre form durch verkürzte reihen im oberen teil. guck:
ich habe dicke wolle (nepal von drops) mit nadeln 6 verstrickt, die bundmaschen mit nadeln 4, damit der kontrast stärker rauskommt und sie strammer sitzt. zudem habe ich ein paar maschen mehr als in der anleitung angeschlagen und einen rapport zusätzlich gestrickt, wodurch die mütze mehr volumen bekommt, das steht mir besser.

das ist meine hyacinth: schlicht und raffiniert, farbe und struktur wie perlhyacinthen, weich und warm gegen den kalten frühmärzwind und ein farbtupfer für die seele.

mme ulma, das haben sie sich großartig ausgedacht! vielen dank.

Dienstag, 7. Februar 2017

ein früher vogel

heute früh um kurz vor 7 habe ich den ersten amselgesang gehört. und den zugehörigen vogel auch auf dem gegenüberliegenden schornstein gesehen.

na der wird sich noch wundern... der winter kommt heute nacht nochmal her.

schön, wunderschön wars trotzdem.

Sonntag, 29. Januar 2017

was schön war: ende januar

es ist vielleicht ein bißchen langweilig, daß ich hier grad nur "was schön war`s" schreibe. für mehr fehlt mir leider die inspiration. ist aber ja gut, wenns schönes gab. ich brauche den bewußten blick auf das gute, um das unschöne im leben und den wahnsinn der weltnachrichten aushalten zu können.

* wir hatten ein nettes, leckeres teamessens im indischen restaurant. danach saß ich noch mit ein paar kolleg_innen zusammen, und hätte ich nicht am tag danach volles programm gehabt, wär ich noch mit ihnen gegangen, um die häuser ziehen. ich bin so froh über die gute stimmung und zusammenarbeit gerade mit den beiden "jungen" frauen (anfang/mitte 30 sind sie). *hach*

* am mittwoch mußte ich mir familienlogistisch eine auszeit von der arbeit nehmen, da kam die erkältung gerade recht. es tat gut, diese insel zu haben. (nur den fiesen schnupfen bin ich immernoch nicht los...)

* bei der nachfeier unseres konzertes lernte ich ein paar mitsängerinnen ein bißchen kennen, und wir kamen darauf, welche instrumente wir mal gelernt haben. und schwupps hatte ich eine einladung zum triospiel. erstmal nur eine spinnerte idee, aber ich habe in den tagen danach gemerkt, daß ich da wirklich lust zu hätte. nicht wöchentlich, das bring ich nicht unter, aber ab und zu wäre es schön.

* am tag vor dem tauwetter war ich sehr traurig, daß die eisige zeit (erstmal) vorbei ist. doch als es dann taute, zog es mich raus, mit der freudin in den wald, und wir genossen den lichten himmel, die laue (haha, 2 grad plus) luft, das tropfen und das meisengeläut. wie gut, daß ich mich so einfach umstellen kann und an fast jedem wetter was schönes finde.

* da es wieder über null grad ist, fahre ich wieder mehr als nur kurzstrecken mit dem rad. heute bin ich nur so zum spaß gefahren, im versuch die erkältung zu vertreiben. gut hat es getan (22 km), und ich habe in den quasi fahrradlosen wochen gar nicht so abgebaut wie ich dachte. ein recht steiles stück hab ich geschafft, indem ich nur aufs vorderrad geschaut habe und tritt für tritt immer weitergemacht habe. schwupps war ich oben. *winkt zu frau rebis*

* ich habe das gefühl, daß das jahr nun an fahrt aufnimmt und ein volles, reiches werden kann (musik, garten, freundschaft, kreativität). eigentlich mag ichs gern noch eine weile ruhig haben, darauf will ich acht geben.

Sonntag, 22. Januar 2017

was schön war: drittes januarwochenende

* von den kindern zum 16. hochzeitstag überraschungs-bekocht zu werden (japanische ramen-suppe und sommerrollen).
* die zunehmende tageshelligkeit und das wunderbar kalte und lichte winterwetter genießen.
* mit der jüngsten und ihrer freundin den berg hochfahren zum schlitteln und selber eifrig mit über die eisige piste rumpeln.
* mit dem chor ein wunderbares konzert hinlegen. " das wird der höhepunkt in ihrem chorleben sein", sagte der chorleiter. hach, jetzt ists vorbei...