nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Montag, 20. Mai 2013

sonntagsfreuden (am montag)

pfingsten - sonne - draussen sein
in unserem 'paradieschen'
 
ackern

kräuterbutter und kartoffelsalat im und aus dem garten
(sogar die kartoffeln - die letzten vom vorjahr)

orangenschale in sprudelwasser - soooo lecker!

zum ersten mal dieses jahr haben wir im gartenhaus übernachtet.
abends am feuerschalenfeuer sitzen, das tageslicht schwinden sehen, die stille aufsteigen hören.
auf 12 qm zu fünft schlafen, nestwarm und geborgen.
frühmorgens, vor 5, waren die vögel wieder so fröhlich, daß ich wach wurde.
dann begann es zu regnen, sie wurden wieder still, und ich schlief noch ein paar stündchen. 
und am morgen war die welt mit millionen glitzertropfen verziert.
wie gut, daß wir unser häuschen haben und im trockenen frühstücken konnten!

nasse welt - hoffentlich haben die schnecken nicht auch gut gefrühstückt ;-)


ich bin so froh und dankbar für unsere oase, für meine familie, unsere gesundheit und sicherheit.

ich wünsch euch eine frohe woche
mit muße für die kleinen feinen dinge.

Mittwoch, 15. Mai 2013

eisheilige 2013

warme socken und strickjacke.
winterbettdecke und wärmflasche.
dauernieselregen statt gartenwühlen.
dramatische sonnenlichtspiele vor tiefgrauem wolkengetürm.

brennesselpizzoccheri (spätzleartig) und rhabarberkompott.
blütenduft im vorübergehen.
und überall grün: buchengrün, grasgrün, löwenzahngrün, eichengrün, eschengrün, birkengrün, heckengrün, fichtengrün, tannengrün, ulmengrün, kastaniengrün, robiniennochnichtgrün, lärchengrün, tulpenblattgrün, ilexgrün, rhododrendrongrünknallbunt, salatgrün, kräutergrün -
tausendgrün!

jetzt reichts aber mit der kälte ;-)

Sonntag, 12. Mai 2013

sonntagsfreuden: nimmersatt

ich kann mich gar nicht satt sehen an all dem wunderbaren tausendgrün.

ich mag alle jahreszeiten, jede mit ihren besonderen eigenunarten.
doch der frühling
mit seinem wachsen und sprießen und quellen und schwellen und grünen und blühen,
so kraftstrotzend und lebensvoll und beglückend nach der langen kargen jahreszeit,
er ist einfach unübertrefflich.
.
.
.
.
(und ja, ich bin wieder da. die mutterkindkur war wunderbar, haus, personal und essen feinst, das wetter abwechslungsreich *kicher*, die müttergruppe größtenteils herzerwärmend lieb und nett, und wir hatten es drei wochen lang richtig gut. vielleicht schreib ich ein andermal mehr dazu.)

Mittwoch, 10. April 2013

multissimo-tasking

wenn es im normalen mutter-leben schon von multi-tasking nur so wimmelt - weil mehrere menschen bedürfnisse haben, gleichzeitig reden, das telefon am liebsten zur besten koch- oder essenszeit klingelt - ach ihr wißt schon, dann bin ich seit einer woche im multissimo-tasking angelangt. seit herr siebensachen im krankenhaus ist, regele ich hier alles alleine, was sonst auf zwei paar schultern verteilt ist. und bekomme eine ahnung davon, was lohnarbeitende alleinerziehende so schultern. (ok, da hätte ich dann ein anderes netzwerk für die kinderbetreuung, meine kinder sind ja ab mittags zuhause, weil wir das zu zweit gewährleisten können und wollen).
und trotz gelassenheit bezüglich des polkatanzes der staubmäuse, nachsichtigkeit in bezug auf vollwertige frisch gekochte mahlzeiten und entspannte hausaufgabensituationen bin ich jetzt echt am rand meiner kräfte angelangt. ich habe das gefühl, noch ein bißchen mehr, und alles kippt - gelassenheit adé. drum geh ich morgen nicht zur arbeit, nehme die letzten termine bezüglich des nachlasses meines vaters wahr, koche endlich mal wieder 'richtig' und fange dann am nachmittag an, die koffer zu packen (ja wirklich, außer wäschewaschen ist noch nichts weiter geschehen in sachen packen!)
so neugierig ich auf eure einträge bin, so gerne ich im netz lese und finde und lerne, ich verabschiede mich hiermit für die nächsten mindestens dreieinhalb wochen aus den wwweiten und mach die kiste jetzt aus.

macht es gut, genießt den frühling, bleibt gesund und habt euch lieb!


(herrn siebensachen geht es gut, er wird aber erst am freitag entlassen, wenn wir schon weg sind. das finden wir grad alle sehrsehr blöd, weil wir ihn so vermissen. und abschied im krankenhaus ist richtig blöd.)

und aus.
  

Sonntag, 7. April 2013

sonntagsfreuden die zweite

hm, die gestrigen sonntagsfreuden waren ja genaugenommen sonnabendsfreuden.
weil es heute sooo schön war, gibts jetzt noch echte sonntagsfreuden:

* soooonneeeee! strahlend, wärmend, beglückend.

* nach einem besuch auf dem friedhof und bei herrn siebensachen im krankenhaus sind wir im garten gelandet und haben uns alle still vergnügt in diverse freiluftaktivitäten vertieft. wunderbar war das. so sehr, daß ich bald sagte: "ich will nicht in die kur, ich will in den gaaaarten!" naja, irgendeinen grund gibts immer, nicht zu fahren. sind ja nur drei wochen... draussensein, im garten arbeiten ist für mich aber wirklich medizin. (morgen wollen wir nochmal eben hin ;-) )

* das jüngste siebensächelchen beim stöcke-zerbrechen: "mama, guckmal, ich bin ein guter verbrecher! ich verbrech ganz viele stöcke."

(und nicht daß ihr glaubt, hier wär alles eitel sonnenschein: am abend, nach dieser überdosis sauerstoff, licht und bewegung, da brach die 8jährige heulend zusammen und kriegte sich eine stunde nicht mehr ein. kaum war sie still, fing die 5jährige für die nächste halbe stunde an. mir klingeln noch die ohren! kein wunder, daß die abende hier oft sehr schweigsam verlaufen - wir brauchen einfach mal hör- und redepause.)

Samstag, 6. April 2013

sonntagsfreuden

daß der schnee heute vormittag nicht liegenblieb.

(mensch wird genügsam in solch kalten zeiten ;-) )

Donnerstag, 4. April 2013

ist ja sonst nix los...

... bei dir, sagte mein bruder heute.

denn herr siebensachen legte sich am sonntag abend ins bett und stand erstmal nicht mehr auf. und weil es trotz arztbesuch nicht besser, sondern schlechter wurde, hab ich ihn gestern in die notfallambulanz des krankenhauses geschafft - die ihn gleich mal dabehalten haben. lungenentzündung (ein rotes tuch seit neun jahren). mit antibiose und sauerstoffbrille ging es ihm schnell deutlich besser, aber er soll noch ein paar tage da bleiben.

ferien nennt sich das. jö. (nebenher kümmer ich mich um die wohnung und den nachlass meines vaters, termine hier, telefonate da, tsssssss...)
 
aber ich nehm es mit gelassenheit, lass liegen, was nicht schreit und zappelt (zb staubmäuse und krümelversammlungen), verschaff den kindern freude, indem sie tags auf dem pferdehof, bei freundinnen und in der feriengruppe des kindergartens (ein großer wunsch der jüngsten: endlich mal in der feriengruppe sein! ihre letzte chance als angehendes schulkind) sind und nachts beieinander übernachten (schwesternbesuch! zum piepen, daß das so aufregend sein kann!). abends sind wir dann lange beisammen, reden, erzählen, kuscheln, das fängt alles auf. heut schläft die jüngste bei mir, "damit du nicht so allein bist im großen bett, mama!". lagergefühl.

daß ich das alles so lässig nehmen kann, liegt allein daran, daß ich weiß, es ist begrenzt. und zwar exakt bis nächste woche freitag. da sitz ich am vormittag mit den kindern im zug und fahre ins allgäu zur lang geplanten mutterkindkur! (irgendwie passend, daß ich erst jetzt fahren kann, nach all dem.) juchu! ich freu mich so sehr, dann einfach mal die seele baumeln lassen zu können, zu wandern, massage, eurythmie und gespräche zu genießen, in den himmel zu gucken und ein paar reihen in ruhe zu stricken. ausatmen. und dann langsam wieder einatmen. pfffff.......

(ob ich schon was vorbereitet hab? nö. heute hab ich eine liste angefangen, die wird in den nächsten tagen vervollständigt und dann werfen wir ab mittwoch alles in unsere köfferchen und rucksäcke. da wir jedes jahr eine große reise machen, bin ich da inzwischen entspannt. und seit unserer grandiosen zugreise in die schweiz letzten sommer fängt für uns das vergnügen schon mit der fahrt an.)