nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Donnerstag, 20. November 2014

novemberfreuden: herbstdüfte

es gibt gerüche, die gehören einfach zum herbst und winter.
zeit also, damit anzufangen:
grünkohleintopf, quittenmus, früchtepunschtee und maronenduft haben mir die letzten tage verschönert. (auch wenn wir nach dem grünkohl ein starkes frischluftbedürfnis hatten ;-) )

wie riecht euer herbst (und winter)?

Montag, 17. November 2014

wochenrückblick 46. woche


[wetter] november. oft grau und trüb, dann ein hellgoldener tag zum luftholen.
[gemacht] arbeit, chor,  st.martinszug mit der jüngsten, schwimmen mit den beiden jüngeren, sonniger spaziergang am rhein mit der arbeit. leider keine physiotherapie, das mußte ich aus terminlichen gründen absagen. am sonntag gemeinschaftliches backen mit den brüderfamilien vom mann (das ist eine kleine tradition bei uns, gemeinsam große mengen an sardischem gebäck herzustellen).
[gewerkelt] versucht, aus einem geliebten herrenflanellhemd eine japanische bluse zu nähen - leider ist sie zu kurz geworden. nun mache ich wohl ein kissen aus dem verbliebenen stoff. außerdem habe ich socken für mich fertiggestrickt und zauberstulpen fürs demnächstige geburtstagskind angefangen (zauberstulpen sind am einen ende in einer farbe, am anderen in einer anderen. so passen sie zu verschiedenen kleidungsstücken: nur der farblich passende teil kuckt aus den stiefeln raus oder wird gar über den rand gekrempelt). mit der handwerkstochter einenbalkon für ihr puppenhaus geabut.
[bewegt] zu wenig, nur geschwommen und ein paar kniebeugen. das knie ärgert mich, obwohl ich meist schmerz- und humpelfrei laufen kann. ich spüre aber eine deutliche beeinträchtigung meines normalen bewegens, kann das knie nicht belasten und schon garnicht laufen (also rennen). noch bin ich nicht soweit, mich damit abzufinden, noch will ich veränderung. muß ich demnächst also nochmal zum doc. 
[gesehen] nur so an den haaren herbeigezogenen komischen krimikram beim stricken. obwohl der abgang von kommissar stark im sonntagstatort nicht schlecht war. 
[gelesen] "die heilerin von alexandria" zuende gelesen, "ella in der schule" den kindern vorgelesen. und die aktuelle brigitte mom, das wird wohl aber meine letzte gewesen sein, ich finde da nix neues mehr drin. und außerdem ist mir da doch zuviel beautykram drin, bloß auf mama-mit-baby getunt. 
[getrunken] zur abwechslung mal yogitee neben dem üblichen dreigespann (caffè, sojacino, wasser). und bitterbasentee am abend. 
[gegessen] äpfel, truaben, birnen, die ersten orangen und clementinen. zwiebelkuchen, gnocchi mit blauschimmelkäsesauce, penne mit sonnenblumenbolognese, stampfkartoffeln und salat, sonntagsdinkelbrötchen vom mann gemacht, sauerkrautgulasch, gemüsesuppe und noch mehr leckereien. 
[gefreut] über viele innige momente mit der mittleren tochter. darüber, zu dritt strickend beisammen gesessen zu haben (ja, die jüngste kann es auch. ich hab gestaunt!) 
[geweint] dünnhäutige bin ich zur zeit, und deshalb manches mal kurz vorm weinen. das ist schwierig und doch auch gut, weil ich so bei mir und meinen gefühlen bin.
[kopfgeschüttelt] über die "dm-taschen-geschichte". meiner meinung nach eine wilde mischung aus überreaktion und "fettnäpfchen-wetthüpfen" (zitat einer kommentatorin bei frau miez). (ich meine nicht den ursprungsartikel von frau miez, sondern das, was zb in den kommentaren bei ihr daraus wurde.).
ich selbst finde die argumentation von dm, "drittweltländer"  nicht im status des rohstofflieferanten belassen zu wollen, sondern sie die veredelung der rohstoffe zum endprodukt machen zu lassen und damit entwicklung zu fördern, ziemlich gut. gleichzeitig bleibt die fertigung der taschen bei manomama erhalten, weil dm nun zweigleisig produzieren läßt. ungeschickt ist lediglich, daß die verschiedenen taschen sich zum verwechseln ähneln. bleibt zu hoffen, daß die taschen aus indiengut bezahlt werden.
sehr lesenswert zu dem thema finde ich auch den artikel von frau ringelmiez!
[gekauft] ich gestehe: ich habe klamotten für die kinder bei h&m gekauft. die große tochter mag modisch nicht zu serh hinterherhinken, da muß ab+zu mal ein schickes teil sein. ich kaufe soweit es geht und gibt aus der biobaumwolllinie von c&a (jaja, ich weiß, das ist mini-bio) und ab+zu ein teil bei maasnatur, mehr gibt das konto leider nicht her. nun waren wir bei h&m und sie schaute ganz verliebt einen pullover an, da bin ich zwei tage später hin und hab ihn ihr für weihnachten gekauft. die mittlere hatte sich in ein strickröckli verguckt, die kleine in eine cordhose.
[ausblick] der geburtstag des mittelkindes naht... (noch zwei wochen)
[dankbarkeit] daß das im-haushalt-helfen der kinder langsam besser klappt - es wird nicht mehr jedes mal gebockt/gemeckert/weggerannt, wenn ich um hilfe bitte. leider ist mir herr siebensachen keine große hilfe bei der diesbezüglichen erziehung seiner töchter - er macht lieber alles allein, als sich in auseinandersetzung zu begeben.
[just for me moments] nachmittags vor dem sofa mit dem sojacino, dämmerungsspaziergang mit der jüngsten (ich wollte raus, da hab ich sie überredet mitzukommen, sonst hätt iich icht weggekonnt), abends im bett lesend. bischen mickrig, hm?
[zum ersten mal gemacht] ein ausgedrucktes schnittmuster zusammengeklebt. es soll eine winterjacke/kurzmantel werden.
[und sonst so...?] unzufriedenheit, geh weg! ich mag nicht so maulig sein. also werd ich mir wohl gutes tun in der nächsten woche (und damit mein ich nicht konsum).

Freitag, 14. November 2014

novemberfreuden: wenn der nebel sich lichtet

in den letzten tagen war mir so richtig novemberig: trübe, traurig, fröstelig, deprimiert. müde und kraftlos. es lag viel traurigkeit in der luft, egal wohin ich sah: zähe gedanken zum loslassen, zeitungsartikel, bewegende blogposts an anderer stelle (die ich aber nicht verlinken mag, um die trauer nicht zu verbreiten. jede von euch hat genug grund, traurig zu sein). gleichzeitig war das wetter absolut entsprechend: nebelig, trübe, feucht, bäh. ich saß auf dem dicken teppich, an die heizung gekuschelt (naja, angelehnt mit einem kissen) und versuchte kreativ und produktiv zu sein, was mir aber nicht gelang. meine verbleibende kraft verwendete ich darauf, lieb und geduldig mit den kindern zu sein. die trübnis hatte mich erfasst und wollte sich so richtig schön ausbreiten, so wie nebel über auwiesen wabert und umherzieht, nur nicht so romantisch-schön. eigentlich war mir nur noch zum heulen. das habe ich lange nicht mehr erlebt, seit ich kinder habe nicht mehr (also seit 14 jahren). und auch dieser umstand gab mir grund zum grübeln und trübsinn blasen: sind mir die kinder nicht mehr freude genug, bin ich nicht ausgelastet (haha), blabla. depri halt.

heute morgen, nach immerhin erholsamem schlaf, stand ich in der dunkelheit auf und spürte, wie sich die trüben gedanken wieder an meine schlaftrunkene seele anschlichen. da ging es wie ein ruck durch mich: "nein, das will ich nicht mehr! geht weg, lasst mich in ruhe!"  und erstaunlich, es gelang. ich weckte die kinder, durfte sogar kurz mal kuscheln, und dann ging das getriebe schon weiter. das unglaublichste: im laufe des vormittages lichtete sich sogar der echte himmel (also der da draussen) und die zartgoldene novembersonne kam heraus. bei der arbeit hatte sich unverhofft die gelegenheit ergeben, einen busausflug an den rhein zu machen und dort spazierenzugehen. ach war das schön! alle 6 bewohnerInnen tauten auf, genossen licht, wind und wasser, jedeR auf eigene weise. eine viertelstunde saßen und standen wir einfach nur still am ufer, die 6, unsere praktikantin und ich - bis uns die glockenschläge der nahen kirche mahnten, zum bus zurück zu gehen um heimzufahren. entspannt und zufrieden saßen danach alle im bus, manche gar summend. "so gefällt mir die arbeit", sagte ich zur praktikantin, "wenn ich die leute glücklich machen kann."

seitdem hüte ich das kleine licht in mir, um die trübnis von mir fern zu halten. ich habe mit der jüngsten strickend auf dem teppich gesessen, fürs verwandschaftliche backen am sonntag eingekauft und auch ein paar seelenschmeichler mitbebracht: minitomaten und orangen. und nachher, wenn alle geschichten gelesen sind, die kinder schlafen und die küche aufgeräumt ist, werde ich nicht am rechner sitzen und meine angel im netz auswerfen, damit sich nicht wieder unverhofft trübsinn darin fängt. nein, ich werde mir einen schönen becher tee machen, eine kerze oder mehrere anzünden und stricken, nähen oder zeichnen. oder früh ins bett gehen. (...aber dann kann ich den mann nicht mehr küssen, also lieber aufbleiben!)

euch da draussen wünsche ich ein licht für eure trüben stunden, wärme und geborgenheit.
habt es gut miteinander oder allein!

Mittwoch, 12. November 2014

novemberfreuden: chorsingen

das ganze jahr über hab ich drauf gewartet, nun ist es endlich soweit: die chorproben für die eröffnungsfeier des adventsfestes unserer einen schule haben begonnen.
endlich darf ich wieder mit anderen singen!
(jaaa, ich hätte auch das ganze jahr über in einem anderen chor singen können, hab aber nichts gefunden, mich auch nicht genug gekümmert.)

(und bei der zweiten probe fällt mir unerwartet die einladung in den schoß, bei einem anderen, 'richtigen' chor mitzusingen. und mutig sage ich zu, mal mitzukommen. angucken verpflichtet nicht. ein bißchen bammel hab ich schon, daß es zu anspruchsvoll für mich ist, aber andererseits reizt mich grade das semi-professionelle.)

Montag, 10. November 2014

wochenrückblick 45. woche

diesmal in abgespeckter form.

[wetter] november. von nieselregen und hochnebel bis lichter sonne unter hohem, hellblauen himmel war alles dabei.
[gemacht] sehr viel. termine, arbeit, soziales.
[gewerkelt] nicht so viel wie ichs gern hab.
[bewegt] viel normales hin+her, viel zu wenig sportliches (schwimmen, workout). 
[gelernt] das das großwerden/loslassen bei jedem kind anders ist. und wehtun kann.
[getrunken] neben dem üblichen ausnahmsweise ein pils aus der flasche - und am nächsten morgen kriegte ich die augen kaum auf. 
[gegessen] immer wieder lecker.
[geweint] als die fast 10jährige tochter meint, sie brauche ihre puppen nicht mehr... mein herzliebchen wird groß. *schnüfz*
[gestaunt] wie schnell die strassenbauarbeiten doch vonstatten gehen - am montag wurde begonnen, das alte kopfsteinpflaster rauszureißen (*schnüfz*), am freitag war alles bereit zum teeren. 
[dankbarkeit] dafür, daß ich dinge/prozesse/zusammenhänge relativ gut erkennen kann (was aber noch nicht heißt, daß ich auch direkt mein handeln ändern kann).

und weil sie so schön sind, verlinke ich euch noch die novembergedichte von fritz eckenga bei ringelmiez.

Sonntag, 9. November 2014

novemberfreuden: kraniche

13.40 uhr.
mehrere schwärme kraniche ziehen übers haus, beginnen in einiger entfernung im aufwind zu kreisen, bis sie alle beisammen sind und ein wenig ausgeruht haben. dann ziehen sie gemeinsam weiter.
jetzt ist wirklich november.

Freitag, 7. November 2014

wasmachicheigentlichdenganzentag?

es gibt ja diese aktion von frau brüllen, tagebuchbloggen am 5. jeden monats, um den alltag sichtbar zu machen.
vorgestern fiel mir ein, daß der 5. war, und zwei tage später schreib ich nun auf, was ich so am 5. gemacht habe.

gegen 5 klingelt der wecker zum ersten mal, weil herr siebensachen frühdienst hat. ich drehe mich um und schlafe wieder ein.
kurz vor halb 7 klingelt mein wecker, ich stehe auf und geh ins bad. toilette und kaltes wasser ins gesicht, eincremen. teewasser aufsetzten, kinder wecken. ab dann pendele ich zwischen küche und kinderzimmer hin+her, damit sowohl die kinder als auch das frühstück rechtzeitig fertig werden. die beiden jüngeren sind heute ungewohnt zankfrei, deshalb sitzen sie um
10 vor sieben am tisch und wir beginnen. ich streiche schulbrote und packe die dosen, esse eine birne und trinke die erste hälfte von meinem sojacino. dann stell ich mich an den herd und schnibbel zwiebel und wurzelgemüse, um damit eine schnelle rotelinsensuppe (mit ingwer und zitrone) für mein mittagessen zu kochen. die große tochter kommt dann auch mal ;-).
viertel nach 7 gehen die jüngeren ins bad zum zähneputzen, ich mach mich in der zeit frisch und ziehe mich an (wie gut, daß wir zwei bäder haben!). die suppe köchelt vor sich hin. bevor wir gehen, stell ich den herd aus und lasse die suppe zuende ziehen. wir sind echt früh dran heute.
7.30 gehen wir drei aus dem haus , die große tochter geht erst später los. ich begleite die jüngste bis über die unbeampelte strasse, den rest des schulwegs geht sie allein. ich gehe zurück.
7.50 treffe ich die große grad beim weggehen. verräume den frühstücksrest (einen teil hat die große tochter schon gemacht), fülle die suppe in den henkelmann, packe meine sachen und trinke tatsächlich im sitzen den wiedererwärmten rest meines sojacinos (und vergesse die kleine flamme vom gasherd auszumachen, wie mir herr siebenschen am abend berichtet. oh-oh.).
10 nach 8 verlasse ich das haus, gehe 10 minuten bis zum öpnv und fahre dann 20 minuten. nach weiteren 15 minuten fußweg bin ich dann bei der arbeit.

9.00 morgenbesprechung - wer ist in welcher gruppe, welche besonderheiten gibt es heute, extratermine und aktuelles werden bekanntgegeben.
9.15 bin ich in meiner heutigen gruppe, die ersten bewohnerInnen kommen. erstmal habe ich unterstützung vom bufdi, wir filzen mit den bewohnern stifte ein. um 11 wechselt der bufdi in einen andere gruppe, dafür kommt die kollegin, die heute später kommt und länger bleibt. nochmal eine stunde später geht sie zu einer besprechung, dafür kommt eine andere kollegin. (dieses hin+her find ich so anstrengend, es ist aber aus gründen unumgänglich.) zwischendurch ruft herr siebensachen an und sagt mir, wo er das auto abgestellt hat - er fährt von hier öffentlich weiter richtung heimat, damit ich auf der rückfahrt eine ladung kinder einsammeln kann.
um 12 wird der tisch gedeckt und das mittagessen aus der großküche geholt (alle tätigkeiten machen die bewohner mit mehr oder weniger begleitung und unterstützung von uns). meine suppe ist nicht mehr heiß, aber ich habe die gelegenheit verpasst, sie in einer nachbargruppe aufzuwärmen. sie ist aber auch so lecker! entspannt ist das essen trotzdem nicht, ständig braucht einE bewohnerIn unterstützung. danach abräumen, spülen, mittagspause der bewohnerInnen mit radio. die erste kollegin kommt wieder, jetzt sind wir zu dritt, bereiten dies und das vor. ich schreibe schonmal die tagesdokumentationen; falls noch ungewöhnliches passieren wird, kann ich das später kurz dazuschreiben.
13.20 fängt eine bewohnerin ausdauernd an zu schreien und sich den kopf zu schlagen, wir versuchen ihr zu helfen (von sanft gut zureden über händefesthalten bis viel wasser zu trinken geben). erst ablenkung in form von spülen bringt ruhe. danach kocht sie kaffee, der von allen schon erwartet wird. erneutes/weiteres schreien und schlagen *seufz*. wir bringen die arbeiten vom vormittag irgendwie zuende.
14.15 kommen die kollegen von der außenwohngruppe zur abholung, die andern bewohnerInnen bringen wir selber auf die wohngruppen im haus.
14.30 fängt unsere pause an. eine kollegin wartet schon an meinem auto, wir haben uns zum kaffeetrinken in einem feinen café verabredet. das ist sehr schön und entspannend, und wir erzählen uns die neuesten dönekes von unseren halbwüchsigen kindern.
15.05 müssen wir schon wieder los.
15.15: heute haben wir statt teamsitzung supervision. der anfang ist zäh, weil wir alle diesen irrelangen tag vor augen haben, aber dann kommen wir in fluß und es wird gut. wir arbeiten in kleingruppen, meine zum thema fürsorge/selbstfürsorge bei der arbeit. das ist erst schmerzhaft und bedrückend, dann löst es sich und wir werden konstruktiv.

18.00 ist die supervision zuende. ich fahre gemütlich durch die dunkelheit, lasse mich nicht vom baustellenstau stressen und komme trotzdem rechtzeitig auf dem reiterhof an. 4 mädels entern das auto und schnattern mich auf der rückfahrt voll. aber das mag ich sehr, sie sind untereinander so unbefangen und ich bekomme einen kleinen einblick in ihr leben.
19.00 bin ich mit der großen tochter zuhause. wir plündern die reste auf dem küchentisch. danach gehe ich noch zu den jüngeren, die gerade vom papa eine geschichte vorgelesen bekommen. weil es noch so früh ist und weil ich das abendliche vorlesen so mag, leiste ich keinen widerstand und lese eine weitere geschichte vor (aus dem buch "die turnachkinder"). schließlich ist aber ruhe, ich singe die schlaflieder und darf mich sogar noch ein wenig zur mittleren tochter legen.
gegen 20.00 komme ich mit kleinen augen aus dem kinderzimmer, räume die küche auf, lese mich durchs internet, trenne einen defekten reißverschluß aus dem rucksacke der ältesten und setze mich dann mit dem strickzeug zu herrn siebensachen vors sofa (ich sitze gern auf dem boden). im fernsehen läuft eine krimiwiederholung, jetzt beim zweiten sehen treibts mir den adrenalinspiegel nicht so in die höhe, sehr angenehm. gegen 23.00 putze ich mir die zähne, mach mir eine wärmflasche für die füße, dreh noch eine runde durch die kinderzimmer und gehe dann ins bett. nach drei seiten lesen mache ich das licht aus und schlafe schnell ein.
-----
das war einer meiner vollsten tage, und zwischendurch, als es mir fast zuviel wurde, dachte ich daran, daß es menschen gibt, bei denen viele tage so aussehen. ich bin wirklich froh und dankbar, daß ich das nur einmal in der woche habe und ansonsten entschleunigter lebe. das hab ich mir nach der kur im letzten jahr erarbeitet, damit es für mich gemächlicher und damit kraftschonender geht. auf diese weise schaffe ich es vor allem, geduldiger mit den kindern zu sein, was mir so wichtig ist.