nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Samstag, 23. Februar 2013

sonntagsfreuden: frische brötchen

schlaftrunken aus dem bett tapsen,
caffè aufsetzen,
den kindern übers haar streichen,
erste streitereien wahlweise ertragen oder schlichten,
die große schüssel aus dem ofen holen,
ihren inhalt den kindern zum formen auf dem tisch verteilen,
während der ofen aufheizt den ersten schluck caffè schlürfen
und dann ganz bald, ohne aus dem haus zu müssen:
frische brötchen!


den teig dafür setze ich am vorabend an mit gaaaanz wenig hefe (ca 2g für 700g mehl, das ist bei frischhefe eine etwa haselnusskleines bröckchen). weitere zutaten sind nur wasser, salz und ein löffelchen süßes (zb rübensirup oder honig) als futter für die hefe. die schüssel kommt abgedeckt in den ganz leicht angewärmten ofen, und bis morgens ist der teig wunderbar groß aufgegangen, ohne hefig zu schmecken. dann wird er nur einmal sanft zusammengelegt statt geknetet zu werden, und in portionen geteilt. den rest erledigen die kinder: neben knotenbrötchen gibt es schnecken, brillen, brezeln und - wie zu sehen - schwerter. aus 700g mehl machen wir mindestens 12 brötchen, das reicht dann auch für den kleinen mittagshunger.

Kommentare:

  1. Das sieht sehr, sehr lecker aus!
    Lasst es euch schmecken.

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  2. Danke für den Tipp. Das werde ich auch mal machen. Ist ja noch viel leckerer, als Aufbackbrötchen.

    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Danke, das wird hier bald probiert - alle bisherigen Versuche mit vorbereitetem Teig etc. schlugen ziemlich fehl und Aufbackbrötchen sind echt keine Dauerlösung, weil nicht wirklich lecker...
    LG, katobia

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  4. Jammi! Ja, das ist wirklich eine Freude, und sie geht irgendwie so viel tiefer als manche andere, kommerziell hergestellte Freude, nicht? Danke fürs Rezept!
    herzlich
    Bora

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  5. ich freu mich grad, daß ihr meine simplen angaben schon als rezept auffasst. ihr kreativlinge, ihr experimentiererinnen :-)
    gutes gelingen!

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  6. Liebe Frau Siebensachen,

    bin grad über diese wunderbare Back-Idee gestolpert und mag mal fragen, wieviel Wasser denn da zum Einsatz kommt? Und wie formt ihr denn Knoten? Bei mir sahen die bisherigen Versuche immer bissl gewollt-und-nicht-gekonnt aus...

    Besten Dank!

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  7. hm, also ich nehm handwarmes wasser so pi mal daumen. etwas mehr als einen becher, also ca 300 ml für 500g mehl. ich vertu mich aber öfter, dann wird der teig zu weich und ich knete eben noch mehr mehl hinein.
    wie ich den knoten forme, fällt mir schwer zu beschreiben. ich hab eine gezeichnete anleitung in einem backbuch, damit habe ichs gelernt ('brotbacken' von dam/kramer im leopold stocker verlag stuttgart).
    aber ich versuchs mal: aus einem teigstück forme ich eine rolle, so ca.20cm lang. aus dieser rolle bilde ich eine schlaufe, und zwar NICHT mittig, so daß der längere teil der rolle nach rechts über den kürzeren hinausragt. diesen längeren teil schlage ich dann nach unten und drücke ihn in die mitte der schlaufe, während der kürzere teil der schlaufe in die obere mitte gelegt und festgedrückt wird.
    uff. war das verständlich? vielleicht mach ich mal ein foto von der buchseite und zeige das hier, mir gefallen diese knoten nämlich auch besonders gut! :-)

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    1. habe grad ein bildanleitung gefunden: derbackprofi.at/fileadmin/_temp_/Einstrangknopf.pdf

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    2. Ahhh, wunderbar, das hilft mir tatsächlich schon weiter!

      Danke!!

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  8. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  9. und hier gibts noch weitere bilderanleitungen zum brot/brötchenforen.
    ach ich merk, ich mach da mal nen eigenen eintrag draus :-)

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