nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Sonntag, 7. September 2014

wochenrückblick kw 36

[wetter] nicht sehr warm, aber meistens ganz schön. ich kann immernoch ohne socken sein :-))
[gemacht] 6 fenster geputzt, akupunktur bekommen, mein einkaufswägelchen repariert, damit ich nicht alles schleppen muß (knieentlastung), wanne und dusche mit silikon neu abgedichtet (herr siebensachen hatte das alte schon rausgepult), am samstag alle vermeintlichen pflichten sausen gelassen, und mit den kindern an den see gefahren, um das gute wetter zu nutzen.
 
[gewerkelt] nachdem das tuch gespannt war, gefiel es mir garnicht, viel zu groß war das dreieck. grmpf. dann sah ich bei veera ein tuch, dessen form genau das war, was ich wollte: weniger dreieck, mehr schal, aber doch zum schulterwärmen geeignet. nach ein klein wenig rumgetüftel hatte ichs raus, und nun habe ich aus dem dritten knäuel der tuchwolle ein neues tuch angefangen. das alte werd ich wohl aufribbeln, so sehr mir auch der gedanke gefällt, ganz viel sommerwärme hineingestrickt zu haben.
[bewegt] ein kleines workout, mit dem rad in der stadt gewesen, einmal schwimmbad mit den jüngeren töchtern, am freitag ein zweistundenspaziergang ohne humpeln, am samstag im see geschwommen. 
[gedacht] ob wir uns nicht doch vom garten trennen sollen. die kinder wollen kaumnoch mit, wir übernachten nicht mehr dort, es kostet geld, wir ernten kaum etwas. allein die freude an der seltenen gartenarbeit läßt mich zögern.
[gelesen] zur zeit schlafe ich ein, ohne gelesen zu haben. aber jetzt hab ich wieder neue bücher, da wird sich das ändern.
[getrunken] wie üblich.
[gegessen] vier tage vegan und ohne getreide und zucker, deshalb ganz viel obst, gemüse und nüsse. superleckere sonnenblumenkern-bolognese. sonntag dann fisch mit der familie (und käse beim frühstück).
[gefreut] über drei tage ohne humpeln.
[geärgert] über mißbilligende blicke der vermieterin (bei einer baustellenbedingten wohnungsbegehung).
[gewundert] daß mich die blicke der vermieterin zwei tage lang aus der bahn geworfen haben. ich fühlte mich so unwohl in meinem zuhause. erst als ich eine runde geputzt hatte und an der nähmaschine saß, kehrte wieder ruhe in mein inneres ein.
[gekauft] einige bücher, second hand. eine waschmaschinenreparatur (bei miele lohnt das auch nach 21 jahren dienstzeit).
[ausblick] bei der arbeit projektarbeit (zwei von vier wohngruppen sind in ferienfreizeit, mit den verbleibenden menschen machen wir mal was anderes als sonst), mittwoch das erste mal gfk-übegruppe nach der sommerpause. schwimmengehen, akupunktur, elternabend.
[dankbarkeit] daß es dem knie besser geht, und daß ich selber etwas dafür tun kann.
[just for me moments] ein paarmal nur ich und mein strickzeug, am freitag auf der wiese in der sonnne, am samstag draussen im see.
in der bevertalsperre
[und sonst so...?] sommer, bleib noch, du tust mir so gut. ich mag noch öfter im see schwimmen.
strauss der woche: halbehalbe


Kommentare:

  1. Guten Morgen, Deine Blumensträusse sind immerwieder so schön!
    Dein Leid mit dem Knie lese ich nun schon die ganze Zeit mit und im "echten" Leben geht es meiner Cousine ganz genau so. Manchmal hört sich das an, als ob ihr bei den gleichen Ärzten seid! (Was nicht sein kann!)
    Beim letzten Besuch war ich dabei, denn sie konnte nicht mal mehr Auto fahren. Ich dachte, ich höre nicht gut, wie der Arzt mit ihr umging, und auch auf seine Diagnose bestand, und dass da keiner mehr was machen kann... Nun wurde endlich ein MRT gemacht. Die Schulmedizin ist am Ende, ihr Arzt hat ihr nicht eine Alternative gesagt ... und das bei ihrem Job! Im Altenheim, Essen- und Wäscheausgabe. Treppauf und Treppab.
    Dir wünsche ich, dass es besser wird. Denn Dauerschmerz und ein dickes Knie kann doch nicht sein.
    Wir hatten auch endlich ein Wochenende mit Sonnenschein, das hat uns echt so glücklich gemacht. Baden waren wir nicht mehr, ich muss zugeben, das Wasser ist mir schon zu kalt ... hi hi, bin wohl doch schon zu alt :-)
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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  2. danke für die grüße und wünsche!
    sag deiner cousine mal folgende webseite: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html
    da wird wenigstesn erklärt, wie es zur athrose kommt und was mensch selber tun kann, damit es besser wird. ich wünsche ihr alles gute.
    und dir auch. liebe grüße!

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  3. Danke, das werde ich ihr gleich mailen ....

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  4. Da meine Cousine kaum im Intenet ist, lässt sie Dich nun über mich grüssen und "Danke" für den Tipp sagen :-)

    Ja, die Bilder sind bei uns im neuen ZuHause gemacht. Wir gehen bei der Haustüre raus und es ist wie im Park. Sehr gross und echt schön eingewachsen alles. Manchmal denk ich mir, es ist viel zu gross. Hier hätten noch mind. 2 Familien Platz. Im alten Bauernhaus haben wir einen grossen Teil gemietet, in einer Wohnung über den (nicht mehr genützten) Stall wohnt der Sohn der Vermieterin. Die Wohnung hat 140 qm, zu gross für ihn allein, sagt er selber. Dann steht noch eine Wohnung über einem kl.Stall leer. Die hat auch drei Zimmer.
    Der Sohn der Vermieterin ist 51 Jahre alt, durch einen Unfall hat er ein Bein verloren und ist nun frühverrentet. Was er so gar nicht wollte ... sein Sohn ist vor einem Jahr mit der Freundin zusammengezogen, die Ex-Frau seit 2 Jahren nicht mehr da. Er macht hier und da im grossen Hof und Ställen rum, aber so richtig was zu tun hat er nicht. Wir haben ihm schon vorgeschlagen, doch wieder Tiere zu haben. Er war nicht ganz abgeneigt. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Nun wünsch ich Dir einen schönen Mittwoch. Ich muss nun bügeln, ach ja ... bloggen ist viel schöner!
    Elisabeth

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