nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Mittwoch, 18. Mai 2011

bilderrahmen aus ästen

ich möchte euch noch etwas aus unserem leider schon beendeten projekt 'NaturKunst' zeigen.

zwei wochen lang haben wir bei meiner arbeit mit autistischen erwachsenen die normalen werkgruppen aufgelöst und uns in neuer konstellation zu bestimmten themen zusammengefunden. daß ich bei irgendwas mit natur und/oder selbermachen gelandet bin, erstaunt wohl keine ;-)

zum abschluss der projektwochen haben alle gruppen ihr projekt in bildern dargestellt, um anderen interessierten bewohnern, eltern und sonstwie nicht dabeigewesenen einen kleinen einblick zu ermöglichen. mir war sofort klar, daß ich nicht einfach nur fotos aufhängen wollte. ich fand es passender, unsere fotos in ein objekt zu integrieren. und schnell war mir auch klar, was und wie. meinen beiden kollegInnen gefiel die idee, so konnte ich sie langsam über die zwei wochen hinweg vorbereiten, um dann am letzten tag zur vollendung zu schreiten. (alles natürlich nicht nur ich allein, sondern mit den teilnehmerInnen der projektgruppe.)

und das ist unser werk:
 
(die lampe oben im bild mußte als aufhängung herhalten, da der ganze rahmen für die vorhandene aufhängevorrichtung an der wand zu schwer ist)
 
hier ist zu sehen, wie zwei äste an den ecken miteinander verbunden wurden (drunter mit fester kordel, drüber mit hübscherem bast)

und hier ist zu sehen (oder mehr zu ahnen), daß ich beide äste vor dem zusammenwickeln mit einem ausschnitt versehen habe, damit sie gut ineinandergreifen


die fotos haben wir ganz simpel auf dezente kordeln gefädelt. diese wurden zuerst am oberen ast festgeknotet und dann die an den ecken gelochten fotos aufgefädelt. die enden haben wir bewußt lose gelassen, das paßt zur rustikalen optik ;-)

und so sieht es im detail von vorne aus: die kordeln fallen kaum auf, und die fotos scheinen im rahmen zu schweben.


ja, mit sowas beschäftige ich mich am liebsten bei der arbeit!

(nachmachen erlaubt, deshalb zeig ich euch ja wie's geht!
es sieht bestimmt auch toll für weniger oder sogar nur einzelne bilder aus.)

Kommentare:

  1. Das ist sehr schön geworden! Vor ein paar Jahren habe ich mir mal etwas Ähnliches ausgedacht, was ich aus den verschiedensten Gründen niemals fertig gemacht habe. Jetzt bin ich wieder ganz neu inspiriert, danke!
    Sabienes

    AntwortenLöschen
  2. Rustikal und richtig fantasievoll: Passt!
    Ich danke dir noch für deinen Kommentar und wollte kurz was bei dir persönlich hinterlassen: Also, meine Leserin hat mich über Mamas Kram entdeckt, also meinen Blog... und dann nach einer ganzen Weile in etwa herausgefunden, wo ich wohne, einfach anhand der Bilder, die ihr eben irgendwann verdächtig bekannt vorkamen *lach* Mich hat ja noch beruhigt, dass sie unser gemeinsames Dorf nicht sofort auf Anhieb erkannt hat...
    Aber deine Story mit dem Schokokuchen, die kann ich wiederum kaum fassen... DAS ist ja ein Zufall, du! Hat er wenigstens gut geschmeckt? ;-)
    Ich wünsch dir eine gute Nacht!
    Bora

    AntwortenLöschen
  3. frau siebensachen20. Mai 2011 um 15:49

    na, so ein arger zufall ist es nicht, hat meine freundin doch durch mich erst in die bloggerwelt gefunden. und in meiner blogliste stehst du recht weit oben :-))
    (und wieso sollte der kuchen WENIGSTENS gut geschmeckt haben? er war KÖSTLICH in zweierlei hinsicht!)

    aber versteh ich das jetzt so, daß mamas kram auch dein blog ist? oder hat sie ort einen kommentar von dir gelesen und ist so bei dir gelandet?

    AntwortenLöschen
  4. mhmmmmm......

    :)

    än liebä gruess,

    s.

    AntwortenLöschen