nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)
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Sonntag, 25. März 2012

sonntagsfreuden: mal was anderes

nach wochen, ja monaten der beschäftigung mit dem neuen zuhause hatten wir heute die nase voll und sind ausgebüchst. kuchen gebacken improvisiert, pizzareste und anderes essbares eingepackt, den berg hinauf in unseren garten.

ach war das schön!
die sonne lachte den ganzen tag, am nachmittag waren wir sogar kurzärmelig unterwegs (und manches kind auch mal ohne hemdchen). so spät wie dieses jahr haben wir die gartensaison noch nie eröffnet. dementsprechend groß war die wiedersehensfreude, das stöbern und entdecken und staunen. viel zu tun, na klar, aber draussen in der sonne! der schuppen ist jetzt aufgeräumt und etliches gestrüpp vertrocknete stängel vom vorjahr abgerupft und verbrannt. ich mag den geruch von verbrennenden stauden und kräutern, es hat was von räuchern ;-) und am abend haben wir sogar bratwürstchen und bärlauchkartoffeln verschmaust!

es war wie ein kleiner urlaub - endlich wieder draussen zu sein!

Montag, 11. April 2011

frühjahrskost

vorher

zwischendurch

nachher

der italiener im haus hat sich ausgetobt:
ravioli mit ricotta-brennessel-füllung
köstliches sontagsessen

Samstag, 19. Februar 2011

bienen retten


gegen das weltweite bienensterben

ohne bienen
keine bestäubung
keine früchte
keine körner
keine nahrung
kein leben

so ist das

Montag, 7. Februar 2011

geduld nur, geduld!


heute war hierzulande zum ersten mal richtiges februarwetter: sonnenschein, porzellanblauer himmel und laue luft.
naja, was halt so lau heißt, wenns in letzter zeit fast immer unter null war ;-). aber über 10° waren es schon!
und hell war es, hell, licht und hell!
 
die sonne wärmte schon so schön, so daß ich die letzten hundert meter vor dem kindergarten nur blinzelnd meinen weg nahm, weil ich mein gesicht der sonne entgegenrecken mußte. und die heizung hab ich zuhause auch erst am späten nachmittag angemacht!
 
am nachmittag waren wir ob des guten wetters eine runde im garten, und auch dort hatte ich zum ersten mal das gefühl:
ja, der frühling wird kommen! (nicht, daß ich meine, er wäre schon da. er ist unterwegs, und jedenfalls noch weit weg.)

passend dazu lief mir im netz ein gedicht über den weg, daß unbedingt hierhergehört:


Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht  
sich vor den Blick der Sonne,  
sie wecket doch mit ihrem Licht  
einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,  
mir soll darob nicht bangen,  
auf leisen Sohlen über Nacht  
kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,  
weiß nicht, wie ihr geschehen,
lacht in den sonn'gen Himmel hinauf,  
und möchte vor Lust vergehen.
 
Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar  
und schmückt sich mit Rosen und Ähren,  
und läßt die Brünnlein rieseln klar,  
als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag, 
o Herz, gib dich zufrieden; 
es ist ein großer Maientag  
der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut, 
als sei die Höll' auf Erden, 
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß doch Frühling werden...

Emanuel Geibel (1815-1884)

ich wünsche euch eine lichte woche!

Sonntag, 17. Oktober 2010

was für ein wort


...frau kassiopeia da gefunden hat für das
mamavonmehrerenkindern-leben!


recht hat sie, sowas soll erstmal wer nachmachen.

hiermit:
ein hoch auf die leistung aller zirkusdingsda-frauen,
die eine familie in gang halten!

Samstag, 9. Oktober 2010

darf ich vorstellen:


frau alkmene
und herr roter gravensteiner 
(dreijährige apfelbaumhalbstämmchen)

versprochen (klick) ist versprochen!

  es dauerte ein paar tage, montag haben wir sie gekauft, dienstag den ersten gepflanzt, heute den zweiten.
und hach, was bin ich zufrieden!
nicht wegen dieses versprechens, sondern weil es eine sehr befriedigende, erdende und auch symbolische tätigkeit ist,
das pflanzen eines baumes.
der zukunft zugewandt.

Mittwoch, 16. Juni 2010

seufzen oder lieber schreien?


gestern abend erfuhr ich durch die unterhaltung zweier hausbewohnerinnen im treppenhaus, daß sie ernsthaft das fällen der alten kastanie hinterm haus vorantreiben. die wäre ja sowieso schon seit jahren krank, das ehemalige hausverwalter hätte ja nie was getan etc pp.

der baum ist nicht krank, er wird bloß jedes jahr wieder - wie die meisten anderen kastanien auch - von miniermotten befallen, was dann zur folge hat, daß die blätter früher gelb+braun werden und sehr frühzeitig abfallen.

nur im nebensatz und wohl auch nur untereinander erwähnen die beiden, daß sie 1. mehr licht in ihren wohnungen haben wollen und 2. das mühselige laubkehren leid sind. ja ok, sie sind beide in den 60ern, ich kann verstehen, daß es ihnen eine last ist, darüber könnte mensch ja reden. aber licht? sie habens verhältnismäßig hell, dort im 1. und 2. stock, bei uns unten ist es viel dunkler. trotzdem will ich nicht den baum absägen lassen und dann auf die häuser gegenüber schauen müssen. ich liebe den grünen ausblick hier, auch wenn ich im sommerhalbjahr tags licht anmachen muß.

und außerdem hack ich mir ja auch nicht den kopf ab, nur weil ich läuse hab.

es ist zum haareraufen!

nun werde ich wohl (als ob sonst nicht genug wäre) kontakt mit dem neuen hausbesitzer aufnehmen müssen und ihm ein wenig auf die sprünge helfen.

(eine baumschutzsatzung gibt es hier in dieser stadt nicht, die wurde vor ein paar jahren gekippt - und seitdem reihenweise gesunde große alte bäume gefällt - nur weil sie irgendwem im weg waren)
 
nachtrag:
und außerdem kann ich solche gespräche und auseinander-
setzungen überhaupt nicht leiden, mir schießt das adrenalin schon in die adern, wenn ich nur dran denke...

Freitag, 21. Mai 2010

alle jahre wieder


jedes jahr das gleiche spiel, mindestens einmal:
mit großem eifer jätet herr siebensachen stundenlang.
das beet sieht hinterher auch super aus, einzelne pflanzen sind deutlich voneinander zu unterscheiden.
aaaaaaber..... zu hülf!
wo sind denn die stockrosenbabys?
wo sind die kornblümelein?
wo ist der zierlauch?

aaaaaarhg! *haarerauf*

er behauptet mit unschuldsmiene, keinen zierlauch gejätet zu haben.
am montag war er aber noch da, 5 knospende stängel!

im moment bin ich einfach nur... entäuscht.
er wäre so schön gewesen.
hoffe ich mal, daß wenigstens die zwiebelknollen des lauches dringeblieben sind, damit er nächstes jahr eine neue chance hat.


(nein, ich will hier nicht über herrn s. meckern.
neeeeeein *unschuldigkuck*
es ist das, was mich grad beschäftigt.
und wie wir das wohl mal in den griff kriegen können.
heutiger vorschlag: nur pflänzelein jäten, die wir KENNEN.
es muß ja nicht jedeR so ein faible für grünzeugs haben wie ich...)

Sonntag, 9. Mai 2010

7sachen am muttertag


allen unkenrufen zum trotz zeigte sich heute morgen der blaue himmel mit strahlender sonne, so daß wir spontan beschlossen, zum tierkindertag ins bergische freilichtmuseum in lindlar zu fahren. also flugs brote geschmiert, gemüsemuffins gebacken, den campingkocher für den obligatorischen espresso aus dem keller geholt, die wanderschuhe geschnürt, die kutsche das auto gepackt und los.

dort angekommen waren wir erstmal recht geschockt erstaunt, denn es war unglaublich voll. und laut. die erste stunde hat mich das sehr gestreßt, aber seit wir uns aus dem rummel herauszogen und zu einem picknick auf einer trockenen wiese saßen, konnte ich es genießen.
es war so spannend, die vielen verschiedenen familien zu sehen: familien mit einem kind und mit vielen, familien mit großen kindern und mit kindern im bauch, kleine kinder mit eltern anfang zwanzig und anfang fünfzig, große kinder im rollstuhl und winzlinge im tragesack. neben uns lagerte eine familie mit 6 kindern zwischen 4 und 11 - da kam mir unsere bande richtig klein vor. drei junge kinder mit downsyndrom habe ich gesehen und mich - mit warmen gedanken an mirjam - gefreut, daß ihre eltern sie im zeitalter der pränataldiagnostik haben zu sich kommen lassen.

nun aber genug der worte, ihr sollt auch was zu gucken bekommen ;-)

beginnende apfelblüte
das klima im oberbergischen ist etwas rauher, deshalb ist die natur noch nicht so weit wie anderswo


im märzen maien der bauer...
vorführung traditioneller handwerke


hier hat die fünfjährige laaaaange schauen müssen


garten der 'bergischen gartenarche',
eines arbeitskreises zur erhaltung traditioneller nutz- und zierpflanzen im bergischen land


alte wagenräder vor der alten schmiede


was haben wir (frauen) es heute gut!
die waschmaschine ist für mich ein wichtigerer schritt zur 'befreiung der frau' als die pille

und überall... muttertagsblümelein


zum abschluß des tages gab es von herrn siebensachen (vorgestern) selbstgeklöppeltemachte ravioli mit einer füllung aus ricotta, bärlauch und gutem heinrich. davon habe ich kein bild, so schnell waren sie weg *überdenwanststreich*

so, nun werd ich mich aber mal vors glotzophon setzen und nach dem ausgang der nrw-landtagswahl schauen (nicht daß diese was ändern würde...)

nachtrag: jepp, cdu ist abgewählt!

Sonntag, 25. April 2010

abendlicht


nach einem langen wochenende im garten
 

(diesen wurzelgeist fanden wir, als wir den garten übernommen hatten. vermutlich hat der vorpächter ihn geschnitzt, das würde zu ihm passen. wir haben den wurzelgeist als hüter des gartens angenommen und halten ihn in ehren)

Donnerstag, 15. April 2010

wie es ist


die kommentatorinnen haben es ja schon festgestellt:
es ist etwas stiller hier im blog.

das liegt einfach daran, daß sich milderes wetter eingestellt hat
und mit ihm der frühling endlich da ist!!!!

da packt frau siebensachen, sobald es geht, ihre siebensachen und die kinderlein zusammen und saust in den garten, um sich dort zu vergnügen der bodenbearbeitung zu widmen.

das hat zurfolge, daß die hausarbeit tagsüber liegenbleibt, wo sie eben liegt, und dann abends erledigt werden muß: wäscheaufhängen im dunklen hof zum beispiel. gradeben. wäschefalten vor dem glotzophon. gleich.
dann schreit das sofa noch ein bißchen nach gesellschaft, und schwupps, will auch das bett schonwieder gewärmt werden.
und wenn der computer zwischendurch belegt ist, geht das blog halt leer aus.

wird schon wieder.
großes indianerinnenehrenwort!
 

Samstag, 10. April 2010

leben in der bude


wir
sind ja grad meistens im garten.

dafür lebt nun aber zuhause mehr als sonst:
am teich in der gartensiedlung ist der marode alte zaun entfernt worden, so daß die (beiden größeren) kinder nun prima auf dem mäuerchen liegen und ins wasser läuern können. trotz dieser langvermissten anschauungsmöglichkeit in freier natur konnten wir es nicht lassen, ein paar kaulquappen umzusiedeln. sie stehen nun in einem geräumigen glas auf der jahreszeitenfensterbank und werden uns einige wochen erfreuen, um dann wieder zu ihren geschwistern in den teich zurückzudürfen. (schon letztes jahr hat das hervorragend geklappt, wir sind da eine erfahrene pflegefamilie ;-) )

außerdem fangen die ersten aussaaten in den schälchen auf der fensterbank an zu keimen!
römersalat, um genau zu sein. und zuckererbsen.
juchei!!

Montag, 5. April 2010

7sachen an ostern


andere machen '12 am 12.'
oder '3 am donnerstag'
.......
ich mach mal  7sachen an ostern
 ;-)

 
am osterfeuer

lieblingsosterdeko - die ei-umtanzende spirale



schokolade!

 
weißer dammhirsch


mufflonbabys



kinderhorde



träume



Donnerstag, 1. April 2010

neunerlei



bärlauch
beinwell
löwenzahn
giersch
brennessel
schnittlauch
knoblauchsrauke
schafgarbe
scharbockskraut
 
mit den kindern
gesammelt
gewaschen
geschnitten
gerührt

(und außerdem wasser, sahne, butter, kartoffelpüreepulver, muskat, salz, pecorino dazugemischt) 

=
gründonnerstagssuppe
frühlingsspeise


ratzeputz
(mnjammm!)


nachtrag:
das war dann auch das ende des fastens des kindes. sie hat es tatsächlich durchgehalten, wenn ich sie ja auch nicht in versuchung geführt habe. sie war total erstaunt, als ich das nach dem essen feststellte (vorher wars mir auch nicht eingefallen). später dann machte sie sich gedanken, es nicht geschafft zu haben, weil ja noch nicht ganz ostern ist. ich hab sie dann beruhigt, daß cremesuppenfasten ja auch nur bis gründonnerstag gehen könne, weil es sonst ja keine gründonnerstagssuppe geben könne. *erleichtertes aufatmen*
süßmaus.

Dienstag, 30. März 2010

wie aus samt

 
...sehen die wälder auf den hügeln und hängen um unsere stadt herum aus.

rotgrau, grüngrau, braungrauer zarter schimmer.
frühlingsversprechen.
die knospen werden praller, färben sich mal rot, mal grün, mal klebrig glänzend.
im unterholz sind schon zarte kleine blättchen da.

*hach*

und hier habe ich heute beim ausflug mit der arbeit im strahlenden frühlingslicht auerochsenkälber gesehen, manche erst wenige tage alt. bezaubernd.

Mittwoch, 20. Januar 2010

wintersonne


sonne
die uns leben spendet
die uns leuchtend warme strahlen sendet

sonne
die uns hoffnung kündet
die uns mit dem all verbindet

sonne
die ein schicksal wendet
die die längste nacht beendet

sonne!
scheine tief in uns hinein
lass uns leuchtend flamme sein

(weiß nicht mehr woher)


draußen


beim ersten besuch im (klein)garten im neuen jahr


und drinnen



ich tanke auf


kandierte orangenscheiben:
einen sirup aus 1 teil zucker und 1 teil wasser kochen
millimeterdünn geschnittenen orangenscheiben im heißen sirup ein paar minuten ziehen lassen, dann auf backpapier legen und bei 8o° trocknen, dabei mehrmals wenden
wunderschön als leckere dekoration für torte oder nachtisch

der sirup kann mehrfach verwendet werden und bekommt dabei ein köstliches aroma

Montag, 18. Januar 2010

ratzfatz


ist der ganze schöne schnee weggeschmolzen.

ein tag und eine nacht haben dazu gereicht.
nur auf den höhen über der stadt gibts noch eisig-matschige weiße flächen.
und von frau gockel, dem schneehuhn der kinder hinterm haus, ist nichts mehr übrig außer der möhrennase.

:-(((