nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Montag, 15. März 2010

blockiert


es gibt dinge, ereignisse und zustände, die tauchen hier im blog nicht auf.
über die kann und mag ich nicht schreiben, obwohl (und gerade weil) sie mir sehr nahe gehen und sind.
die verderben mir die ganze bloglaune, weil die gedanken nicht mehr frei fließen und sich kreativ zu etwas formen, sondern spiralig sich umeinander drehen und im kopf nix anderes zulassen.

(bäh, spielverderber...)

normalerweise blende ich sowas aus, wenn ich im blog bastele.
dann ist das blog mir freude und divertissement.
grad geht das aber nicht.
der kopf ist blockiert und mag nicht basteln.

das kleine divertissement muß hungern. 

Kommentare:

  1. oh, wie vertraut!

    bei mir geht eine solche stimmung manches mal bis in die hände. die tun dann nichts, obwohl genügend um sie herum ist, was dringend getan werden müsste.
    oder - noch schlimmer - sie tun dann ganz viel. fangen hier etwas an und dort, kramen, wurschteln, stapeln, zerfleddern... viel mehr als sieben sachen. und dann sehe ich meine seele vor mir liegen als wüstes, unordentliches zimmer.

    ist es denn nun wieder besser, liebes siebensächeli?

    alles liebe und trotz allem einen guten tag

    vom s.

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  2. Es wird ganz weit und stimmig, wenn man in solchen Momenten übt anzunehmen, dass es genauso ist, wie es ist, der Blockade zuzuschauen ohne sie zu verurteilen. Das Blog ist doch für beides, fürs Schreiben und fürs Schweigen, vor allem aber für dich.

    Mein Kindergartenmädchen kommt eben nach Hause und bittet mich, ihren Namen schreiben zu dürfen, daher

    Gabriela und ANTHEA

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  3. @ anthea
    das ist mir ein herzwärmerchen!
    danke!

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  4. Das kenne ich so gut! Und die Kommentare oben sagen eigentlich schon alles... Ich schweige dann auch in meinem Blog, leg mich gleich mit dem Baby ins Bett un heule ein bisschen vor dem Einschlafen... oder ich strick etwas vor mich hin oder guck in andre Blogs, was mir aber selten Trost gibt in diesen Momenten... Manchmal wünscht man sich vielleicht schon einen Platz zum Klönen, Ausweinen und Verstandenwerden...
    Ich hoffe, du fühlst dich besser heute!
    ganz herzlich
    bora

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  5. Und, liebe Frau Siebensachen, wie geht es Dir?
    Ich erlebe mein Bedürfnis ebenso wie meine "Fähigkeit" etwas zu schreiben, immer sehr wellenförmig. Manchmal geht es einfach nicht, und das muss ich lernen zu akzeptieren.
    Aber bei Dir scheint ja ein (konkreter?) Anlass dahinterzustecken ... Hat es zu tun mit Deinem Kommentar, den Du bei mir hinterlassen hast? Das klingt übel, böse, als würdest Du nur ohnmächtig danebenstehen können ...
    Wollte Dich dort schon fragen, aber so in der Öffentlichkeit ist es vielleicht nicht zum Erzählen. (Falls Du magst: mein Profil zeigt eine Email-Adresse ;-))

    Lieben Gruß
    Uta

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