nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)

Mittwoch, 9. November 2011

ein neuanfang

seit vielen jahren habe ich nicht mehr 'richtig' musiziert.
nachdem ich 'aus dem haus' war, viel es mir schwer, den langjährigen cellountericht beizubehalten, und auch die orchsterproben waren nicht recht kompatibel mit dem losen studentinnenleben, das ich pflegte. irgendwann dann war ich auch definitv aus dem jugendorchster rausgewachsen, und etwas neues zu suchen ging irgendwie nicht.
dann kam lange nichts.
dann kam das erste kind, und kaum war sie da, fing ich an zu trällern und zu singen. fürs kind, für meine nerven (falls sie mal schrie), für mich, einfach so. später mit ihr.
und ich merkte, daß mir das musizieren schon fehlte. doch die zeit... und die motivation... dann war das cello nicht spielbar, weil bogen kaputt (ist er immer noch)...
über allem aber immer dieses "eigentlich will ich mal wieder musizieren".

und heute abend fang ich wieder an.
zu singen wenigstens.
ein kleiner schulchor für begrenzte zeit, der für das adventsfest der schule probt.
da ist die einstiegshürde nicht so groß, und ich hoffe sehr, daß sich daraus mehr ergibt!

ich freu mich so!

Kommentare:

  1. was singt ihr denn? oh, so schön! (ich sollte auch wieder. aber da sind gerade so viele andere dinge. eines heißt staatsschule... aber dem oberhaupt der familie geht es rundum gut, so nah an den elementen.)
    du liebe,
    ich denke sehr an dich und euch und bin schon halb auf dem weg, der langen weile des hustens etwas abhilfe zu verschaffen -
    gute kraft euch allen und baldige gesundung!
    sei umarmt.

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  2. wir singen nur adventslieder, 'maria durch ein dornwald ging' natürlich, drei englische chorals und drei gospels. und ich war heute die einzige, die halbwegs sopran singen konnte. nun bin ich etwas heiser :-)

    mit herzlichen grüßen!

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