was mich im verlauf der vergangenen woche bewegt hat:
* 14 jahre mit herrn siebensachen. mein lieber mann, das ist ne ganze menge! und doch so schnell vorbeigegangen, irgendwie. auch wenn ich manchmal zetere (innerlich, aber auch äußerlich): schön daß du da bist! und danke für die gute zeit bis hierhin.
* wie die drittklässlerin am küchentisch sitzt und mit der zungenspitze zwischen den lippen schreibschrift übt - so süß! und abends finde ich sie genauso hingebungsvoll und konzentriert häkelnd im bett liegen. ist doch irgendwie dasselbe: aus langen fäden und strichen zusammenhängende sachen machen ;-).
* nochmal so ganz intensiv die sonne zu spüren an einem windgeschützen waldrand. so warm, daß ich trotz nackten füßen und trägerhemd nach einer weile den schatten suchte (bis ich wieder abgekühlt war).
nicht müde werden sondern dem wunder leise wie einem vogel die hand hinhalten. (hilde domin)
Montag, 30. September 2013
Mittwoch, 25. September 2013
herbst
hallo herbst, da bist du ja!
es tut mir leid, daß ich in den letzten zweidrei wochen über kälte und regen gejammert habe. das war doch nicht gegen dich gerichtet. dein bruder sommer war bloß ein bißchen voreilig im hintersten wetter-eck verschwunden und hatte dieses nasskalte grau an seiner statt zurückgelassen. das passte so gar nicht, und als ankündigung für dich fand ich das auch höchst unpassend.
aber nun bist du ja da, hast morgendunst mitgebracht und die sonne, die ihn vertreibt. die ersten bunten blätter gibt es (viele kanadische ahörner vor dem orangenen baumarkt - ob das absicht ist, farbkonzept der kette?), blüten, mildes licht, spinnwebfäden und reife äpfel. birken und linden legen gelbe teppiche auf die wege, die wiesen beginnen zu welken und werden matter, und das ist genau eine meiner lieblingsfarben: septembergrün nenne ich sie, denn nur im späten september gibt es dieses grün (das mag auch an diesem besonderen licht liegen). die nachbarn machen abends ein feuer an im ofen, und dann zieht der duft von holzfeuer durch die luft *hach*. das mag ich so gern, dafür mach ich das schlafzimmerfenster extra weit auf, um mit diesem geruch zu schlafen. tags kann ich wieder barfuß in meine schuhe schlüpfen, werfe die strickjacke von mir und krempel die ärmel hoch, und für die nacht sträube ich mich nun nicht mehr gegen eine wärmflasche im bett.
jetzt passt wieder alles zueinander, da du endlich da bist, herbst.
willkommen, und bleib doch eine weile!
es tut mir leid, daß ich in den letzten zweidrei wochen über kälte und regen gejammert habe. das war doch nicht gegen dich gerichtet. dein bruder sommer war bloß ein bißchen voreilig im hintersten wetter-eck verschwunden und hatte dieses nasskalte grau an seiner statt zurückgelassen. das passte so gar nicht, und als ankündigung für dich fand ich das auch höchst unpassend.
aber nun bist du ja da, hast morgendunst mitgebracht und die sonne, die ihn vertreibt. die ersten bunten blätter gibt es (viele kanadische ahörner vor dem orangenen baumarkt - ob das absicht ist, farbkonzept der kette?), blüten, mildes licht, spinnwebfäden und reife äpfel. birken und linden legen gelbe teppiche auf die wege, die wiesen beginnen zu welken und werden matter, und das ist genau eine meiner lieblingsfarben: septembergrün nenne ich sie, denn nur im späten september gibt es dieses grün (das mag auch an diesem besonderen licht liegen). die nachbarn machen abends ein feuer an im ofen, und dann zieht der duft von holzfeuer durch die luft *hach*. das mag ich so gern, dafür mach ich das schlafzimmerfenster extra weit auf, um mit diesem geruch zu schlafen. tags kann ich wieder barfuß in meine schuhe schlüpfen, werfe die strickjacke von mir und krempel die ärmel hoch, und für die nacht sträube ich mich nun nicht mehr gegen eine wärmflasche im bett.
jetzt passt wieder alles zueinander, da du endlich da bist, herbst.
willkommen, und bleib doch eine weile!
Montag, 23. September 2013
bewegend (kw 38)
was mich im verlauf der vergangenen woche bewegt hat:
* eine spielplatzbegegnung: eine frau mit ihren drei jungs, der jüngste übte grad krabbeln und durfte überall hin, alles erkunden, was nicht wirklich gefährlich war, wurde einfach so gestillt auf der bank. die anderen beiden turnten am seilpark und sammelten dinge für ihre sammlung. schön war zum einen der umgang der mutter mit ihren dreien, so friedlich, freundlich und ermutigend. zum anderen lief die gesamte unterhaltung auf englisch und deutsch - sie wechselten fließend von einer in die andere sprache, flochten wörter von hier dort ein. das klang sehr kreativ und beflügelnd. (kindergartenkinder in fremdsprachen begeistern ich immer wieder - obwohl es für die ja total normal ist.)
* ein tag arbeit mit dem neuen gruppenleiter - so angenehm und auf einer wellenlänge, daß ich mich beinahe frage, wo der haken ist. aber nein, ich frags mich nicht, sondern sehe vertrauensvoll sehr positiven veränderungen bei der arbeit entgegen.
* mir ist bewußt geworden, wie viel besser ich in letzter zeit schlafe. vor allem einschlafe.
vor einem jahr und länger, da bin ich über monate nach kurzem schlaf mit klopfenden herzen wieder aufgeschreckt und habe dann lang wachgelegen, während sich das gedankenkarussel drehte (sorgen um meinen vater, viel vermeintliche pflichten, viel unerledigtes, unser umzug...). homöopathische kügelchen ("avena sativa comp.") haben mir zwar gut geholfen, doch da muß ich ja dran denken, sie rechtzeitig zu nehmen... früher ins bett zu gehen hat überhaupt nicht geholfen, da ich dann von herrn siebensachens geräuschen gestört wurde oder gar wachgeworden bin - und nicht wieder einschlafen konnte. oft bin ich dann nach halb zwei völlig erschöpft eingeschlafen und war dankbar für die 4 oder 5 stunden schlaf, die ich abbekommen habe. mein nervenkostüm aber war aus entsprechend dünnen fäden gewebt :-((.
ach, und inzwischen, so seit den sommerferien, geh ich einfach ins bett, wenn ich müde bin, les noch eine halbe oder auch 10 seiten, und dann schlaf ich einfach ein und wach auch nicht mehr auf, wenn herr siebensachen vom spätdienst (oder -film) kommt. ich genieße es sehr. sehrsehr!
(und jetzt geh ich schnell noch ein paar runden stricken und dann genüßlich ins bett...)
* eine spielplatzbegegnung: eine frau mit ihren drei jungs, der jüngste übte grad krabbeln und durfte überall hin, alles erkunden, was nicht wirklich gefährlich war, wurde einfach so gestillt auf der bank. die anderen beiden turnten am seilpark und sammelten dinge für ihre sammlung. schön war zum einen der umgang der mutter mit ihren dreien, so friedlich, freundlich und ermutigend. zum anderen lief die gesamte unterhaltung auf englisch und deutsch - sie wechselten fließend von einer in die andere sprache, flochten wörter von hier dort ein. das klang sehr kreativ und beflügelnd. (kindergartenkinder in fremdsprachen begeistern ich immer wieder - obwohl es für die ja total normal ist.)
* ein tag arbeit mit dem neuen gruppenleiter - so angenehm und auf einer wellenlänge, daß ich mich beinahe frage, wo der haken ist. aber nein, ich frags mich nicht, sondern sehe vertrauensvoll sehr positiven veränderungen bei der arbeit entgegen.
* mir ist bewußt geworden, wie viel besser ich in letzter zeit schlafe. vor allem einschlafe.
vor einem jahr und länger, da bin ich über monate nach kurzem schlaf mit klopfenden herzen wieder aufgeschreckt und habe dann lang wachgelegen, während sich das gedankenkarussel drehte (sorgen um meinen vater, viel vermeintliche pflichten, viel unerledigtes, unser umzug...). homöopathische kügelchen ("avena sativa comp.") haben mir zwar gut geholfen, doch da muß ich ja dran denken, sie rechtzeitig zu nehmen... früher ins bett zu gehen hat überhaupt nicht geholfen, da ich dann von herrn siebensachens geräuschen gestört wurde oder gar wachgeworden bin - und nicht wieder einschlafen konnte. oft bin ich dann nach halb zwei völlig erschöpft eingeschlafen und war dankbar für die 4 oder 5 stunden schlaf, die ich abbekommen habe. mein nervenkostüm aber war aus entsprechend dünnen fäden gewebt :-((.
ach, und inzwischen, so seit den sommerferien, geh ich einfach ins bett, wenn ich müde bin, les noch eine halbe oder auch 10 seiten, und dann schlaf ich einfach ein und wach auch nicht mehr auf, wenn herr siebensachen vom spätdienst (oder -film) kommt. ich genieße es sehr. sehrsehr!
(und jetzt geh ich schnell noch ein paar runden stricken und dann genüßlich ins bett...)
Sonntag, 22. September 2013
sonntagsfreuden
in der küche sitzen, wolle wickeln und maschen zählen,
und nebenher (fast) nur mit worten das 8jährige kind beim apfelkuchenbacken unterstützen.
und nebenher (fast) nur mit worten das 8jährige kind beim apfelkuchenbacken unterstützen.
Samstag, 21. September 2013
hubschrauber über der stadt
den ganzen nachmittag war der lärm kreisender hubschrauber zu hören.
70 nazis bildeten eine demonstration , die trotz intensiver wünsche von bevölkerung und lokalpolitik nicht verboten worden war (klick).
2000 polizisten waren im einsatz, kesselten nazis und gegendemonstranten voneinander getrennt ein.
eine hubschrauberstunde kostet 4000 euro (informierte uns eben eine nachbarin, die im polizeisportverein schwimmt). was der gesamte polizeieinsatz kostet, mag ich mir garnicht ausrechnen. bezahlt wird mit unserem geld, unseren steuern. doch unsere meinung interessiert nicht genug, als daß diese demo einfach verboten worden wäre. demokratie hin oder her, menschenverachtung darf keinen platz haben.
(und wenn ihr in deutschland wohnt, denkt dran, am sonntag wählen zu gehen. kein platz für nazis!)
70 nazis bildeten eine demonstration , die trotz intensiver wünsche von bevölkerung und lokalpolitik nicht verboten worden war (klick).
2000 polizisten waren im einsatz, kesselten nazis und gegendemonstranten voneinander getrennt ein.
eine hubschrauberstunde kostet 4000 euro (informierte uns eben eine nachbarin, die im polizeisportverein schwimmt). was der gesamte polizeieinsatz kostet, mag ich mir garnicht ausrechnen. bezahlt wird mit unserem geld, unseren steuern. doch unsere meinung interessiert nicht genug, als daß diese demo einfach verboten worden wäre. demokratie hin oder her, menschenverachtung darf keinen platz haben.
(und wenn ihr in deutschland wohnt, denkt dran, am sonntag wählen zu gehen. kein platz für nazis!)
Donnerstag, 19. September 2013
fremd
mütze und halstuch im september, das hatte ich noch nie.
fühlt sich sehr fremd an, doch ja, auch wohlig.
mit september verbinde ich eigentlich intensive, milde sonne, nicht mehr stechend wie im sommer oft. wärmend, akku aufladend. daß das jetzt so plötzlich zuende ging, will mir nicht so recht in meine innere uhr passen. es sträubt sich noch fast jede faser meines körpers dagegen, wärmend eingepackt zu werden, wo die wärme doch eigentlich noch von außen kommen sollte. doch nagut, sträuben nützt nix.
(das war jetzt das einzige wetterjammern hier für sehr lange, versprochen.)
fühlt sich sehr fremd an, doch ja, auch wohlig.
mit september verbinde ich eigentlich intensive, milde sonne, nicht mehr stechend wie im sommer oft. wärmend, akku aufladend. daß das jetzt so plötzlich zuende ging, will mir nicht so recht in meine innere uhr passen. es sträubt sich noch fast jede faser meines körpers dagegen, wärmend eingepackt zu werden, wo die wärme doch eigentlich noch von außen kommen sollte. doch nagut, sträuben nützt nix.
(das war jetzt das einzige wetterjammern hier für sehr lange, versprochen.)
Dienstag, 17. September 2013
waldorf - dadaismus
1. epoche in der 3. klasse: die schöpfungsgeschichte.
um der rechtschreibung auf die sprünge zu helfen, schreibt die drittklässlerin alle fehlerhaften worte nochmal richtig und möglichst schön. vor ein paar tagen nutzte sie dafür unsere küchentafel. seither steht dort folgendes zu lesen:
um der rechtschreibung auf die sprünge zu helfen, schreibt die drittklässlerin alle fehlerhaften worte nochmal richtig und möglichst schön. vor ein paar tagen nutzte sie dafür unsere küchentafel. seither steht dort folgendes zu lesen:
das ist nun schon zum festen spruch hier geworden:
sonne wie vogel flog.
wasser heiss dieser welt.
Sonntag, 15. September 2013
bewegend (kw 37)
was mich bewegt hat im verlauf der vergangenen woche:
* das abrupte ende des sommers nimmt mich mit. ich hadere damit, socken anzuziehen, die warmen strickjacken sind auch noch in ihren sommernestern, dafür zwiebelt es so ein bißchen in rachen und nase *hatschi*. dabei ist die sonne doch noch so kraftvoll - wenn sie denn mal aus den ollen (regen)wolken rausgucken darf.
* ein blogeintrag, ein brief und das leben überhaupt haben meine gedanken und mein herz sehr beschäftigt. ich weiß gar nicht, wie ich das in worte fassen kann, und ob ich das hier so en detail will. es geht um das leben mit kindern und meine innere balance zwischen ihnen und mir. jedenfalls tat es sehr gut, mal wieder durchgerüttelt zu werden und mich darauf zu besinnen, daß meine kinder das wichtigste in meiner welt sind. und da ich mich nunmal für sie entschieden habe, sie gar herbeigesehnt habe, hab ich nun auch die verantwortung dafür, sie gut aufwachsen zu lassen. wenn ich meinen tag nicht gut strukturiere oder mir zuviel aufhalse/vornehme, mich im internet verzettele oder sonstwie abtauche, muß ich trotzdem zusehen, daß ich meinen stress nicht auf sie übertrage, 'an ihnen auslasse'. ja, das muß ich, meiner meinung nach, denn sie können doch nix dafür.
selbstdisziplin ist da ein thema und auch 'gewaltfreie kommunikation', achtsamer und einfühlsamer umgang.
* das abrupte ende des sommers nimmt mich mit. ich hadere damit, socken anzuziehen, die warmen strickjacken sind auch noch in ihren sommernestern, dafür zwiebelt es so ein bißchen in rachen und nase *hatschi*. dabei ist die sonne doch noch so kraftvoll - wenn sie denn mal aus den ollen (regen)wolken rausgucken darf.
* ein blogeintrag, ein brief und das leben überhaupt haben meine gedanken und mein herz sehr beschäftigt. ich weiß gar nicht, wie ich das in worte fassen kann, und ob ich das hier so en detail will. es geht um das leben mit kindern und meine innere balance zwischen ihnen und mir. jedenfalls tat es sehr gut, mal wieder durchgerüttelt zu werden und mich darauf zu besinnen, daß meine kinder das wichtigste in meiner welt sind. und da ich mich nunmal für sie entschieden habe, sie gar herbeigesehnt habe, hab ich nun auch die verantwortung dafür, sie gut aufwachsen zu lassen. wenn ich meinen tag nicht gut strukturiere oder mir zuviel aufhalse/vornehme, mich im internet verzettele oder sonstwie abtauche, muß ich trotzdem zusehen, daß ich meinen stress nicht auf sie übertrage, 'an ihnen auslasse'. ja, das muß ich, meiner meinung nach, denn sie können doch nix dafür.
selbstdisziplin ist da ein thema und auch 'gewaltfreie kommunikation', achtsamer und einfühlsamer umgang.
Freitag, 13. September 2013
lichterwelt
"in so einer welt möcht ich mal wohnen," sprach das jüngste siebensächelchen
auf dem rückweg vom garten, bergab mit blick auf die abendliche stadt.
"in was für einer welt meinst du?"
"in so einer lichterwelt!"
auf dem rückweg vom garten, bergab mit blick auf die abendliche stadt.
"in was für einer welt meinst du?"
"in so einer lichterwelt!"
Mittwoch, 11. September 2013
sonntagsfreuden: küchenleben
die woche über war so wunderbares, sonniges wetter, daß wir uns für samstag auf einen langen familien-talsperrentag freuten. am freitagspätnachmittag aber schlug das wetter um, und zu unser aller großen entäuschung wurde es ein regenwochenende. doch irgendwie haben alle das beste draus gemacht und die zeit drinnen genossen, die kinder in ihren höhlen haben ausführlich und intensiv gespielt (oder musik gehört und cd-cover gestaltet, wie die große tochter), und ich hatte die küche zu meiner höhle auserkoren. mit buch und häkelzeug saß ich stundenlang dort und sorgte zwischen den seiten und maschen voller vergnügen für unser leibliches wohlbefinden.
zwischendurch wagte ich mich mal hinaus, hoch in den garten, um dort so dies und das vor dem regen zu retten...
... und das erforderte weitere gemütliche küchenstunden :-))
so mag ich küche besonders gern: ohne zeitdruck, gemütlich und kreativ. (ein feuerchen fehlt uns da nur noch..)
Samstag, 7. September 2013
bewegend (kw 36)
was mich bewegt hat im verlauf der vergangen woche:
* die einschulung des jüngsten siebensächelchens (in eine wunderbare waldorf-förderschule). scheu und doch so neugierig ging sie vertrauensvoll mit ihrer lehrerin mit. hach, meine kleine, so groß bist du schon!
* hilfsbereitschaft: mittags an einer der größten kreuzungen unserer stadt, vierspurig in alle richtungen, im ampelstau. eine alte, beleibte frau mit rollator, die grad noch an der fußgängerampel stand, liegt am boden, kommt nicht mehr hoch. und innerhalb von nicht mal 15 sekunden waren mehr als 6 junge menschen aus ihren autosausgestiegen rausgeflitzt und bei ihr, um zu helfen. sie kümmerten sich nicht um den länger werdenden stau noch um das hupkonzert (denn es waren zwei fahrspuren von den verlassenen autos blockiert), sondern nur um die frau. so schön und rührend. (ich bin weitergefahren, als es dann vorwärts ging, es waren ja genug helferInnen da.)
* lichtmomente: dämmerungsmorgendunst. blauender himmel. flirrendes, gleißendes septemberlicht. wärme, fast hitze. brennen auf der haut. sonnenuntergang und abendblau. - ich bin ein lichtmensch, sauge diese tage auf wie nahrung.
* erntefreude: nach 8 jahren zum ersten mal pflaumen am baum. und was für leckere! und die freude der verarbeitung kommt noch dazu!
* die einschulung des jüngsten siebensächelchens (in eine wunderbare waldorf-förderschule). scheu und doch so neugierig ging sie vertrauensvoll mit ihrer lehrerin mit. hach, meine kleine, so groß bist du schon!
* hilfsbereitschaft: mittags an einer der größten kreuzungen unserer stadt, vierspurig in alle richtungen, im ampelstau. eine alte, beleibte frau mit rollator, die grad noch an der fußgängerampel stand, liegt am boden, kommt nicht mehr hoch. und innerhalb von nicht mal 15 sekunden waren mehr als 6 junge menschen aus ihren autos
* lichtmomente: dämmerungsmorgendunst. blauender himmel. flirrendes, gleißendes septemberlicht. wärme, fast hitze. brennen auf der haut. sonnenuntergang und abendblau. - ich bin ein lichtmensch, sauge diese tage auf wie nahrung.
* erntefreude: nach 8 jahren zum ersten mal pflaumen am baum. und was für leckere! und die freude der verarbeitung kommt noch dazu!
Sonntag, 1. September 2013
sonntasgfreude: mutterstolz
in der kur im frühjahr hat sich die große tochter mit einem gleichaltrigen mädchen angefreundet (und ich mich mit der mutter). seither schreiben sie sich und telefonieren manchmal. an diesem wochenende ist mein großes kind nun allein mit dem zug zu dieser 140 km entfernt wohnenden freundin gefahren, um die letzten ferientage bei ihr zu verbringen. nach den ersten 10 minuten im zug rief sie schon an, etwas verzagt klang sie, es sei langweilig. nach einer halben stunden rief sie bei herrn siebensachen an und erzählte, sie habe sich mit einer engländerin auf englisch unterhalten. nachdem sie eine geglückte ankunft vermeldet hatte, rief sie am abend nochmal quietschvergnügt an und erzählte von einem erfüllenden tag. heute rief die mutter der freundin an und erzählte, wie selbstverständlich und offen mein kind bei ihnen sei. sie sei beeindruckt.
ich freu mich so und bin arg stolz, daß sie diese reise so souverän gemacht hat und dort so eine schöne zeit hat.
und heut nachmittag fahr ich ihr nach, die mutter besuchen, und montag abend fahren wir gemeinsam nachhause!
ich freu mich so und bin arg stolz, daß sie diese reise so souverän gemacht hat und dort so eine schöne zeit hat.
und heut nachmittag fahr ich ihr nach, die mutter besuchen, und montag abend fahren wir gemeinsam nachhause!
Samstag, 31. August 2013
bewegend (kw 35)
ich möchte versuchen zu sammeln, was mich so bewegt hat im verlauf einer woche.
heute fang ich an.
* das milde spätsommerlicht. leuchtend, wärmend und auch tröstend kündet es vom kommenden herbst. aber noch ist sommer!
* ein haustraum. das wär genau das richtige für uns (besonders auch preislich)! dürfte ich dort unter dem baum sitzen, ich würd heulen vor glück. doch leider ist es viel zu weit weg von beiden arbeitsstellen.
* hormone. prämenstruell habe ich innerlich zeter und mordio geschrieen, äußerlich wohl auch ein bißchen *räusper*. bevor es aber trümmer gab, fiel mir ein, was wohl los ist, und nach einem passenden globuli, tränen und einer langgeschlafenen nacht sah die welt wieder normal aus.
* der tod von wolfgang herrndorf. ich bin tief beeindruckt: von seinem blog, seinem umgang mit seiner krankheit, seinem frei-tod.
heute fang ich an.
* das milde spätsommerlicht. leuchtend, wärmend und auch tröstend kündet es vom kommenden herbst. aber noch ist sommer!
* ein haustraum. das wär genau das richtige für uns (besonders auch preislich)! dürfte ich dort unter dem baum sitzen, ich würd heulen vor glück. doch leider ist es viel zu weit weg von beiden arbeitsstellen.
* hormone. prämenstruell habe ich innerlich zeter und mordio geschrieen, äußerlich wohl auch ein bißchen *räusper*. bevor es aber trümmer gab, fiel mir ein, was wohl los ist, und nach einem passenden globuli, tränen und einer langgeschlafenen nacht sah die welt wieder normal aus.
* der tod von wolfgang herrndorf. ich bin tief beeindruckt: von seinem blog, seinem umgang mit seiner krankheit, seinem frei-tod.
Freitag, 30. August 2013
geplündert
da war diese schale voll frischgepflückter brombeeren im kühlschrank. ich war mir noch nicht sicher, was aus dieser portion werden sollte, herr siebensachen hatte die letzten zu köstlicher marmelade verkocht. ich tendierte diesmal eher zum frischverzehr, mit vanillezucker auf eis oder so.
als ich am mittwochabend von der arbeit wiederkam, erwartete mich die familie stolz mit neuen marmeladengläsern, hübsch verziert mit kindgemalten etiketten. waldbeere wär die sorte, erfuhr ich. aha. hm, also die brombeeren waren nicht mehr im kühlschrank. dafür standen in der spüle mehrere leere behältnisse, die ich im voll gefrierfach wähnte. und es war tatsächlich wie mir schwante: derwahnsinnige mann hatte im marmeladeneifer meine sämtlichen für winterzeiten eingefrorenen obstvorräte verkocht: rote und schwarze johannisbeeren, zwei portionen himbeerpüree, einen beutel handverlesene ganze erdbeeren... alles futsch.
scheiß gleichberechtigung.
ich will sofort die alleinherrschaft über meine küche zurück! *aufstampf*
zumindest manchmal.
(lecker ist sie schon, die marmelade...)
als ich am mittwochabend von der arbeit wiederkam, erwartete mich die familie stolz mit neuen marmeladengläsern, hübsch verziert mit kindgemalten etiketten. waldbeere wär die sorte, erfuhr ich. aha. hm, also die brombeeren waren nicht mehr im kühlschrank. dafür standen in der spüle mehrere leere behältnisse, die ich im voll gefrierfach wähnte. und es war tatsächlich wie mir schwante: der
scheiß gleichberechtigung.
ich will sofort die alleinherrschaft über meine küche zurück! *aufstampf*
zumindest manchmal.
(lecker ist sie schon, die marmelade...)
Montag, 26. August 2013
sonntagsfreuden: im keller - die zweite
nun versuch ich es doch noch, solange ich noch eine frische erinnerung an manche formulierung habe...
auf ein neues.
unser langes wochenende begann. die wetteraussichten waren bescheiden, doch ein blick aus dem fenster verhieß nicht soo schlechtes. immerhin noch kein konkreter regen. die familie verweigerte jedoch meinen vorschlag einer fahrradtour. grmpf. vom frühstückstisch räumte ich nur die lebensmittel in sicherheit, alle anderen familienmitglieder hatten sich wie sebstverständlich verzogen. wieso soll denn immer ich das machen? mit einem caffè zog ich aufs sofa, ein paar runden jonglierbälle häkeln. rausgucken, gedanken fliegenlassen. dann tönte aus der küche geklapper. geht doch *grins*. ich beschloß, in der unerwartet vor mir liegenden zeit mein fahrrad zuende 'fein' zu machen (zb lang die nicht mehr benötigte kindersitzhalterung abzuschrauben). anziehen, in den keller gehen, erstmal platz zum schrauben schaffen. glühbirne festdrehen, räumen, und da, ein lang vermisster fahrradzubehörkarton! damit war der tag eigentlich schon gerettet :-)). während ich so werkelte und kein spielverderberwetter sah (keller eben), kamen nach und nach die kindelein und holten sich fahrzeuge in den kellergang. brrmm, tuut, klapperklong. die puppe im körbchen am rollerlenker, einen besen vor dem einrad herschiebend, schranken und schiffstuten betätigend, hatten sie ihren spaß in den engen gängen. als ich fertig war, das mit einem frontlastenträger aufgemotze rad angeschwärmt und mich wieder ans tageslicht begeben hatte, waren zwei stunden vergangen, ein frischer kuchen stand auf dem tisch und es regnete immernoch nur ein paar tropfen. geht doch *grins*. doch immernoch wollte keineR mit mir raus. fast fing ich wieder an zu schmollen, da beschloß ich, dann eben allein zu fahren. das rad probezufahren und eine bestimmte strecke probezufahren. und das war richtig gut! wegen des wetters waren nicht so viele leute unterwegs, so brauchte ich auf der alten bahntrasse nicht slalom zu fahren. noch auf irgend eins meiner kinder rücksicht zu nehmen. in die pedale getreten! mein eigenes tempo fahren! am ende der trasse machte ich eine kleine pause (und fahrradfotos, siehe unten). als ich mich dann richtung osten wandte, sah ich sie, die dunkelgrauen wolken. und schon fing es an zu regnen. schnell in den nächsten tunnel gesaust und an dessen ende mit einigen anderen leuten in die himmlischen sturzbäche geschaut. ich packte meine tasche in eine tüte (knipse! telefonino!) und mich die regenjacke, und als der regen nachließ, fuhr ich weiter. das hielt nicht lang, das nachlassen, und ich wurde sehr, sehr nass. aber das war ich dann ja schon, also fuhr ich einfach weiter bis nach hause. verschwitzt und mit klitschnasser hose und schuhen kam ich an, müde und zufrieden.
wie gut es doch tut, unerfüllbare vorstellungen loszulassen und offen zu werden für unerwartetes.
sonntagsfreude.
und jetzt fotos.
die ersten vor allem für frau ringelmiez. sie zeigen meinen aus dem hollandurlaub mitgebrachten klappkindersitz. er besteht aus einer lehne und fußrasten, beide bei bedarf ausklappbar und ansonsten nicht wirklich im weg. das grüne ist ein stück einer alten isomatte als sitzpolster.
auf ein neues.
unser langes wochenende begann. die wetteraussichten waren bescheiden, doch ein blick aus dem fenster verhieß nicht soo schlechtes. immerhin noch kein konkreter regen. die familie verweigerte jedoch meinen vorschlag einer fahrradtour. grmpf. vom frühstückstisch räumte ich nur die lebensmittel in sicherheit, alle anderen familienmitglieder hatten sich wie sebstverständlich verzogen. wieso soll denn immer ich das machen? mit einem caffè zog ich aufs sofa, ein paar runden jonglierbälle häkeln. rausgucken, gedanken fliegenlassen. dann tönte aus der küche geklapper. geht doch *grins*. ich beschloß, in der unerwartet vor mir liegenden zeit mein fahrrad zuende 'fein' zu machen (zb lang die nicht mehr benötigte kindersitzhalterung abzuschrauben). anziehen, in den keller gehen, erstmal platz zum schrauben schaffen. glühbirne festdrehen, räumen, und da, ein lang vermisster fahrradzubehörkarton! damit war der tag eigentlich schon gerettet :-)). während ich so werkelte und kein spielverderberwetter sah (keller eben), kamen nach und nach die kindelein und holten sich fahrzeuge in den kellergang. brrmm, tuut, klapperklong. die puppe im körbchen am rollerlenker, einen besen vor dem einrad herschiebend, schranken und schiffstuten betätigend, hatten sie ihren spaß in den engen gängen. als ich fertig war, das mit einem frontlastenträger aufgemotze rad angeschwärmt und mich wieder ans tageslicht begeben hatte, waren zwei stunden vergangen, ein frischer kuchen stand auf dem tisch und es regnete immernoch nur ein paar tropfen. geht doch *grins*. doch immernoch wollte keineR mit mir raus. fast fing ich wieder an zu schmollen, da beschloß ich, dann eben allein zu fahren. das rad probezufahren und eine bestimmte strecke probezufahren. und das war richtig gut! wegen des wetters waren nicht so viele leute unterwegs, so brauchte ich auf der alten bahntrasse nicht slalom zu fahren. noch auf irgend eins meiner kinder rücksicht zu nehmen. in die pedale getreten! mein eigenes tempo fahren! am ende der trasse machte ich eine kleine pause (und fahrradfotos, siehe unten). als ich mich dann richtung osten wandte, sah ich sie, die dunkelgrauen wolken. und schon fing es an zu regnen. schnell in den nächsten tunnel gesaust und an dessen ende mit einigen anderen leuten in die himmlischen sturzbäche geschaut. ich packte meine tasche in eine tüte (knipse! telefonino!) und mich die regenjacke, und als der regen nachließ, fuhr ich weiter. das hielt nicht lang, das nachlassen, und ich wurde sehr, sehr nass. aber das war ich dann ja schon, also fuhr ich einfach weiter bis nach hause. verschwitzt und mit klitschnasser hose und schuhen kam ich an, müde und zufrieden.
wie gut es doch tut, unerfüllbare vorstellungen loszulassen und offen zu werden für unerwartetes.
sonntagsfreude.
und jetzt fotos.
die ersten vor allem für frau ringelmiez. sie zeigen meinen aus dem hollandurlaub mitgebrachten klappkindersitz. er besteht aus einer lehne und fußrasten, beide bei bedarf ausklappbar und ansonsten nicht wirklich im weg. das grüne ist ein stück einer alten isomatte als sitzpolster.
| die ganze konstruktion |
| befestigungsdetail |
| lehne eingeklappt, fußrasten noch ausgeklappt |
das letzte bild zeigt den neuen frontlastenträger, heute nur mit körbchen minimal bestückt (er darf bis 25 kg tragen!)
Sonntag, 25. August 2013
(sonntagsfreude: im keller)
...
es ist zum heulen, hier stand ein langer, frischer eintrag, der dann einfach weg war.
tja, einmal muß mir das wohl auch passieren.
jetzt hab ich keinen nerv mehr, von vorn anzufangen.
ich geh lieber ins bett.
...
es ist zum heulen, hier stand ein langer, frischer eintrag, der dann einfach weg war.
tja, einmal muß mir das wohl auch passieren.
jetzt hab ich keinen nerv mehr, von vorn anzufangen.
ich geh lieber ins bett.
...
Mittwoch, 14. August 2013
ganz leise
...sag ich mal eben hallo.
zurück aus dem urlaub,
aus der großen hitze, die jeden gedanken an aktivität schon im schatten zerschmelzen ließ,
wo bewegung nur im meer angenehm war,
aus einer langsamen, geruhsamen zeit,
aus dem erleben von viel kultur,
mit wassermelonen zum frühstück,
licht und weite.
ich bin noch nicht ganz sortiert, habe mühe, mit der großen stadt schritt zuhalten (gestern fuhren mir auf dem weg zu arbeit zwei nahverkehrsmittel vor der nase weg, weil ich einfach noch langsam gehe). zum glück sind noch schulferien, da ist das leben um die arbeit herum leichter. heute habe ich mit großer freude den halben vormittag in der küche gestanden und endlich wieder selber gekocht und gebacken *hach*.
genießt den sommer, lasst euch wärmen, schwingt mit dem wind und den wolken.
bis bald.
zurück aus dem urlaub,
aus der großen hitze, die jeden gedanken an aktivität schon im schatten zerschmelzen ließ,
wo bewegung nur im meer angenehm war,
aus einer langsamen, geruhsamen zeit,
aus dem erleben von viel kultur,
mit wassermelonen zum frühstück,
licht und weite.
ich bin noch nicht ganz sortiert, habe mühe, mit der großen stadt schritt zuhalten (gestern fuhren mir auf dem weg zu arbeit zwei nahverkehrsmittel vor der nase weg, weil ich einfach noch langsam gehe). zum glück sind noch schulferien, da ist das leben um die arbeit herum leichter. heute habe ich mit großer freude den halben vormittag in der küche gestanden und endlich wieder selber gekocht und gebacken *hach*.
genießt den sommer, lasst euch wärmen, schwingt mit dem wind und den wolken.
bis bald.
Mittwoch, 17. Juli 2013
sommerloch
ins sommerloch, da mag ich mich bald hineinfallen lassen.
abhängen, nichtstun, durchatmen.
schlafen, dösen, lesen, stricken.
schwimmen, licht und wärme tanken.
natur und land erleben.
ohne lohnarbeit, ohne telefon, ohne internet.
seele baumeln lassen.
und damit es nicht zu stressig beginnt, fängt das sommerloch an dieser stelle hier jetzt schon an.
eine schöne erholsame sommerzeit wünsch ich euch.
habt es gut miteinander!
abhängen, nichtstun, durchatmen.
schlafen, dösen, lesen, stricken.
schwimmen, licht und wärme tanken.
natur und land erleben.
ohne lohnarbeit, ohne telefon, ohne internet.
seele baumeln lassen.
und damit es nicht zu stressig beginnt, fängt das sommerloch an dieser stelle hier jetzt schon an.
eine schöne erholsame sommerzeit wünsch ich euch.
habt es gut miteinander!
Dienstag, 9. Juli 2013
nachtschicht
ich hocke im flur, lasse mir musik vom rechner vorspielen, und hinter mir in der küche ploppt es in unregelmäßigen abständen. ein befriedigendes geräusch, zeigt es doch, daß meine eben gefüllten marmeladengläser vakuum ziehen. morgen früh wird dann schon das erste glas geöffnte werden: frische erdbeermarmelade (mit vanille)!
wir waren heute endlich auf dem feld und haben wieder in erdbeeren geschwelgt. 12 gläser stehen jetzt da, im kühlschrank eine große schüssel zum nachen für die nächsten tage (morgen?), und hier bei mir noch zwei weitere kilo, die ich putze, um sie im ganzen einzufrieren. für erdbeereis, kuchen, smoothie oder auch mal so zum lutschen. ach, und dieser duft! ich freu mich schon drauf, ihn morgen beim aufwachen zu riechen. dann brauch ich aber einen besonderen caffè dazu, denn ich werd wohl sehr müde sein von meiner nachtschicht ;-). aber für diesen genuß tu ich das gern!
wir waren heute endlich auf dem feld und haben wieder in erdbeeren geschwelgt. 12 gläser stehen jetzt da, im kühlschrank eine große schüssel zum nachen für die nächsten tage (morgen?), und hier bei mir noch zwei weitere kilo, die ich putze, um sie im ganzen einzufrieren. für erdbeereis, kuchen, smoothie oder auch mal so zum lutschen. ach, und dieser duft! ich freu mich schon drauf, ihn morgen beim aufwachen zu riechen. dann brauch ich aber einen besonderen caffè dazu, denn ich werd wohl sehr müde sein von meiner nachtschicht ;-). aber für diesen genuß tu ich das gern!
Sonntag, 7. Juli 2013
sonntagsfreuden: sommer in der stadt
endlich ist es sommer! wir genießen es alle sehr, und nach einem tollen kindergartenfest gestern dachte ich mir so, daß heute ein prima tag wäre, um geruhsam im garten rumzulungern. das große kind war bei reiterspielen zum zugucken, der rest der familie begab sich also am späten vormittag in den garten. obwohl es dort noch schön schattig war und das gras taufeucht, himmel, sonne und wind derweil wunderbares verhießen, stritten die beiden verbliebenen kinder sich so, daß es kein vergnügen mehr war und wir einfach wieder nachhause zogen. schade eigentlich. nach einem mittagessen, einer kleinen pause und frischem, köstlichem schokoladen-cassis-eis war mir nach schatten und wasser. so sattelten wir die drahtesel und gondelten ein bißchen ins tal, um uns ein passendes plätzchen zu suchen. es war nur eine stunde, aber die machte den tag zu einem friedlichen, runden.
auf einer felseninsel sitzen, klettern, steine ins wasser werfen und bis übers knie
in ein wasserloch tauchen macht kinder (und mütter) glücklich
in ein wasserloch tauchen macht kinder (und mütter) glücklich
zu meinen füßen
andere waren ganz mutig und badeten sogar, während im hinterhof
(hinter den großen rohren) ein mensch gitarre spielte und sang.
(hinter den großen rohren) ein mensch gitarre spielte und sang.
habt eine gute sommerzeit!
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